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Auf neuen Wegen. Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft aus interdisziplinärer Perspektive

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Singelnstein, T., Ruch, A. (Eds.) (2021). Auf neuen Wegen. Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft aus interdisziplinärer Perspektive. Festschrift für Thomas Feltes zum 70. Geburtstag. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-55773-8
Singelnstein, Tobias and Ruch, Andreas. Auf neuen Wegen. Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft aus interdisziplinärer Perspektive: Festschrift für Thomas Feltes zum 70. Geburtstag. Duncker & Humblot, 2021. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-55773-8
Singelnstein, T, Ruch, A (eds.) (2021): Auf neuen Wegen. Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft aus interdisziplinärer Perspektive: Festschrift für Thomas Feltes zum 70. Geburtstag, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-55773-8

Format

Auf neuen Wegen. Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft aus interdisziplinärer Perspektive

Festschrift für Thomas Feltes zum 70. Geburtstag

Editors: Singelnstein, Tobias | Ruch, Andreas

Schriften zum Strafrecht, Vol. 366

(2021)

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About The Author

Tobias Singelnstein, Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und Promotion ebendort, Referendariat beim Kammergericht Berlin, Juniorprofessor für Strafrecht und Strafverfahrensrecht an der Freien Universität Berlin, Habilitation ebendort (Erteilung der Lehrbefugnis für die Fächer Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtstheorie). Seit 2017 Inhaber des Lehrstuhls für Kriminologie an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kriminologie sowie im Strafrecht und Strafprozessrecht. Tobias Singelnstein ist Mitherausgeber der Fachzeitschriften »Neue Kriminalpolitik« und »Kriminologisches Journal«.

Andreas Ruch, Studium der Rechtswissenschaften und Promotion an der Ruhr-Universität Bochum. Referendariat beim Landgericht Dortmund. Im Anschluss wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Thomas Feltes M.A. und selbständiger Rechtsanwalt. Seit 2018 Inhaber einer Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht und Eingriffsrecht an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.

Abstract

Mit der Festschrift zum 70. Geburtstag von Thomas Feltes am 16. Februar 2021 würdigen seine Kolleginnen und Weggefährten den Jubilar als herausragende Persönlichkeit der deutschsprachigen Kriminologie und Polizeiwissenschaft. Thomas Feltes hat mit seinem wissenschaftlichen Œuvre maßgeblich zur Schärfung und Profilierung seines Faches beigetragen. Zugleich ist er eine wirkmächtige Stimme, die wesentliche kriminalpolitische Akzente in der öffentlichen Debatte setzt. Die in dem Band versammelten Aufsätze bearbeiten grundlegende und aktuelle Fragen der Kriminologie, der Polizeiwissenschaft, des Straf- und Strafverfahrensrechts einschließlich des Jugendstrafrechts sowie des Straf- und Maßregelvollzugs und des Sanktionenrechts aus der Perspektive verschiedener Disziplinen. Die Beiträge zeugen von der großen Wertschätzung, die Thomas Feltes über Fach- und Landesgrenzen hinaus erfährt.»Breaking New Ground. Criminology, Criminal Policy and Police Science From an Interdisciplinary Perspective. Anniversary Publication for Thomas Feltes on his 70th birthday«

