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Die Underground Economy des Darknets

Die Strafbarkeit des Betreibens »illegaler« Handelsplattformen

Wüst, Marlene

Internetrecht und Digitale Gesellschaft, Vol. 31

(2022)

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About The Author

Marlene Wüst studierte Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Schwerpunkt Strafrecht. Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht von Professor Dr. Christoph Safferling, LL.M. (LSE) tätig. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit lag in den Bereichen »Völkerstrafrecht« und »Cybercrime«. Marlene Wüst studied law at Friedrich-Alexander-University Erlangen-Nürnberg with a focus on criminal law. After her studies, she became a research assistant to the chair of criminal law, criminal procedural law, international criminal law and public international law (chair holder: Professor Dr. Christoph Safferling, LL.M. (LSE)). Her two main research focuses were international criminal law and cybercrime.

Abstract

Wie machen sich Betreiber:innen von Plattformen, die dem Handel mit illegalen Gütern und Dienstleistungen dienen, strafbar? Bedarf es zur Bekämpfung der Underground Economy im Darknet einer neuen Strafnorm?

Diesen Fragen geht die vorliegende Arbeit nach. Aufbauend auf einer eingehenden Untersuchung einzelner Handelsplattformen wird eine rechtliche Bewertung der Strafbarkeit ›de lege lata‹ durchgeführt. Die ausführliche Analyse verdeutlicht, dass die bestehenden Strafgesetze den Betrieb »illegaler« Handelsplattformen im Darknet weitgehend erfassen und keine erheblichen Strafbarkeitslücken bestehen, die die Einführung eines neuen Straftatbestands rechtfertigen können. Eine abschließende Betrachtung der vorgebrachten Gesetzentwürfe zeigt überdies, dass der geplante Straftatbestand nicht nur nicht notwendig ist, sondern zu einer bedenklichen Vorverlagerung der Strafbarkeit führt und im Widerspruch zu Regelungen des Telemedienrechts und Europarechts steht.
»Darknet and Underground Economy. The Criminal Liability for Operating ›Illegal‹ Trading Platforms«: Is a new law needed for the fight against the underground economy of the darknet? The thesis deals with this question by first analyzing the structure and working mode of such platforms. On this basis, a legal analysis regarding the criminal liability for operating trading platforms for illicit goods and services is conducted. It concludes, that the existing laws capture the operation of platforms of the underground economy well enough to make a new law redundant and the negative consequences of such law disproportionate.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vowort 7
Inhaltsübersicht 9
Inhaltsverzeichnis 11
Abbildungsverzeichnis 21
Kapitel 1: Einführung 23
A. Skizzierung der Forschungsfrage 23
B. Gang der Untersuchung 26
Kapitel 2: Das Phänomen der Underground Economy im Darknet 28
A. Terminus: Darknet 28
I. Funktionsweise des Tor-Browsers 30
II. Funktionsweise der Hidden Services 31
B. Underground Economy 32
C. Methodik, Quellen und Ziel 33
D. Verschiedene Geschäftsmodelle 34
I. Marktplätze 34
1. Allgemeines zu Aufbau und Funktionsweise von Darknet-Marktplätzen 34
2. Einzelheiten zu Aufbau und Funktionsweise 36
a) Dream Market 36
aa) Aufbau 37
bb) Handhabbarkeit – Leitfaden des Betreibers 40
cc) Weitere Besonderheiten 40
b) Wallstreet Market 41
aa) Aufbau 41
