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Wettbewerbsverbote im Handelsrecht

Eine systematisierende Erörterung unter besonderer Berücksichtigung der gesetzlichen Wettbewerbsverbote gewerblicher Absatzmittler

Jakob, Gabriel

Schriften zum Wirtschaftsrecht, Vol. 331

(2021)

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About The Author

Gabriel Jakob studierte Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit Schwerpunkt im Handels- und Gesellschaftsrecht. Er verbrachte einen Studienaufenthalt an der Koç-University Istanbul (Türkei) und legte im Sommer 2019 die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Seitdem ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer überregionalen Kanzlei tätig. Im Frühjahr 2021 wurde er durch die Universität Freiburg promoviert. Seit April 2021 ist er Rechtsreferendar am Landgericht Freiburg. Gabriel Jakob studied law at the Eberhard-Karls-University of Tübingen and the Albert-Ludwigs-University of Freiburg with a focus on commercial and corporate law. He spent a study visit at Koç-University Istanbul (Turkey) and passed the first state examination in law in the summer of 2019. Since then, he has been working as a research assistant in a national law firm. In spring 2021, he was awarded his doctorate by the University of Freiburg and started his legal clerkship at the Regional Court of Freiburg.

Abstract

Die Arbeit untersucht Wettbewerbsverbote im Handelsrecht mit einem besonderen Schwerpunkt auf den gesetzlichen Wettbewerbsverboten gewerblicher Absatzmittler. Zentrale These der Arbeit ist, dass neben dem Handlungsgehilfen (§ 60 Abs. 1 HGB) auch Handelsvertreter, Vertragshändler, Franchisenehmer und Kommissionsagenten einem gesetzlichen Wettbewerbsverbot auf Grundlage des § 241 Abs. 2 BGB unterliegen. Zum Schutz der Interessen produzierender Unternehmen ist es dem Autor zufolge absatzmittelnden Gewerbetreibenden bereits kraft Gesetzes verwehrt, eigene oder fremde Konkurrenzprodukte zu vertreiben. Die Arbeit systematisiert die verschiedenen Vertriebsformen und arbeitet so Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. Umfassend wird das in diesem Zusammenhang bislang kaum beachtete Spannungsverhältnis zwischen Wettbewerbsverboten und Berufsfreiheit des Absatzmittlers (Art. 12 GG) erörtert. Ergänzt wird die Analyse durch eine Vereinbarkeitsprüfung von Wettbewerbsverboten mit dem Kartellrecht. »Non-competition restraints in commercial law. A systematizing debate in due consideration of legal non-compete obligations of commercial sales intermediaries«: The thesis examines the extent to which sales intermediaries are prohibited by law from engaging in competitive activities in order to protect the interests of manufacturing companies. It contains a comprehensive review of judicature and literature concerning individual sales forms and demonstrates that not only salesclerks but also commercial agents, authorized dealers, franchisees and commission agents are subject to statutory prohibition of competition on the basis of Section 241 (2) of the German Civil Code.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 21
1. Teil: Einleitung und Grundlagen 23
§ 1 Einführung 23
§ 2 Forschungsstand und Forschungsziel 25
A. Forschungsstand 25
B. Forschungsziel 27