With this anniversary publication celebrating Thomas Feltes' 70th birthday on February 16, 2021, his colleagues and companions honor the jubilarian as a leading figure in German-speaking criminology and police science. The authors brought together here engage fundamental and current issues in criminology, police science, criminal law and criminal procedure, including juvenile criminal law as well as the penal system and sanctions law.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 11
I. Kriminologie 17
Von Oliver Bidlo: Narratologische Perspektiven für die Kriminologie 19
I. Einleitung 19
II. Narratologie – Narrationen – Narrative – Narr 20
III. Narrationen in der Kriminologie 24
IV. Fazit 27
Von Thomas Bliesener, Merten Neumann, Christoffer Glaubitz und Dominic Kudlacek: Videobeobachtung zwischen Skepsis und Akzeptanz 29
I. Einleitung 29
1. Wirkungen und Akzeptanz der VB/VÜ 30
a) Reduktion der Kriminalität 30
b) Subjektives Sicherheitsempfinden 32
c) Akzeptanz 32
2. Ziel der Untersuchung 34
II. Methode 34
1. Vorgehen 34
2. Interviewfragen 34
3. Stichprobe 35
4. Umgang mit fehlenden Werten 36
III. Statistische Analyse und Ergebnisse 36
IV. Diskussion 40
Von Dieter Dölling, Harald Dreßing und Barbara Horten: Über die Täter des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen in der katholischen Kirche 43
I. Einleitung 43
II. Methoden 43
III. Befunde 45
IV. Resümee 57
Von Ulrich Eisenberg: Zum Tod von Alexander S. Puschkin 59
I. Zur Biographie 59
II. Kriminologische Akzente im Werk Puschkins 61
1. Die „Räuberbrüder“ (братья разбойники), Auszug 61
2. Vermeidung tödlicher Duelle 63
a) Der Schuss (выстрел), Auszug 63
b) Eugen Onegin, Auszug 64
III. Entstehungszusammenhänge des tödlich endenden Duells 65
1. Inszenierung durch die Geheimpolizei 66
2. Intrigen 66
3. Suizid durch dritte Hand 67
IV. Ausklang 68
Von Wolfgang Heinz: Die Aufklärungsquote 69
I. Vorbemerkung 69
II. Die Aufklärungsquote – ein missverständlicher, regelmäßig fehlinterpretierter und nicht mit „hinreichendem“, für eine Anklageerhebung ausreichendem Tatverdacht zu verwechselnder Begriff 71
III. Der Einfluss der AQ auf Struktur und Entwicklung der aufgeklärten Delikte und ermittelten Tatverdächtigen 76
1. Strukturelle Veränderungen zwischen registrierten und aufgeklärten Fällen sowie mit Einfluss auf die Tatverdächtigenstrukturen 76
2. Der Einfluss von Veränderungen der AQ auf Umfang und Struktur der aufgeklärten Fälle 81
a) Aufgeklärte Fälle und ermittelte Tatverdächtige sind in hohem und in unterschiedlichem Maße eine Auslese aus einem doppelten Dunkelfeld 81
b) Umfang und Struktur der aufgeklärten Fälle und der ermittelten Tatverdächtigen werden durch Veränderungen der AQ beeinflusst 84
IV. Der Einfluss der AQ im regionalen Querschnittsvergleich 86
V. Zusammenfassung und Ausblick 90
Von Dieter Hermann: Die Moral korrupter Manager 95
I. Einleitung 95
II. Theorien und Hypothesen 96
III. Forschungsstand 100
IV. Untersuchungsdesign, Deskription und Operationalisierungen 102
V. Ergebnisse: Hypothese 1 103
VI. Ergebnisse: Hypothese 2 105
VII. Zusammenfassung und Folgerungen 107
Von Robin Hofmann: Populismus und Kriminalpolitik 109