bb) Anreize für Nutzer 46
cc) Konfigurationsmöglichkeiten und Hilfestellungen 48
dd) Weitere Besonderheiten 50
c) Weitere beschlagnahmte Marktplätze 50
aa) Alpha Bay 50
bb) Hansa 52
d) Rolle der Betreiberin 52
II. Vendorshops 53
III. Foren 53
1. Deutschland im Deep Web (DiDW) 54
a) Registrierung 54
b) Kommunikation 55
c) Aufbau 55
d) Treuhänderfunktion 58
e) Suchfunktion 59
f) Spenden 59
2. The Hub 60
3. Dread 62
4. Fazit 65
IV. Dezentrale Handelsplattformen 66
V. Zusammenfassung 66
Kapitel 3: Strafbarkeit de lege lata 67
A. Marktplätze 67
I. „Betrieb eines Darknet-Marktplatzes“ 67
II. Auswirkung der Verantwortlichkeitsregelungen des TMG 68
1. Einordnung des Betreibers 69
2. Voraussetzungen des Haftungsprivilegs nach §§ 7 Abs. 2, 10 TMG 72
3. Auswirkungen der Haftungsprivilegien auf das Strafrecht 73
a) Eigene Ansicht: Bloße Beschränkung der Unterlassungsstrafbarkeit 74
b) Aktuelle Rechtsprechung und generelle Nichtanwendung des Haftungsprivilegs 75
c) Zusammenfassung 76
III. Bildung einer kriminellen Vereinigung, §§ 129 Abs. 1, 2, 129b Abs. 1 StGB, § 30b BtMG 76
1. Das Betreiberteam als kriminelle Vereinigung 76
a) Organisationsstruktur 77
b) Übergeordnetes Interesse 78
c) Zweck 79
d) Tathandlung: Gründung oder Beteiligung als Mitglied 82
e) Inländische oder ausländische Vereinigung 82
f) Zusammenfassung 85
2. Kriminelle Vereinigung zwischen Betreiberin und Nutzer 85
IV. Mittäterschaft, § 25 Abs. 2 StGB 86
1. Mittäterschaft zwischen Betreiber und Nutzerinnen 86
a) Gemeinsamer Tatentschluss zu gemeinschaftlicher Begehung einzelner Delikte 87
b) Weitere Kriterien zur Abgrenzung der Mittäterschaft von der Teilnahme 87
2. Mittäterschaft innerhalb des Betreiberteams 89
V. Spezielle Straftatbestände einzelner Deliktsbereiche 90
1. Drogenhandel – BtMG, NpSG, GÜG, AMG 90
a) Täterschaftliches Handeltreiben, § 29 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 BtMG 91
aa) Tathandlung: Handeltreiben 91
(1) Bereitstellen der Infrastruktur 91
Exkurs: Tathandlung Bereitstellen der Infrastruktur 92
(2) Treuhandtätigkeit 93
Exkurs: Treuhandtätigkeit 93
(3) Einschränkung der Definition durch die Rechtsprechung und Kritik 94
(4) Zusammenfassung 95
bb) Vorsatz 96
cc) Gewerbsmäßigkeit im Sinne des § 29 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 BtMG 97
dd) Qualifikationen 99
(1) § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG: Handeltreiben mit nicht geringer Menge 99
(2) § 30 Abs. 1 Nr. 1 BtMG: Bandenmäßige Begehung 99
(3) § 30a Abs. 1 BtMG: Nicht geringe Menge und Bandendelikt 101
ee) Zusammenfassung 101
b) Werben, § 29 Abs. 1 S. 1 Nr. 8 BtMG 101
c) Verschaffen oder Gewähren einer Gelegenheit, § 29 Abs. 1 S. 1 Nr. 10 Var. 1, 2 BtMG 102
aa) Gelegenheit 102
(1) Bezugspunkt der Gelegenheit: Unbefugter Erwerb oder unbefugte Abgabe 103
(2) Vergleichbarkeit mit BayObLGSt 1991, 85? 104
(3) Bereitstellen der Infrastruktur als typische Förderungshandlung 105
bb) Tathandlung: Verschaffen oder Gewähren 106
cc) Vorsatz 107
dd) Gewerbsmäßigkeit 107
ee) Zusammenfassung 107
d) Öffentliche oder eigennützige Mitteilung einer Gelegenheit, § 29 Abs. 1 S. 1 Nr. 10 Var. 3, 4 BtMG 108
aa) Marktplatz als Gelegenheit 108
bb) Angebote der Verkäufer als Gelegenheit 108
e) Täterschaftliches Handeltreiben nach dem NpSG 109
f) Täterschaftliches Handeltreiben nach dem GÜG 109
g) Verstöße gegen das AMG 110
h) Zusammenfassung 111
2. Waffenhandel – WaffG, KrWaffKontrG, SprengG 112