§ 3 Gang der Untersuchung 28
§ 4 Grundlagen zu Wettbewerbsverboten 29
A. Begriff 29
B. Differenzierungen 29
I. Differenzierung nach der Rechtsgrundlage 29
II. Differenzierung nach der Wirkungszeit 30
C. Wettbewerbsverbote im Handels- und Gesellschaftsrecht 30
2. Teil: Wettbewerbsverbote des Handelsrechts 33
§ 5 Das Wettbewerbsverbot des Handlungsgehilfen 33
A. Das Handlungsgehilfengeschäft 33
I. Die Parteien 34
1. Die Person des Handlungsgehilfen 34
a) Anstellung einer Person 34
b) Anstellung im Handelsgewerbe 34
c) Leistung kaufmännischer Dienste 35
d) Handeln in fremdem Namen und für fremde Rechnung 35
e) Entgeltlichkeit der Dienstleistung 35
2. Der Prinzipal 36
II. Rechtsbeziehung zwischen den Parteien 36
III. Wechselseitige Pflichten 37
1. Pflichten des Handlungsgehilfen 37
a) Dienstleistungspflicht 37
b) Nebenpflichten 38
2. Pflichten des Prinzipals 38
IV. Wirtschaftliche Bedeutung 39
B. Gesetzliches vertragszeitiges Wettbewerbsverbot 39
I. Geltungsgrund und Schutzrichtung 40
1. Interessenkonflikt als Ausgangspunkt 40
2. Rechtsgrundlage 41
II. Geltungsbereich 42
1. Persönlicher Geltungsbereich 42
a) Sonstige Arbeitnehmer 43
aa) Meinungsstand 43
bb) Stellungnahme 43
(1) Möglichkeit der Erstreckung auf alle Arbeitnehmer 44
(2) Notwendigkeit der Erstreckung 44
(3) Rechtsgrundlage 45
b) Arbeitnehmerähnliche Person 46
c) Zwischenergebnis 47
2. Zeitlicher Geltungsbereich 47
3. Räumlicher Geltungsbereich 47
III. Verbotsumfang 49
1. Verbot des Betriebs eines Handelsgewerbes (§ 60 Abs. 1 Var. 1 HGB) 49
a) Historische Einordnung 49
b) Verfassungskonformität des § 60 Abs. 1 Var. 1 HGB 50
c) Verfassungskonforme Auslegung des § 60 Abs. 1 Var. 1 HGB 51
2. Verbot von Geschäften (§ 60 Abs. 1 Var. 2 HGB) 52
3. Einwilligung des Prinzipals 53
IV. Rechtsfolgen bei Verletzung 53
1. Kein Verbotsgesetz im Sinne des § 134 BGB 53
2. Schadensersatzanspruch, § 61 Abs. 1 Var. 1 HGB 54
3. Abschöpfungsrecht, § 61 Abs. 1 Var. 2 HGB 54
4. Kündigung 55
5. Unterlassungsanspruch 55
C. Nachvertragliches Wettbewerbsverbot 55
I. Geltungsgrund und Schutzrichtung 56
II. Geltungsbereich 56
III. Wirksamkeitsvoraussetzungen 57
1. Schriftformgebot und Aushändigungsverpflichtung 57
2. Grundsatz der bezahlten Karenz 58
3. Unverbindlichkeit und Nichtigkeit des Verbotes 58
a) Unverbindlichkeit des Verbots 58
aa) Berechtigtes geschäftliches Interesse des Prinzipals 59
bb) Erschwerung des beruflichen Fortkommens 60
b) Nichtigkeit des Verbotes 60
IV. Rechtsfolgen bei Verletzung 60
1. Rechtsfolgen bei Verletzung durch den Gehilfen 61
2. Rechtsfolgen bei Verletzung durch den Prinzipal 61
D. Kartellrechtliche Überprüfung 62
E. Zusammenfassende Ergebnisse zum Handlungsgehilfen 62
§ 6 Das Wettbewerbsverbot des Handelsvertreters 63
A. Das Handelsvertretergeschäft 64
I. Die Parteien 64
1. Die Person des Handelsvertreters 64
a) Die rechtlichen Merkmale des Handelsvertreters 65
aa) Gewerbetreibender 65
bb) Selbständigkeit 65
cc) Abschluss und Vermittlung von Geschäften 66
dd) Ständige Betrauung 66
ee) Handeln in fremdem Namen und für fremde Rechnung 67
b) Abgrenzung zum Handlungsgehilfen 67
2. Die Person des Unternehmers 67
3. Die Person des Dritten 68
II. Rechtsbeziehung zwischen den Parteien 68
1. Innenverhältnis: Handelsvertretervertrag 68