I. Einleitung 109
1. Das hessische Verfassungsreferendum und die Landtagswahl 111
2. Die Todesstrafe in der Demokratie 113
II. Das Verhältnis von Kapitalstrafe und Populismus 114
III. Das Konzept des penal populism 115
IV. Die Kontroverse um den Abschreckungseffekt 117
V. Die Todesstrafe aus globaler Sicht 119
VI. Schlussbetrachtung 120
Von Ralf Kölbel: Transparenz und Lobbyismus in der wissenschaftlichen Strafrechtspolitik 123
I. Einführung 123
II. Auffälligkeiten bei der Implementierung der neuen §§ 299a ff. StGB 124
1. Geringe Strafverfolgungsrelevanz 124
2. Eingeschränkte Verhaltensrelevanz 126
3. Daraus resultierende Fragen 127
III. Die Einführung der §§ 299a ff. StGB aus kriminologischer Sicht 128
1. Kriminalisierungsbereitschaft und Pfadabhängigkeit 128
2. Lobbyismus und Sachverstand 130
IV. Abschließende Bemerkungen 134
By Miklós Lévay: Criminalization of Homelessness in Hungary and Related Decisions of the Constitutional Court 137
I. Public order and criminal policy in Hungary since the 2010 general election in Hungary 137
II. Declaration of homelessness as petty offence in 2011, 2012 and the response of the Constitutional Court 138
III. Amendments to the Fundamental Law affecting homelessness in 2013 and 2018 142
IV. Art. 178/B of the Act on Petty Offences and the 19/2019. (VI. 18.) CC decision 143
V. Conclusion 147
Von Karlhans Liebl: Sanktionsforderungen im Vergleich 149
I. Einführung 149
II. Untersuchungsgrundlagen 150
III. Zusammenfassung der Ergebnisse 152
IV. Die Beurteilungen der verschiedenen Befragtengruppen in einer Gegenüberstellung 155
V. Vergleich der Bewertungen in den verschiedenen Deliktsgruppen 158
1. Gruppe der Sexualdelikte 158
2. Gruppe der Eigentumsdelikte und Sachbeschädigung 158
3. Gruppe der Körperverletzungsdelikte und Delikte aus dem Polizeialltag 160
4. Gruppe der Delikte mit Wirtschaftsbezug 160
5. Gruppe der Verkehrsdelikte 161
6. Gruppe der „sonstigen Delikte“ 161
VI. Hart strafende Bevölkerung und Polizei und milde Richter? 165
Von Michael Lindemann, Janita Menke und Sandra Schwark: Psychisch kranke Gewaltopfer vor den Toren der Strafjustiz 167
I. Einführung 167
1. Psychisch Erkrankte und polizeilicher Erstkontakt 168
II. Qualitative Forschung 170
1. Methodik 170
a) Zielgruppenauswahl 170
b) Datenerhebung und -auswertung 171
2. Ergebnisse 171
III. Quantitative Forschung 176
1. Methodik 176
2. Erste Ergebnisse der quantitativen Erhebung 176
IV. Zwischenfazit 181
V. Präventionskonzept – ein erster Ausblick 182
VI. Schlusswort 185
Von Bernd-Dieter Meier: Ausstiegsbegleitung und Deradikalisierung in Deutschland 187
I. Hintergrund 187
II. Ziele und Methoden 190
III. Ergebnisse 191
1. Falldefinitionen und Fallzahlen 191
2. Konzeptioneller Rahmen 193
IV. Fazit 196
Von Frank Neubacher und Esther Viviane Arendes: Das „Böse“, das „Gute“ und vor allem das dazwischen 197
I. Jenseits von Gut und Böse 197
II. Milgram und die Frage nach den Ungehorsamen 199
III. Ergebnisse der Retterforschung 200
1. Rettungsbemühungen und Art der Hilfeleistung 200
2. Quellen und methodisches Vorgehen 201
3. Hauptbefunde 202
IV. Folgerungen für die Kriminologie 204
Von Holger Plank: „Neues“ Polizei- bzw. „Sicherheitsrecht“ in Deutschland 207
I. Vorbemerkung 207
II. Gesellschaftliche/Statistische „Konstruktion“ von (Un-)‌Sicherheit 212
