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Die Europäisierung des Mediationsrechts in Polen

Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Umsetzung der Richtlinie 2008/52/EG in Deutschland und Polen

Krysztopowicz, Agnieszka

Studien zum vergleichenden Privatrecht / Studies in Comparative Private Law, Vol. 13

(2021)

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About The Author

Agnieszka Krysztopowicz schloss ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ab. Promotionsbegleitend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Sozietäten an den Standorten Hamburg und Stuttgart im Bereich Prozessführung und Gesellschaftsrecht. Sie absolviert seit Oktober 2019 ihr Rechtsreferendariat am Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht. Seit 2015 ist Agnieszka Krysztopowicz deutsche Diplomjuristin und wurde 2020 zum Dr. jur. promoviert. Agnieszka Krysztopowicz studied law at Kiel University with a German diploma in law since 2015. She has been absolving her legal traineeship at the Oberlandesgericht for the State of Schleswig-Holstein since October 2019. She worked at law firms in Hamburg and Stuttgart and gained experience in the field of Corporate Litigation during her doctoral studies. Agnieszka Krysztopowicz was awarded a doctorate in 2020.

Abstract

Das Mediationsrecht in Deutschland und Polen ist durch die Umsetzung der EU-Mediationsrichtlinie aus dem Jahr 2008 erheblich gestärkt worden. An deutschen Gerichten wird der Güterichter aktiv beworben, an polnischen Gerichten werden feste Mediatoren eingesetzt. Der Mentalitätswandel zugunsten der Mediation, zuletzt durch die zweite polnische Mediationsnovelle aus dem Jahr 2015, wurde zum Anlass genommen, zu überprüfen, ob und inwieweit die Umsetzung der Mediationsrichtlinie in Deutschland und Polen zu einer effektiven Gesetzgebung geführt hat.

In der rechtsvergleichenden Untersuchung werden die Prinzipien der Mediation sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Richtlinienumsetzung im Bereich der Mediationskosten, der Vollstreckbarkeit, der Zertifizierung der Mediatoren und der Förderung der Mediation herausgearbeitet. Die geschichtliche Entstehung des Mediationsgedankens in Polen sowie die grenzüberschreitende Durchsetzbarkeit von Mediationsvergleichen finden ebenfalls Betrachtung.
»The Europeanisation of Mediation Law in Poland. A Comparative Law Study of the Implementation of the Directive 2008/52/EG in Germany and Poland«