2. Rechtsbeziehungen im Außenverhältnis 69
III. Wechselseitige Pflichten 69
1. Pflichten des Handelsvertreters 69
a) Vermittlungs-/Abschlusspflicht, § 84 Abs. 1 S. 1 HGB 70
b) Interessenwahrungspflicht, § 86 Abs. 1 Hs. 2 HGB 71
c) Informationspflicht, § 86 Abs. 2 HGB 72
d) Sonstige Pflichten 73
2. Pflichten des Unternehmers 73
IV. Wirtschaftliche Bedeutung 74
B. Gesetzliches vertragszeitiges Wettbewerbsverbot 75
I. Streitstand 75
II. Stellungnahme 77
1. Interessenlage 78
a) Interessen des Geschäftsherrn 78
aa) Einzelne Interessen 78
bb) Verfassungsrechtliche Einordnung der Interessen 80
(1) Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb 81
(2) Zwischenergebnis 82
b) Interessen des Handelsvertreters 82
c) Zwischenergebnis 83
2. Interessenkonflikte 83
a) Interessenkonflikte beim Vertrieb von Konkurrenzprodukten 84
aa) Parallel- und Doppeltätigkeit 84
bb) Anfängliche und nachträgliche Interessenkonflikte 86
cc) Verschuldete und unverschuldete Interessenkonflikte 86
dd) Interessenkonflikte beim Handel für fremde und für eigene Rechnung 87
(1) Konflikt beim Handel für fremde Rechnung 87
(2) Konflikt beim Handel für eigene Rechnung 88
b) Interessenkonflikte beim Vertrieb sonstiger Produkte 89
c) Zwischenergebnis 90
3. Interessenkonfliktlösung 90
a) Rechtsgrundlage 90
aa) Analoge Anwendung des § 60 Abs. 1 HGB/§ 88 Abs. 1 S. 1 AktG 91
(1) Planwidrige Regelungslücke 91
(a) Unbewusste Nichtregelung 91
(b) Nachträgliche Regelungslücke 92
(2) Vergleichbare rechtliche Interessenlage 93
(a) Vergleichbarkeit mit § 60 Abs. 1 HGB 93
(b) Vergleichbarkeit mit § 88 Abs. 1 S. 1 AktG 94
bb) § 86 Abs. 1 Hs. 2 HGB 95
cc) § 241 Abs. 2 BGB 97
dd) Zwischenergebnis 97
b) Konfliktlösung 98
aa) Geeignetheit 98
bb) Erforderlichkeit 98
(1) Offenlegungspflicht 99
(2) Schutz von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen 101
(3) Weiterer gesetzlicher Wettbewerbsschutz 103
(a) Spezialgesetzlicher Schutz 103
(b) Recht des unlauteren Wettbewerbs 103
(4) Geschäftschancenlehre 104
cc) Zwischenergebnis 106
c) Verfassungsmäßigkeit 106
aa) Grundrechtsbeeinträchtigung 107
bb) Rechtfertigung der Beeinträchtigung 107
(1) Gesetzesvorbehalt 107
(2) Grundsatz der Verhältnismäßigkeit 108
(a) Legitimer Zweck 108
(aa) Die Drei-Stufen-Theorie 108
(bb) Zuordnung zu einer Stufe 109
(cc) Vernünftiger Zweck des Allgemeinwohls 110
(dd) Ausreichen des Individualinteresses? 113
(b) Geeignetheit und Erforderlichkeit 115
(c) Angemessenheit 115
cc) Zwischenergebnis 116
d) Umfang 116
aa) Sachlicher Geltungsbereich 116
bb) Räumlicher Geltungsbereich 117
cc) Zeitlicher Geltungsbereich 117
e) Rechtsfolgen bei Verstoß 118
aa) Ansprüche des Unternehmers 118
(1) Kündigung 118
(2) Unterlassungsanspruch 118
(3) Auskunftsanspruch 118
(4) Schadensersatzanspruch 119
bb) Verjährung 119
III. Ergebnis 119
C. Nachvertragliches Wettbewerbsverbot 120
I. Geltungsgrund und Schutzrichtung 120
II. Verfassungsmäßigkeit 121
III. Wirksamkeitsvoraussetzungen 122
IV. Rechtsfolgen 123
1. Rechtsfolgen bei Verletzung durch den Handelsvertreter 123
2. Rechtsfolgen bei Verletzung durch den Unternehmer 123
V. Ergebnis 123
D. Kartellrechtliche Überprüfung 123
I. Anwendbarkeit des Kartellverbots 124
II. Ergebnis 126
E. Gesamtergebnis zum Handelsvertreter 127
§ 7 Das Wettbewerbsverbot des Vertragshändlers 128