III. Risiko als kriminalpolitischer Impetus 214
IV. Evidenzbasierte sicherheitsrechtliche Grenzziehungen 216
V. Epilog 218
Von Jo Reichertz: Automatisierung der Sicherheit in Fußballstadien durch Kamerasysteme? 223
I. Emotion. Eskalation. Gewalt. 223
II. Das Zum-Fußball-Gehen als Trajectory 224
III. Typen von grundlegenden Prozessen im Rahmen von Eskalationen 227
IV. Situationsübergreifende Faktoren und Polytexturalität 230
V. Kampf um (mediale) Sichtbarkeit und Macht 232
VI. Fazit und Ausblick 233
Von Nahlah Saimeh: Zur Behandlung von Sexualstraftätern 235
I. Einleitung 235
II. Die Diagnostik 236
III. Die Bedeutung der richtigen Delikthypothese 237
IV. Die Behandlung 240
V. Das Setting 241
VI. Fazit 241
Von Jan-Volker Schwind und Hans-Dieter Schwind: Ergebnisse der Bochumer Dunkelfeldforschung und ihre kriminalpolitische Relevanz 243
I. Methodische Hinweise 244
1. Anzeigeverhalten und Dunkelziffer-Relationen 244
a) Anzeigeverhalten 245
b) Dunkelziffer-Relationen 246
2. Kriminalitätsfurcht im Zeitvergleich 248
a) Folgen der Kriminalitätsfurcht 248
b) Kriminalitätsfurcht kann man messen 248
c) Spezielle Phänomene 252
3. Ansehen der Polizei 253
a) Vermuteter „Ruf“ der Polizei 253
b) Der Polizist als „Respektsperson“? 255
II. Kurze Zusammenfassung und Anschlussüberlegungen 256
1. Trend-Resultate 256
2. Maßnahmen der Gegensteuerung 256
3. Statistikbegleitende Dunkelfeldforschung auf Bundesebene? 256
By Philip Stenning and Marleen Easton: Ports as Sites of Geo-political (In)‌security 259
I. Introduction 259
II. Gating of Communities 260
III. Ports and Security Strategies 262
IV. Managing Geopolitical Flows 263
V. Recent Developments 264
VI. Conclusion and Reflection 266
Von Christian Walburg: Fünf Jahre „Flüchtlingskrise“ 269
I. Einleitung 269
II. Rechtsbrüche, wohin man blickt (oder eben nicht) 271
III. Kriminalität von Geflüchteten 274
1. Entwicklung des Flüchtlingszuzugs 275
2. Entwicklung der polizeilich erfassten „Zuwanderer“-Kriminalität 276
3. Differenzierungen und theoretische Zusammenhänge 278
4. Sanktionierung und Strafvollzug 282
IV. Fazit 285
Von Andreas Zick, Beate Küpper und Arin Ayanian: In extremen Zeiten 289
I. Vorwort bzw. warum der Fokus in diesem Text 289
II. Verunsicherungen der vermeintlichen Sicherheit 290
III. Dekonsolidierungen in der Mitte 292
IV. Hintergründe rechtsextremer Orientierungen 297
V. Zivile Sicherheit 299
II. Polizeiwissenschaft 301
Von Hartmut Aden: Problemfelder an den Schnittstellen zwischen Polizei und privaten Sicherheitsfirmen 303
I. Einleitung 303
II. Wachsende Bedeutung privater Sicherheitsunternehmen und staatliches Gewaltmonopol 304
III. Schnittstellen zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdienstleistern 306
1. Großveranstaltungen – Risiken unklarer Verantwortungsstrukturen 306
2. Öffentliche Verkehrsmittel 309
3. Halb-öffentliche Räume: Einkaufzentren 311
4. Bewachung öffentlicher Gebäude 312
5. Systembruch: Private Sicherheitsfirmen als Beliehene 313
IV. Kooperations- und Konfliktlösungsmechanismen 314
V. Schlussfolgerungen 317
Von Clemens Arzt und Stephanie Schmidt: Bodycam als Objekt staatlichen Sehens und Zeigens 319
I. Zur Genese eines neuen Polizeitools 319
II. Rechtliche Einordnung 320
1. Grundrechtseingriff 320
2. Gesetzgebungskompetenz 321