The comparative law study elaborates the principles of mediation as well as the differences and similarities in the implementation of the European Mediation Directive in Germany and Poland. It examines costs, enforceability, certification of mediators and the promotion of mediation after a number of changes was introduced to the Polish Code of Civil Procedure in 2015. The historical development of the Polish mediation and cross-border enforceability of mediation settlements are also incorporated.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 15
Einleitung 17
I. Der Ausgangspunkt der Untersuchung 19
II. Die Herangehensweise und Rechtsvergleichung 21
1. Die Wahl der Rechtsvergleichung 21
2. Die Besonderheit der historischen Einflüsse auf die Rechtsordnungen 22
3. Die Europäisierung des Mediationsrechts 24
4. Der Gang der Untersuchung 25
III. Die aufgestellten Hypothesen 25
1. Schaffung von Anreizen für die Mediation 25
2. Mediation und Berufsbild 25
3. Kosten der Mediation 26
4. Mediation und Entlastung der Gerichte 26
5. Mediation und Rechtsdurchsetzung 26
6. Qualitätssicherung und Professionalität 26
Erster Teil: Die Grundlagen der Mediation in der Europäischen Union 27
A. Die Richtlinie 2008/52/EG des Europäischen Parlaments und Rates vom 21.05.2008 über bestimmte Aspekte der Mediation in Zivil- und Handelssachen 27
I. Die Grundlagen und Strukturen der Richtlinie 29
1. Äußere Rahmenbedingungen 30
2. Innere Rahmenbedingungen 30
II. Die Besonderheiten der nationalen Umsetzung im Hinblick auf die unionsrechtlichen Vorgaben der EU-Mediationsrichtlinie 31
III. Resümee 32
B. Die Entwicklung der Richtlinie 2008/52/EG und der Erlass weiterer Rechtsakte auf dem Gebiet konsensualer Streitbeilegung 33
I. Die Vorgänger der Richtlinie 33
1. Das Grünbuch und die Empfehlung Rec (2002)‌10 des Ministerkomitees aus dem Jahr 2002 33
2. Der Europäische Verhaltenskodex für Mediatoren aus dem Jahr 2004 36
3. Der Richtlinienentwurf vom 22.10.2004 37
4. Resümee 39
II. Die ADR-Richtlinie 2013/11/EU und die ODR-Verordnung des Europäischen Parlaments und Rates vom 21.05.2013 in Bezug auf verbraucherrechtliche Streitigkeiten 39
C. Zusammenfassung des Ersten Teils 40
Zweiter Teil: Der rechtliche Rahmen der Mediation in Polen, ihre Grundsätze und die gelebte Praxis im Vergleich zu Deutschland 42
A. Die Entstehung des Mediationsgedankens in Polen 43
I. Die Streitbeilegung in der DDR im Vergleich zu der Streitbeilegung in der Volksrepublik Polen 43
1. Der Mediationsgedanke in der DDR 44
a) Die außergerichtliche Einigung nach den Vorschriften des ZGB-DDR 46
aa) Die allgemeinen Verhaltenspflichten gemäß den Vorschriften des ZGB-DDR 47
bb) Die verantwortungsbewusste Rechtsausübung 47
cc) Die Mitwirkung der Mietergemeinschaft 48
dd) Keine Rechtsordnung ohne Privatautonomie? 49
b) Die Einigung nach den Vorschriften der ZPO-DDR 50
c) Die Aussöhnungsverhandlung in Ehescheidungssachen 51
d) Der Rechtsschutz in der DDR 52
e) Resümee 53
2. Der Mediationsgedanke in der Volksrepublik Polen 54
a) Das obligatorische Schiedsverfahren 55
b) Die betriebliche Schiedskommsision 57
c) Andere gesellschaftliche Kommissionen und Kollegien mit Rechtsprechungscharakter 58
d) Das Sühneverfahren 58
e) Resümee 60
3. Zusammenfassung der Streitbeilegung in der DDR und in der VR Polen 60
II. Die gesetzliche Regelung der Mediation in der Rzeczpospolita Polska seit 1989 61
1. Die Regelung der Mediation auf dem Gebiet des kollektiven Arbeitsrechts 61