A. Das Vertragshändlergeschäft 129
I. Die Parteien 129
1. Die Person des Vertragshändlers 129
a) Die rechtlichen Merkmale des Vertragshändlers 129
aa) Selbständiger Gewerbetreibender 129
bb) Vertrieb von Waren und Produkten 130
cc) Ständige Betrauung 130
dd) Handeln im eigenen Namen und für eigene Rechnung 130
b) Abgrenzungen 131
aa) Abgrenzung zum Handlungsgehilfen 131
bb) Abgrenzung zum Handelsvertreter 131
cc) Abgrenzung zum echten Eigenhändler 132
2. Die Person des Unternehmers 132
3. Die Person des Dritten 133
II. Rechtsbeziehung zwischen den Parteien 133
1. Innenverhältnis: Vertragshändlervertrag 133
2. Rechtsbeziehungen im Außenverhältnis 134
III. Wechselseitige Pflichten 134
1. Pflichten des Vertragshändlers 134
a) Absatzförderpflicht 134
b) Interessenwahrungspflicht 135
c) Informationspflicht 136
d) Sonstige Pflichten 136
2. Pflichten des Unternehmers 137
IV. Wirtschaftliche Bedeutung 137
B. Gesetzliches vertragszeitiges Wettbewerbsverbot 138
I. Streitstand 138
II. Stellungnahme 140
1. Interessenlage 140
a) Interessen des Unternehmers 140
b) Interessen des Vertragshändlers 143
2. Interessenkonflikte 143
a) Interessenkonflikte beim Handel für fremde Rechnung 144
b) Interessenkonflikte beim Handel für eigene Rechnung 145
3. Interessenkonfliktlösung 145
a) Rechtsgrundlage 146
aa) Analoge Anwendung normierter Wettbewerbsverbote 146
(1) § 60 Abs. 1 HGB/§ 88 Abs. 1 S. 1 AktG 146
(2) § 86 Abs. 1 Hs. 2 HGB 146
bb) Herleitung aus dem Alleinvertriebsrecht 147
cc) § 241 Abs. 2 BGB 147
dd) Zwischenergebnis 148
b) Konfliktlösung 148
c) Verfassungsmäßigkeit 149
d) Rechtsfolgen bei Verstoß 150
III. Ergebnis 151
C. Nachvertragliches Wettbewerbsverbot 151
D. Kartellrechtliche Überprüfung 153
I. Anwendbarkeit des Kartellverbotes 153
1. Unternehmenseigenschaft 153
2. Vereinbarung 154
3. Spürbarkeit 155
II. Vertragszeitiges Wettbewerbsverbot 155
III. Nachvertragliches Wettbewerbsverbot 156
IV. Ergebnis 157
E. Gesamtergebnis zum Vertragshändler 158
§ 8 Das Wettbewerbsverbot des Franchisenehmers 158
A. Das Franchisegeschäft 159
I. Die Parteien 159
1. Die Person des Franchisenehmers 159
a) Die rechtlichen Merkmale des Franchisenehmers 160
aa) Selbständiger Gewerbetreibender 160
bb) Vertrieb von Produkten 160
cc) Ständige Betrauung 161
dd) Handeln im eigenen Namen und für eigene Rechnung 161
ee) Nutzung des Franchisekonzepts gegen Zahlung einer Gebühr 161
b) Abgrenzungen 161
aa) Abgrenzung zum Handlungsgehilfen 161
bb) Abgrenzung zum Handelsvertreter 162
cc) Abgrenzung zum Vertragshändler 163
2. Die Person des Franchisegebers 163
3. Die Person des Dritten 163
II. Rechtsbeziehung zwischen den Parteien 164
1. Innenverhältnis: Franchisevertrag 164
2. Rechtsbeziehungen im Außenverhältnis 164
III. Wechselseitige Pflichten 165
1. Pflichten des Franchisenehmers 165
a) Absatzförderpflicht 165
b) Pflicht zur Verwendung des Franchisekonzepts 165
c) Interessenwahrungspflicht 166
d) Pflicht zur Zahlung der Franchisegebühren, § 581 Abs. 1 S. 2 BGB 166
2. Pflichten des Franchisegebers 167
IV. Wirtschaftliche Bedeutung 167
B. Gesetzliches vertragszeitiges Wettbewerbsverbot 168
I. Streitstand 168
II. Stellungnahme 169
1. Interessenlage 169
a) Interessen des Franchisegebers 169
b) Interessen des Franchisenehmers 171
c) Zwischenergebnis 172