3. Allgemeine Anforderungen an die Zulässigkeit 322
4. Prerecording und Tonaufnahmen 322
5. Technik und offene Durchführung 323
6. Entscheidung über Bild- und Tonaufzeichnungen 325
7. Löschung und Zweckänderung – Zugriffsrecht auf Aufnahmen für Betroffene 326
III. Eskalation und Deeskalation 327
IV. Bodycams als Objekte staatlichen Sehens und Zeigens 329
V. Fazit 330
Von Rafael Behr: „Dem Guten verpflichtet, vom Bösen bedroht“ 333
I. „Anständige Bürger“, „linke Zecken“, „bescheidene Helden“ 333
II. Selbstbilder von Studierenden für den Polizeivollzugsdienst 335
1. In das Organisationsinnere gerichtete Werte 337
2. Gegenüber „untypischer“ Klientel 338
3. In polizeilich relevanten Situationen 338
4. Erkenntnisse aus dem „off“ 339
III. Polizei als hochmoralische Organisation 341
IV. Weitermachen und auf das Gute vertrauen 342
Von Martin Herrnkind: Cop Culture meets Bourdieu 345
I. Entrée – acht Szenen aus dem Polizeialltag 345
II. Entstehung polizeilicher Kulturforschung 346
III. Kritik 348
IV. Bourdieu-Rezeption und Polizeiforschung 351
V. Der soziale Raum Polizei – Feld und Habitus: Ein Modellentwurf 354
1. Gender 354
2. Gewalt 355
3. Macht 355
4. Risiko 356
5. Argwohn 357
6. Insularität 357
7. Konservatismus 358
8. Bürokratie 358
9. Hierarchie 359
VI. Einsichten 360
VII. Ausblick 362
Von Reinhard Kreissl: Polizeiforschung zwischen den (Lehr-)‌Stühlen 363
By Jeffrey Ian Ross: Reversing the Gains 371
I. Introduction 371
II. Resuming the Transfer of Military Weapons to Police Departments 373
III. Rolling back Consent Decrees 374
IV. Policing the Pandemic 375
V. Responding to the George Floyd Protests and Riots, Including Proposals for Abolishing or Defunding the Police 375
VI. Conclusion 377
Von Tobias Singelnstein: Rassismus in der Polizei 379
I. Rassismus als soziales Verhältnis 379
II. Polizei und Rassismus 381
1. Forschungsstand 381
a) Einstellungen in der Polizei 382
b) Erklärungsansätze 384
c) Forschungslücken 385
2. Problematische Praxen 386
III. Umgang der Polizei mit Rassismus 388
IV. Kriminalität, Rassismus und Gesellschaft 390
V. Schluss 392
By Elrena van der Spuy: Continuities and Discontinuities in Security Deliberations in Contemporary South Africa 393
I. Introduction 393
II. Part 1: Commissions of Inquiry into Police, 1910–1994: an Archival Overview 394
III. Case 1: Not Expected: Police Shootings at Sharpeville, 21 March 1960 397
IV. Part 2: Re-thinking Security After 1994 399
1. Whose Security? What Security? – What About the Urban Poor? 400
2. Whose Security? What Security? – Mining Capital, Striking Workers and the State 402
3. Whose Security? What Security? The Theatrics of State Capture 403
V. Conclusion 404
By David Weisburd and Charlotte Gill: Assessing Crime Outcomes in Community Policing 407
III. Strafrecht, Jugendstrafrecht, Strafverfahrensrecht 413
Von Adam Ahmed: Die Öffentlichkeit unter Quarantäne 415
I. Einleitung 415
II. Grundrechtseingriffe 418
1. Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit 418
2. Recht auf ein faires Verfahren 420
3. Öffentlichkeitsgrundsatz 421
III. Keine Rechtfertigung durch kollidierendes Verfassungsrecht 422
1. Funktionstüchtigkeit der Strafrechtspflege 423
2. Beschleunigungsgebot 424
a) Interesse des Beschuldigten an beschleunigter Durchführung des Prozesses 424