a) Der geschichtliche Hintergrund zur Mediation im Arbeitsrecht 61
b) Das Gesetz über die Streitbeilegung im kollektiven Arbeitsrecht 64
aa) Einführung 65
bb) Der Aufbau des Mediationsrechts im kollektiven Arbeitsrecht 65
cc) Die Mediationsvorschriften des Gesetzes über die Streitbeilegung im kollektiven Arbeitsrecht 65
2. Die Mediation im Strafrecht gemäß Art. 23a des polnischen Strafverfahrensgesetzbuchs 69
a) Die Regelung der Mediation im Strafrecht nach Art. 23a StVGB 70
b) Die Berücksichtigung der Mediation in der Strafzumessung 71
aa) Die ursprüngliche Begründung für die Einführung der Verfahrenseinstellung nach Art. 59a pln. StGB 73
bb) Die Begründung der Aufhebung des Art. 59a pln. StGB 73
cc) Kritik an der Abschaffung des Art. 59a pln. StGB 74
dd) Der Vergleich mit dem deutschen Täter-Opfer-Ausgleich 76
ee) Resümee 77
c) Die Schriftliche Belehrung über die Mediation am Beispiel des Art. 300 StVGB 78
3. Die Mediation in Jugendsachen gemäß Art. 3a des polnischen JVG 80
4. Die Versöhnungssitzung in Scheidungs- und Trennungssachen gemäß Art. 436 ZVGB 82
5. Die Mediation im polnischen Verwaltungsrecht 85
III. Resümee 89
B. Die Mediation in Zivil- und Handelssachen in Polen seit der EU-Osterweiterung im Jahr 2004 91
I. Einführung 92
II. Die deutschen und polnischen Rechtsquellen der Mediation seit der Implementierung der EU-Mediationsrichtlinie in das nationale Recht – Gesetz ohne Praxis, Praxis ohne Gesetz 93
1. Das Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung der EU-Mediationsrichtlinie 95
2. Die generellen Vorschriften und ihre Einordnung in Gesetzestypen 98
3. Die durch die Mediationsgesetze verfolgten Zwecke 99
4. Resümee 100
III. Die Mediationsgrundsätze und Arten der Mediation in Zivil- und Handelssachen im polnischen Recht 101
1. Die fehlende Definition der Mediation im polnischen Zivilverfahrensrecht – ein Gesetzesvorschlag 102
2. Die Grundsätze der Mediation im polnischen Mediationsrecht in Zivil- und Handelssachen 106
a) Der Grundsatz der Freiwilligkeit der Mediation 106
aa) Die Freiwilligkeit der Mediation gemäß Art. 1831 § 1 ZVGB 108
bb) Die Freiwilligkeit der Parteien im Lichte der polnischen Verfassung 109
cc) Das Erfordernis der Zustimmung der Parteien als Ausdruck des Grundsatzes der Freiwilligkeit 113
dd) Resümee 118
b) Die Eigenverantwortlichkeit der Parteien 119
c) Die Informiertheit der Parteien 121
aa) Die Umsetzung des Prinzips der Informiertheit der Parteien 122
bb) Die Phasen der Mediation und die drei Ebenen der Informiertheit der Parteien 124
cc) Die die drei Ebenen der Informiertheit der Parteien – die erste Ebene der Informiertheit der Parteien 127
dd) Die zweite Ebene der Informiertheit der Parteien 127
ee) Die dritte Ebene der Informiertheit der Parteien 128
ff) Gesetzes- und Reformvorschlag 129
d) Die Vertraulichkeit der Mediation 130
aa) Die Besonderheiten der Vertraulichkeitsregelungen 131
bb) Die Stärkung der Vertraulichkeit der Mediation in Polen durch die Erweiterung des Anwendungsbereichs des Art. 1834 § 2 ZVGB 135
cc) Ausnahmen von der Verschwiegenheitspflicht 137
dd) Der Schutz der Verschwiegenheitspflicht 141
ee) Resümee 143
e) Die Neutralität des Mediators 144
aa) Die Art und der Umfang des Grundsatzes der Neutralität des Mediators 144
bb) Die Förderung der Mediation im polnischen Recht durch die Stärkung der Neutralität des Mediators 146
f) Resümee 148
3. Die Initiierung der Mediation im Hinblick auf die außergerichtliche und gerichtsnahe Mediation 149
