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Arbeitslosigkeit in der Weimarer Republik

Eine interdisziplinäre und zeithistorische Analyse – The Great Depressions 1929 ff./2020 ff

Hieber, Fritz

(2021)

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About The Author

Fritz Hieber studierte an den Universitäten Würzburg und Tübingen Volkswirtschaftslehre, Politische Wissenschaften und Soziologie.
Nach Abschluss des Studiums schlossen sich Lehrtätigkeiten im öffentlichen Dienst an. Darauf folgte eine Zeit als Mitglied der Geschäftsleitung eines privatwirtschaftlichen Handelsbetriebs mit Zuständigkeit für die Bereiche Personalwesen, Arbeitsrecht und Ausbildung.
Im Anschluss erhielt Fritz Hieber die Berufung zum Professor für Volkswirtschaftslehre und Public Management an der Universität Ludwigsburg. Gleichzeitig wurde ihm im Rahmen des Erasmusmus-Programms die Entwicklung von Curricula für Ökonomie und Public Management an den Universitäten Budapest, Gabrovo (Bulgarien) und Piteşt (Rumänien) übertragen. Dafür wurde ihm vom rumänischen Wissenschaftsministerium die Ehrendoktorwürde verliehen. Seine Bücher sind in die rumänische und bulgarische Sprache übersetzt worden.
Zudem übernahm Fritz Hieber an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg einen Lehrauftrag für das Fach »Public Management« im Studiengang »Kulturmanagement«. Außerdem hatte er einen Lehrauftrag für Volkswirtschaftslehre an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart.
Fritz Hieber studied economics, political science and sociology at the universities of Würzburg and Tübingen. After completing his studies, he worked as a teacher in the public sector. This was followed by a period as a member of the management of a private commercial enterprise with responsibility for human resources, labour law and training.
Fritz Hieber was subsequently appointed Professor of Economics and Public Management at the University of Ludwigsburg. At the same time, he was entrusted with the development of curricula for economics and public management at the universities of Budapest, Gabrovo (Bulgaria) and Piteşt (Romania) within the framework of the Erasmus Programme. For this he was awarded an honorary doctorate by the Romanian Ministry of Science. His books have been translated into Romanian and Bulgarian.
In addition, Fritz Hieber took on a teaching assignment for the subject »Public Management« in the degree programme »Cultural Management« at the Ludwigsburg University of Education. He also held a lectureship in economics at the Baden-Württemberg Cooperative State University (DHBW) Stuttgart.

Abstract

Schleppendes Wachstum, anhaltende Massenarbeitslosigkeit, globale Finanzkrisen mit wirtschaftlichen und sozialen Folgen in vielen Ländern, wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich, fortschreitende Umweltzerstörung und Klimawandel – ein unabwendbares Schicksal? Der Wirtschaftshistoriker Plumpe meint, dass sich die Weltwirtschaftskrise 1929ff. als Blaupause für das Post-Corona-Zeitalter 2020ff. nur bedingt eigne, weil die »Goldenen Zwanziger Jahre« eine Scheinblüte waren. Andere Ökonomen vertreten eher die Meinung, dass sich gerade deshalb ein Vergleich anbietet, weil die Europäische Union versucht, die Folgen der Corona-Krise mit Billionen schweren Finanzprogrammen zu bekämpfen.
Das Buch bietet einen Überblick über gesellschaftliche, ökonomische und zeithistorische Zusammenhänge. Der interdisziplinäre Ansatz steht dabei grundsätzlich im Vordergrund.
In his work, the author explores the question: Is history repeating itself? It is an interdisciplinary comparison of various world economic crises in the 19th and 20th centuries, par example: the world economic crisis in the Weimar Republic 1929 ff. in comparison with the second or third (?) world economic crisis, the Coronavirus Pandemic 2020 ff.
A meaningful comparison can only be made by means of an interdisciplinary analysis, namely by linking economics, history and political science.
The newly edited book is based on two fundamental guidelines: »Everything is connected to everything« and »Those who do not learn from economic history cannot shape the future«.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort zur ersten Auflage IX
Vorwort zur Neuauflage XIII
Inhaltsverzeichnis XV
Editorial 1
Einführung 3
1. Die Arbeitslosigkeit 8
1.1 Begriff 8
1.2 Arten 8
1.3 Politische und soziale Folgen 11
2. Vom Ersten Weltkrieg bis zur Strategie der depressiven Konjunkturpolitik 13
2.1 Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg bis hin zum Beginn der Weltwirtschaftskrise 13
2.2 Die Folgen des Ersten Weltkrieges und die große Inflation 1918–1923 14
2.3 Stabilisierung 1923/24 20
Exkurs: Historische Entwicklung der Deutschen Reichsbank, der geldtheoretischen Hintergrund der großen Inflation und die zwei Währungsreformen in Deutschland im 20. Jahrhundert 22
Exkurs: Geldschöpfung 23
2.4 Der Aufschwung (1924–1929) 25
2.5 The Great Depression 1929 ff. 28
2.6 Das System der restriktiven Depressionsbekämpfung 37
2.7 Die Deflationspolitik der Regierung Brüning – Der Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 1929/30 39
3. Von der Strategie der expansiven Konjunkturpolitik bis zum Ende der Weimarer Republik/Machtergreifung durch den Nationalsozialismus 1933 47
3.1 System der expansiven Depressionsbekämpfung 47
Exkurs: Paradigmenwechsel in der Volkswirtschaftslehre 49
3.2 Vorschläge zur Überwindung der Deflationspolitik 56
3.3 Der „Papen-Plan“ zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit 60
3.4 Das Sofortprogramm der Regierung von Schleicher 65
3.5 „Der Kampf“ der Regierung Hitler gegen die Massenarbeitslosigkeit 67
3.6 Kritische Würdigung 78
4. Auf dem Weg zur Strategie einer „Neuen“ Sozialen Marktwirtschaft (NSMW) 82
5. Volkswirtschaftslehre in der Krise 90
6. Exkurse 93
Exkurs 1: Warum die interdisziplinäre Volkswirtschaftslehre das beste Studium wäre 93
Exkurs 2: Wirtschaftsgeschichte: Neue Bedeutung für ein großes Fach 94
Exkurs 3: Wirtschaftshistoriker Knut Borchardt – Alternativen zu Brünings Deflationspolitik 95
Exkurs 4: Adam Smith – and the invisible hand 97
Exkurs 5: John Maynard Keynes und die ‚neue' ökonomische Rolle des Staates 97
Exkurs 6: Milton Friedman und der Monetarismus 101
Exkurs 7: Walter Eucken – der Konstrukteur der Marktwirtschaft 104
Exkurs 8: Ludwig Erhard – der „Vater“ der Sozialen Marktwirtschaft 107
Auswahl bedeutender Werke der Ökonomie 110
Abbildungsverzeichnis 111
Personen- und Sachregister 112
Anhang: Strategische Orientierungen für das wirtschaftspolitische Handeln 115
Personalia 116