b) Durchsetzung des Strafanspruchs innerhalb angemessener Zeit 425
IV. Ergebnis 426
Von Maren Borg und Sabine Swoboda: Videoaufzeichnung von Vernehmungen und notwendige Verteidigung bei jungen Beschuldigten 429
I. Einleitung 429
II. Die Vorgaben der Richtlinie zu der audiovisuellen Aufzeichnung 429
1. Das Abwägungskriterium der Anwesenheit eines Rechtsbeistandes 430
a) Abwägungskriterien für eine notwendige Verteidigerbestellung 431
b) Abwägungskriterium bezüglich Videoaufzeichnungen von Vernehmungen 432
2. Das Abwägungskriterium des Freiheitsentzugs 432
3. Das Abwägungskriterium des Kindeswohls 433
III. Die Lösung des deutschen Gesetzgebers 434
1. Die Regelung des § 70c JGG 434
a) Die Grundregelung in § 70c Abs. 2 S. 1 JGG 434
b) Die Muss-Aufzeichnung nach § 70c Abs. 2 S. 2 JGG 435
2. Gedanken zur früher geplanten Regelung der Videoaufzeichnung in § 136 Abs. 4 StPO 436
IV. Folgen dieser gesetzlichen Irreleitung für die Verwertbarkeit einer nichtrichterlichen Vernehmung 437
1. Beweisverwertungsverbote infolge eines Verstoßes gegen Art. 9 der Kinder-Richtlinie 437
a) Die Herleitung von Beweisverwertungsverboten 437
aa) Die Abwägungslehre 438
bb) Die verschiedenen Schutzzwecklehren 439
b) Beweisverwertungsverbote bei Fehlern bezogen auf die audiovisuelle Vernehmung – auf Basis der Schutzzwecklehre 441
aa) Beispielsfall 1 441
bb) Beispielsfall 2 442
cc) Beispielsfall 3 442
2. Ergebnis 443
Von Ken Eckstein: Verständigungsgesetz und unverbindliche Erörterungen 445
I. Ausgangsfall 446
II. Rechtliche Würdigung durch den BGH 446
III. Plädoyer für einen weiten Begriff der Verständigung und des Verständigungsbezugs 450
IV. Zur Formalisierung des Informellen 453
1. Verständigungsgesetz und schützende Formen des Prozessrechts 454
2. Grenzen der Formalisierung 455
3. Zu den Wurzeln informeller Lösungsstrategien 457
V. Fazit 457
Von Sophie Marie Faustmann und Pedro Michael Faustmann: Zur Frage der Persönlichkeitsstörung und Persönlichkeitsakzentuierung im Rahmen der schweren anderen seelischen Abartigkeit 459
I. Gegenstand der Schuldfähigkeitsbeurteilung 459
II. Die schwere andere seelische Abartigkeit 460
1. Allgemein 460
2. Persönlichkeitsstörung und Persönlichkeitsakzentuierung 461
III. Die medizinischen Klassifikationssysteme 463
1. Allgemein 463
2. Persönlichkeitsstörungen in der ICD-10 464
3. Zur Problematik der narzisstischen Persönlichkeitsstörung 465
4. Persönlichkeitsakzentuierungen 466
IV. Dimensionale Betrachtung der Persönlichkeit 468
V. Zusammenfassung 469
Von Ingke Goeckenjan: Über Prognosen, die nicht die Zukunft betreffen 471
I. Einführung 471
II. Prognosen in den Kriminalwissenschaften 472
III. Rückblickende Prognosen im Strafrecht 474
IV. Ein aktuelles Beispiel aus der Rechtsprechung 476
1. Der zugrundeliegende Sachverhalt 476
2. Erstinstanzliche Verurteilung der Vollzugsbediensteten 479
3. Freispruch der Vollzugsbediensteten vor dem Bundesgerichtshof 480
4. Lehren aus dem Strafverfahren gegen die Vollzugsbediensteten 482
V. Fazit und Ausblick 484
Von Heribert Ostendorf: Gegen die justizielle Ausweitung der Höchststrafe von 15 Jahren Jugendstrafe bei Mord wegen der besonderen Schwere der Schuld gem. § 105 Abs. 3 S. 2 JGG! 487
I. 487
II. 488
III. 489
IV. 490
V. 491
VI. 493
Von Holm Putzke: Die Einziehung von Vermögen im Jugendstrafrecht – oder: Was hat der Gesetzgeber sich da bloß gedacht? 495