a) Die Mediationsvereinbarung und die außergerichtliche Mediation gem. Art. 1831 ZVGB – „umowa o mediację“ 149
aa) Die rechtliche Einordnung der Mediationsvereinbarung und ihr Vertragstyp 151
bb) Die Klassifizierung des Mediationsvertrags als Prozessvertrag 152
cc) Die Klassifizierung des Mediationsvertrags als materiell-rechtlichen Vertrag bzw. als Vertrag sui generis 156
dd) Abgrenzung des Mediationsvertrags von dem Mediatorvertrag – Höchstpersönlichkeit der Teilnahme an der Mediation 158
ee) Zusammenfassung der Klassifizierung des Mediatorvertrags 163
ff) Die außergerichtliche Mediation und das allgemeine Persönlichkeitsrecht sowie die Qualifizierung der Mediation als unvollkommene Verbindlichkeit 164
gg) Resümee 172
b) Die gerichtsnahe Mediation – „sądowe skierowanie mediacji“ und die beantragte Mediation – „mediacja przez wniosek“ 173
aa) Die gerichtsnahe Mediation in Polen 174
bb) Die beantragte Mediation – „mediacja przez wniosek“ 175
cc) Die Anordnung der Teilnahme am Informationsgespräch über die Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktbeilegung und der Mediation gem. Art. 1838 § 4 ZVGB 176
dd) Resümee 178
c) Die Einleitung des Mediationsverfahrens gemäß Artt. 1836f. ZVGB – „wszczęcie mediacji“ 179
d) Resümee 182
4. Die gerichtsinterne Mediation und die Güterichtermediation gemäß § 278 Abs. 5 ZPO 183
a) Das Tätigkeitsverbot des Richters als Mediator gemäß Art. 1832 § 2 ZVGB 185
aa) Der Richter als Mediator in der deutschen Zivilgerichtsbarkeit 187
bb) Kritik an der polnischen Begründung des Tätigkeitsverbots – Keine Kollision mit Verfassungsrecht 189
cc) Resümee 192
b) Die obligatorische Mediation 192
c) Resümee 197
5. Die Beendigung der Mediation 199
a) Der Abschluss der Mediation – die Abschlussvereinbarung 199
aa) Die Protokollpflicht gemäß Art. 18312 § 1 ZVGB 199
bb) Der Protokollant gemäß Art. 18312 § 1 ZVGB 200
b) Resümee 202
6. Zusammenfassung der deutschen und polnischen Regelungen zu den Mediationsgrundsätzen 202
IV. Die Qualitätssicherung der Mediation 203
1. Die Registrierung des Mediators durch die Eintragung in das Mediatorenverzeichnis beim polnischen Bezirksgericht 205
a) Der „feste“ Mediator gemäß Artt. 157aff. pln. GVG – „stały mediator“ 206
b) Die Anforderungen an den festen Mediator im Zivilverfahren 208
c) Die Aufgaben des Präsidenten des Bezirksgerichts 210
d) Resümee 211
2. Die Zertifizierung des Mediators nach der ZMediatAusbV als Mittel der Qualitätssicherung in Deutschland 212
3. Die Einhaltung von Ethikstandards für Mediatoren in Polen 215
4. Die Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen für Mediatoren in Polen 217
5. Resümee 218
V. Die rechtlichen Auswirkungen der Mediation auf Ansprüche der Medianden 218
1. Die Beweiserhebung und -verwertung von Informationen im Zusammenhang mit dem Mediationsverfahren 219
2. Der Einfluss der Mediation auf die Verjährung von Ansprüchen 225
a) Die allgemeinen Verjährungsvoraussetzungen im polnischen Mediationsrecht 225
b) Der Beginn und die Unterbrechung der Verjährung 227
c) Resümee 229
3. Die Wirksamkeit und Vollstreckbarkeit von Mediationsergebnissen 229
a) Das Protokoll als Anknüpfungspunkt für die Vollstreckbarkeit des Mediationsvergleichs nach Art. 18312 ZVGB 230
b) Die Anforderungen an den in der Mediation erzielten Vergleich 232
c) Die Abwehrmöglichkeiten gegen die Versagung der Erteilung einer Vollstreckungsklausel 235
d) Die Rechtskraft eines Prozessvergleichs 236
e) Die Vollstreckungsabwehrklage 236
f) Resümee 237