2. Interessenkonflikte 172
3. Interessenkonfliktlösung 173
a) Rechtsgrundlage 174
b) Sonstige Übertragung 175
c) Rechtsfolgen bei Verstoß 176
III. Ergebnis 177
C. Nachvertragliches Wettbewerbsverbot 177
D. Kartellrechtliche Überprüfung 178
E. Gesamtergebnis zum Franchisenehmer 179
§ 9 Das Wettbewerbsverbot des Handelsmaklers 180
A. Das Handelsmaklergeschäft 181
I. Die Parteien 181
1. Die Person des Handelsmaklers 181
a) Die rechtlichen Merkmale des Handelsmaklers 181
aa) Selbständiger Gewerbetreibender 181
bb) Vermittlung von Verträgen 182
cc) Vermittlung von Gegenständen des Handelsverkehrs 182
dd) Keine ständige Betrauung 183
ee) Handeln im fremdem Namen und für fremde Rechnung 183
b) Abgrenzungen 184
aa) Abgrenzung zum Handlungsgehilfen 184
bb) Abgrenzung zum Handelsvertreter 184
cc) Abgrenzung zum Vertragshändler und Franchisenehmer 184
dd) Abgrenzung zum Zivilmakler 184
2. Die Person des Auftraggebers 185
3. Die Person des Dritten 185
II. Rechtsbeziehung zwischen den Parteien 185
1. Innenverhältnis: Handelsmaklervertrag 186
2. Rechtsbeziehungen im Außenverhältnis 186
III. Wechselseitige Pflichten 187
1. Pflichten des Handelsmaklers 187
a) Keine Pflicht zum Tätigwerden 187
b) Interessenwahrungspflicht 187
c) Sonstige Pflichten 188
2. Pflichten des Auftraggebers 188
IV. Wirtschaftliche Bedeutung 189
B. Vertragszeitiges Wettbewerbsverbot 189
I. Streitstand 189
II. Stellungnahme 190
1. Interessenlage 191
a) Interessen des Auftraggebers 191
b) Interessen des Handelsmaklers 192
2. Interessenkonflikte 192
a) Parallel- und Doppeltätigkeit 193
b) Interessenkonflikt beim Handel für fremde Rechnung 194
c) Interessenkonflikte beim Handel für eigene Rechnung 195
d) Zwischenergebnis 195
3. Interessenkonfliktlösung 196
a) Rechtsgrundlage 196
aa) Gesetzliche Rechtsgrundlage 196
(1) Analoge Anwendung des § 60 Abs. 1 HGB/§ 88 Abs. 1 S. 1 AktG 196
(2) § 241 Abs. 2 BGB 197
bb) Vertragliche Rechtsgrundlage 198
b) Zwischenergebnis 199
III. Ergebnis 200
C. Nachvertragliches Wettbewerbsverbot 200
D. Gesamtergebnis zum Handelsmakler 201
§ 10 Das Wettbewerbsverbot des Kommissionärs 202
A. Das Kommissionsgeschäft 203
I. Die Parteien 203
1. Die Person des Kommissionärs 203
a) Die rechtlichen Merkmale des Kommissionärs 203
aa) Selbständiger Gewerbetreibender 203
bb) Kauf oder Verkauf von Waren oder Wertpapieren 203
cc) Keine ständige Betrauung 204
dd) Handeln im eigenen Namen und für fremde Rechnung 204
b) Abgrenzungen 205
aa) Abgrenzung zum Handlungsgehilfen 205
bb) Abgrenzung zum Handelsvertreter 205
cc) Abgrenzung zum Vertragshändler und zum Franchisenehmer 206
dd) Abgrenzung zum Handelsmakler 206
2. Die Person des Kommittenten 206
3. Die Person des Dritten 206
II. Rechtsbeziehungen zwischen den Parteien 207
1. Innenverhältnis: Kommissionsvertrag 207
a) Dienst- oder Werkvertragscharakter der Kommission? 207
aa) Meinungsstand 207
bb) Stellungnahme 208
(1) Auslegung nach dem Wortlaut 208
(2) Auslegung nach der Systematik 209
(3) Auslegung nach der Historie 209
(4) Auslegung nach dem Sinn und Zweck 210
b) Zwischenergebnis 210
2. Rechtsbeziehungen im Außenverhältnis 210
III. Wechselseitige Pflichten 211
1. Pflichten des Kommissionärs 211
a) Die Ausführungspflicht, § 384 Abs. 1 Hs. 1 HGB 211
b) Die Interessenwahrungspflicht, § 384 Abs. 1 Hs. 2 Var. 1 HGB 211