I. Einleitung 495
II. Beschreibung und Analyse der Problemfelder 496
1. Anwendbarkeit der Einziehungsvorschriften im Jugendstrafrecht 496
2. Obligatorische Anordnung oder Ermessensentscheidung 499
3. Wertersatzeinziehung 502
III. Resümee 503
Von Andreas Ruch: Die strafprozessuale Pflicht zur umfassenden Sachaufklärung 505
I. Einleitung 505
II. Polizeilicher Opferschutz im Strafverfahren 507
1. Informationsrechte und Belehrungspflichten 507
2. Zeugenschutz 509
III. Anforderungen an die polizeiliche Sachaufklärung bei Sexualstraftaten 511
1. Allgemeine Anforderungen an die Sachaufklärung im Ermittlungsverfahren 511
2. Besondere Ermittlungspflichten beim Verdacht einer Sexualstraftat 512
IV. Diskussion 514
V. Schlussfolgerungen 516
Von Franz Streng: Freiwilliger Rücktritt vom Versuch trotz innerpsychischer Tathemmung? 519
I. Grundlagen 519
II. Das Problem: Unfreiwilligkeit infolge psychischer Hemmungen? 520
1. Innere Hemmungen und Willensfreiheit 520
2. Die Qual der Wahl – die freiwillige Entscheidung mit Zwangsfolgen 523
a) Übergang zu einer anderen Straftat 523
b) Übergang zu einer als vorrangig eingestuften Rettungshandlung 524
3. Angst als innere Hemmung 525
III. Konsequenzen für die Normativierungsfrage 526
IV. Straf- und Maßregelvollzug, Sanktionenrecht 529
Von Michael Alex: Aktuelle Entwicklungen im Justizvollzug 531
I. Einleitung 531
II. Untersuchungshaft 531
III. Abschiebungshaft 535
IV. Vollzugsöffnende Maßnahmen/Vollzugslockerungen 537
V. Zugang zu neuen Medien 540
VI. Fazit 542
Von Frieder Dünkel: Ehe- und familienfreundliche Gestaltung des Strafvollzugs 545
I. Vorbemerkung 545
II. Problemaufriss – Resozialisierung und Desistance: Die Bedeutung sozialer Bindungen in der Evaluationsforschung zum Strafvollzug 545
III. „Drittfolgen“ des Strafvollzugs auf das soziale Umfeld der Gefangenen und die Verpflichtung des Staats, negative Folgen der Haft allgemein und insbesondere auch für Dritte zu minimieren 548
IV. Rechtliche Rahmenbedingungen einer familienfreundlichen Vollzugsgestaltung, insbesondere durch entsprechende Besuchsregelungen 550
V. Die länderspezifische Praxis einer ehe- und familienfreundlichen Vollzugsgestaltung 553
VI. Sonstige Maßnahmen einer familienfreundlichen Vollzugsgestaltung und spezifische ehe- und familienfördernde Maßnahmen in den Bundesländern 555
VII. Ausblick 558
Von Jörg Kinzig: Die nachträgliche Sicherungsverwahrung für Jugendliche und Heranwachsende vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte: letztes Wort aus Straßburg? 561
I. Einleitung: Thomas Feltes, das internationale Recht und die Sicherungsverwahrung 561
II. Die Fakten des Falles I. gegen Deutschland 562
III. Kernpunkte des Urteils des EGMR im Verfahren I. gegen Deutschland 564
1. Möglicher Verstoß gegen Art. 5 Abs. 1 EMRK 564
2. Möglicher Verstoß gegen Art. 7 Abs. 1 S. 2 EMRK 566
3. Weitere in diesem Verfahren erhobene Rügen 568
IV. Die „dissenting opinion“ des Richters Paulo Pinto de Albuquerque 569
V. I. gegen Deutschland: letztes Wort aus Straßburg in Sachen nachträglicher Sicherungsverwahrung? 573
Von Helmut Kury: Zu den Folgeschäden von Freiheitsstrafen 575
I. Einleitung 575
II. Vernachlässigung des sozialen Umfeldes bei Kriminalstrafen 578
III. Bisherige Untersuchungen 582
1. Diskussion und Untersuchungen in Deutschland 582