4. Zusammenfassung der rechtlichen Auswirkungen der Mediation auf Ansprüche der Medianden 237
VI. Die ökonomische Betrachtung der Mediation 238
1. Die Kosten der Mediation in Polen im Zusammenhang mit einem Gerichtsprozess 239
a) Die Ausgangslage in Polen im Jahr 2005 vor der Mediationsreform im Jahr 2015 240
b) Die Gerichtskosten und die Mediationskosten seit der Mediationsreform aus dem Jahr 2015 241
c) Resümee 242
2. Die Vergütung des Mediators gemäß Art. 1835 ZVGB 243
3. Die Förderung der Mediation durch staatliche Finanzierung 244
a) Die Informationsbeschaffung für die breite Öffentlichkeit 245
b) Die staatlichen Finanzierungsprogramme zur finanziellen Förderung der Mediation 246
c) Resümee 247
4. Die Mediationskostenhilfe 247
VII. Resümee 249
C. Zusammenfassung des Zweiten Teils 250
Dritter Teil: Die Mediation für grenzüberschreitende zivil- und handelsrechtliche Konflikte 252
A. Die grenzüberschreitende Durchsetzbarkeit von nationalen Mediationsvergleichen 253
I. Die Vollstreckung des Mediationsvergleichs nach der EuVTVO 254
II. Der Mediationsvergleich als gerichtlicher Vergleich i.S.d. Art. 2 lit. b) Brüssel-Ia-VO 255
III. Der Mediationsvergleich als öffentliche Urkunde i.S.d. Art. 2 lit. c) Brüssel-Ia-VO 256
IV. Der Ablauf der Vollstreckbarerklärung sowie der Vollstreckung 257
V. Der Verstoß gegen den Grundsatz des ordre public 258
1. Der offensichtliche Widerspruch, Art. 59 i.V.m. Art. 58 Abs. 1 S. 2 Brüssel Ia-VO 259
2. Der ordre public-Verstoß 260
a) Der verfahrensrechtliche ordre public 260
b) Der materiellrechtliche ordre public 260
c) Stellungnahme 260
3. Der verfahrensrechtliche orde public-Verstoß 261
4. Das Verbot der révision au fond 263
5. Resümee 263
VI. Die Verjährungshemmung bei Beauftragung eines ausländischen Mediators – die Substitution 264
1. Die Unabhängigkeit der Anwendung ausländischen Rechts auf die Streitigkeit von der Anwendung des Rechts auf die Mediationsvereinbarung 264
2. Die Anwendung ausländischen Rechts auf die in der Mediation behandelte Streitigkeit 266
3. Das auf die Verjährungsvorschriften anwendbare Recht 266
4. Die Wirksamkeit der Verjährungshemmung bei Beauftragung eines ausländischen Mediators 267
a) Der Tatbestand der Verjährung nach den Vorschriften des BGB im deutschen Recht 267
b) Der Tatbestand der Verjährung nach den Vorschriften des ZGB im polnischen Recht 268
5. Die Anwendbarkeit des Rechtsinstituts der Substitution 268
a) Das Tatbestandselement der Substitution und die Ersetzbarkeit der Auslandstatsache 269
b) Die Gleichwertigkeit der zu substituierenden Elemente 271
VII. Resümee 273
B. Zusammenfassung des Dritten Teils 274
Vierter Teil: Die Auswertung und Beantwortung der Ausgangsfrage 275
A. Die Auswertung der Ergebnisse der eingangs aufgestellten Hypothesen 275
I. Schaffung von Anreizen für die Mediation 275
II. Mediation und Berufsbild 276
III. Kosten der Mediation 276
IV. Mediation und Entlastung der Gerichte 276
V. Mediation und Rechtsdurchsetzung 277
VI. Qualitätssicherung und Professionalität 277
B. Zusammenfassung der Reformvorschläge 278
I. Die fehlende Definition der Mediation im polnischen Mediationsrecht 278
II. Die Verankerung des Grundsatzes der Informiertheit im deutschen und polnischen Recht 279
III. Der in der Ausnahme zum Grundsatz der Vertraulichkeit der Mediation enthaltene performative Widerspruch und der logische Fehler 279
IV. Die Unanwendbarkeit von Regelungen zur obligatorischen Mediation 280
C. Die Beantwortung der Ausgangsfrage 280
Literaturverzeichnis 282
Stichwortverzeichnis 294