c) Die Weisungsbefolgungspflicht, § 384 Abs. 1 Hs. 2 Var. 2 HGB 212
d) Offenlegungs- und Rechenschaftspflicht, § 384 Abs. 2 HGB 213
2. Pflichten des Kommittenten 213
IV. Wirtschaftliche Bedeutung 213
B. Vertragszeitiges Wettbewerbsverbot 215
I. Streitstand 215
II. Stellungnahme 216
1. Interessenlage 216
a) Interessen des Kommittenten 216
b) Interessen des Kommissionärs 218
2. Interessenkonflikte 219
a) Interessenkonflikt beim Handel für fremde Rechnung 219
b) Interessenkonflikt beim Handel für eigene Rechnung 220
3. Interessenkonfliktlösung 220
a) Rechtsgrundlage 220
aa) Gesetzliche Rechtsgrundlage 221
bb) Vertragliche Rechtsgrundlage 222
b) Konfliktlösung 222
aa) Geeignetheit 223
bb) Erforderlichkeit 223
(1) Offenlegungspflicht 224
(2) Prioritätsprinzip 225
(3) Verbot des front running 226
(4) Grundsätzliches Verbot der Doppeltätigkeit 227
(5) Zwischenergebnis 228
c) Vorgaben an ein vertragliches Wettbewerbsverbot 228
III. Ergebnis 230
C. Nachvertragliches Wettbewerbsverbot 231
D. Kartellrechtliche Überprüfung 232
E. Gesamtergebnis zum Kommissionär 233
§ 11 Das Wettbewerbsverbot des Kommissionsagenten 234
A. Das Kommissionsagentengeschäft 235
I. Die Parteien 235
1. Die Person des Kommissionsagenten 235
a) Die rechtlichen Merkmale des Kommissionsagenten 235
aa) Selbständiger Gewerbetreibender 235
bb) Abschluss von Geschäften 235
cc) Ständige Betrauung 236
dd) Handeln im eigenen Namen und für fremde Rechnung 236
b) Abgrenzungen 237
aa) Abgrenzung zum Handlungsgehilfen 237
bb) Abgrenzung zum Handelsvertreter 237
cc) Abgrenzung zum Vertragshändler und zum Franchisenehmer 237
dd) Abgrenzung zum Handelsmakler 237
ee) Abgrenzung zum Kommissionär 238
2. Die Person des Geschäftsherrn 238
3. Die Person des Dritten 238
II. Rechtsbeziehung zwischen den Parteien 238
1. Innenverhältnis: Kommissionsagentenvertrag 238
2. Rechtsbeziehungen im Außenverhältnis 239
III. Wechselseitige Pflichten 239
1. Pflichten des Kommissionsagenten 240
a) Die Abschlusspflicht, § 84 Abs. 1 S. 1 HGB analog 240
b) Die Interessenwahrungspflicht, § 86 Abs. 1 Hs. 2 HGB analog 240
c) Die Weisungsbefolgungspflicht, § 384 Abs. 1 Hs. 2 Var. 2 HGB analog 241
d) Die Informationspflicht, § 86 Abs. 2 HGB analog 241
2. Pflichten des Geschäftsherrn 241
IV. Wirtschaftliche Bedeutung 242
B. Gesetzliches vertragszeitiges Wettbewerbsverbot 243
I. Streitstand 243
II. Stellungnahme 243
1. Interessenlage 244
a) Interessen des Geschäftsherrn 244
b) Interessen des Kommissionsagenten 245
2. Interessenkonflikte 246
3. Interessenkonfliktlösung 247
a) Rechtsgrundlage 247
b) Konfliktlösung 247
c) Verfassungsmäßigkeit 248
d) Rechtsfolgen bei Verstoß 250
III. Ergebnis 250
C. Nachvertragliches Wettbewerbsverbot 251
D. Kartellrechtliche Überprüfung 252
E. Gesamtergebnis zum Kommissionsagenten 253
3. Teil: Gesamtergebnis 254
§ 12 Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse 254
A. Vertragszeitige Wettbewerbsverbote im Handelsrecht 254
I. Ausgangslage 254
II. Interessenlage 255
III. Interessenkonflikte 255
IV. Interessenkonfliktlösung 256
B. Nachvertragliche Wettbewerbsverbote im Handelsrecht 257
I. Ausgangslage 257
II. Entsprechende Anwendbarkeit des § 90a HGB 258
C. Kartellrechtliche Überprüfung 258
Anhang 260
Literaturverzeichnis 263
Stichwortverzeichnis 277