2. Internationale Studien 589
IV. Diskussion 593
Von Gereon Wolters: Neues zum strafgesetzlichen Fahrverbot 597
I. Ein kurzer Rückblick auf die Genese und die Geburt der neuen Vorschrift 598
II. Die Neufassung des § 44 Abs. 1 StGB 599
1. Die Ausgestaltung des Fahrverbots (auch weiterhin) als Nebenstrafe 601
2. Ein Aufriss der eingewandten Bedenken 601
3. Die Erweiterung des Anordnungsrahmens 603
4. Die gesetzgeberische „Leitlinie“ 604
a) Spezialpräventive Aspekte 607
b) Generalpräventive Aspekte 608
c) Das Zusammenspiel der Strafzwecke bei der Strafartwahl bzw. bei der Strafartfolgenentscheidung 608
III. Ein Blick in die Zukunft 611
IV. Zu guter Letzt 613
V. Varia 615
Von Leif Artkämper, Astrid Klukkert, Julian Koch und Marvin Weigert: Der Masterstudiengang „Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft“ 617
I. Einleitung 617
II. Wandel durch institutionelles/organisationales Lernen am Beispiel der Zielgruppe Polizei 619
1. Fehler als Chance?! 620
2. Institutionelle/organisationale Lerntheorien 622
3. Status Quo bei der Polizei 624
4. Notwendige Änderungen 625
III. Einflussmöglichkeit des Masterstudiengangs „Kriminologie, Kriminalistik und Polizeiwissenschaft“ 626
1. Inter- und Intradisziplinarität – Voneinander lernen?! 627
2. Curriculum 628
3. Mit der Zeit gehen! 629
4. Institutionelles Lernen durch den Masterstudiengang?! 629
IV. Ausblick und Fazit 631
Von Eckhard Bieger: Wurzelwerk des Verbrechens 633
I. Eifersucht und Begehren sind die nie versiegende Quelle des Bösen 634
1. Das Begehren 634
2. Das Gelingen 634
3. Der Sündenbock 634
II. Wie lösen die Religionen die Aufgabe 635
III. Noch einmal die Medien 636
Von Pieke Biermann: Deutsch-Amerikanische Fremdheit 637
Von Ulrich Blum: Planbarkeit und Vorhersehbarkeit der Wirtschaftspolitik als öffentliche Güter in Zeiten von Extremereignissen 649
I. Wie lernfähig ist der Staat? 649
II. Soziale Marktwirtschaft – eine Inhaltsbestimmung 651
III. Vorhersehbarkeit 653
IV. Bewertung und wirtschaftspolitische Folgerungen 655
Von Micha Brumlik: Die neue Unterschicht, das Prekariat als Herausforderung praktischer Gerechtigkeit 659
I. Ein altes Problem entsteht neu 659
1. Die neue Diskussion 660
2. Soziologische Skizze der neuen „underclass“ 662
II. Pädagogische Konsequenzen 667
Von Marco Mona: Prävention zum Schutze der Menschenrechte 671
I. Die Idee 671
II. Das Instrument 672
III. Der Abstecher nach Europa 673
IV. Aber nun zurück zum universellen Instrument 675
V. Die Grundzüge der Konvention 676
VI. Was haben wir jetzt? 679
VII. Nachtrag: Ein Besuch des SPT in Nauru 680
VIII. Vielfalt der Monitoring-Instanzen; Nachteile? 681
Von Uli Rothfuss: Thomas Feltes: Förderer. Freund. Nonkonformist. 683
I. Vorrede 683
II. Thomas Feltes – Ein Mann für das Unkonventionelle 683
III. Reisen, gemeinsam 684
IV. Wissenschaftler, leidenschaftlicher Lehrender und nonkonformer Netzwerker 685
V. Chef 686
VI. Ästhet 687
VII. Mensch 687
By Istvan Szikinger: Slinking Total Power 689
I. Ideology and Politics 689
1. Police State and Beyond 689
2. On Totalitarianism 691
3. The Present Situation 692
II. Origins of Totalitarian Perspectives in the Mirror of Legislation on Police 694
III. Conclusion 697
Schriftenverzeichnis von Thomas Feltes 699
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