a) Täterschaftliches Handeltreiben nach dem WaffG 112
aa) Handeltreiben mit vollautomatischen Schusswaffen und Vorderschaftrepetierflinten, § 51 Abs. 1 Var. 10, Abs. 2 S. 2 WaffG 112
bb) Handeltreiben mit ehemaligen Kriegswaffen und Brandsätzen, § 52 Abs. 1 Nr. 1 Var. 10, Abs. 5 S. 2 WaffG 115
cc) Gewerbsmäßiges Handeltreiben mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen und erlaubnispflichtiger Munition, § 52 Abs. 1 Nr. 2c WaffG 115
dd) Handeltreiben mit verbotenen Waffen, § 52 Abs. 3 Nr. 1 WaffG 116
b) Täterschaftliches Handeln nach dem KrWaffKontrG 116
aa) Handeltreiben 116
bb) Fördern des Handels, des Erwerbs oder des Überlassens 117
cc) Vermittlung von Auslandgeschäften 117
c) Vermittlungstätigkeiten nach dem AWG 117
d) Verkehr betreiben nach dem SprengG 118
e) Zusammenfassung 119
3. Datenhandel 119
4. Handel mit gefälschten oder nicht lizenzierten Gütern 120
5. Handel mit pornographischem Material, §§ 184 ff. StGB 121
a) Öffentliches Zugänglichmachen 122
b) Bewerben 123
c) Besitz 124
d) Zusammenfassung 125
6. Handel mit Cybercrime-Produkten und -Dienstleistungen 125
VI. Geldwäsche, § 261 StGB 125
1. Rechtswidrige Vortat 125
2. Bitcoins und Moneroj als taugliches Tatobjekt 126
3. Herrühren 127
4. Tathandlung: Entgegennahme der Bitcoins bzw. Moneroj 127
5. Tathandlung: Transfer der Bitcoins bzw. Moneroj an den Verkäufer 128
6. Besonders schwerer Fall nach § 261 Abs. 4 StGB 131
7. Strafausschließungsgrund gemäß § 261 Abs. 9 S. 2 StGB 131
8. Zusammenfassung 132
VII. Anstiftung, § 26 StGB 132
1. Bereitstellen der Infrastruktur 133
2. Besondere Hervorhebung einzelner Produkte 134
3. Einsatz eines „Kunden werben Kunden“-Systems 134
4. Einsatz von Prämiensystemen 135
5. Zusammenfassung 135
VIII. Beihilfe, § 27 Abs. 1 StGB 136
1. Objektive Voraussetzungen 136
a) Hilfeleisten 138
b) Sonderfall der neutralen Beihilfe 139
c) Nachweis der konkreten Haupttat 140
2. Subjektive Voraussetzungen 142
a) Vorsatz bezüglich der Haupttat 143
b) Vorsatz bezüglich der Hilfeleistung 145
3. Zusammenfassung 145
IX. Öffentliche Aufforderung zu Straftaten, § 111 Abs. 1 Var. 1, Abs. 2 StGB 146
1. Tathandlung: Auffordern 146
2. Bereitstellen der Infrastruktur 147
3. Besondere Hervorhebung einzelner Produkte 147
4. Einsatz eines „Kunden werben Kunden“-Systems 149
5. Einsatz von Prämiensystemen 150
6. Zusammenfassung 150
X. Fahrlässigkeitsdelikte 151
1. Vorsätzliche Tötung oder Verletzung Dritter durch Marktplatznutzer 151
a) Kausalität 151
b) Objektive Sorgfaltspflichtverletzung 152
c) Objektive Vorhersehbarkeit 154
d) Objektive Zurechnung des Erfolgs 156
aa) Pflichtwidrigkeitszusammenhang bzw. objektive Vermeidbarkeit 156
bb) Dazwischentreten und Mitverantwortung Dritter 156
e) Subjektive Fahrlässigkeit 157
f) Zusammenfassung 157
2. Selbsttötungen/-verletzungen durch Marktplatznutzerinnen 158
a) Voraussetzungen der Kausalität, objektive Sorgfaltspflichtverletzung und objektive Vorhersehbarkeit 158
b) Ausschluss aufgrund des Prinzips der Eigenverantwortlichkeit 159
Exkurs: Eigenverantwortlichkeit bei Irrtum über den Inhalt der Substanz 160
c) Zusammenfassung 162
XI. Fazit Marktplätze 162
B. Foren 162
I. Verschiedene Konstellationen 163
1. Konstellation 1: Marktplatzsektion innerhalb des Forums 163
2. Konstellation 2: Vertragsanbahnung durch Werbe- und Kontaktanzeigen in vom Betreiber geschaffenen Bereichen 163
3. Konstellation 3: Vertragsanbahnung ohne Initiative der Betreiberin 164
a) Abgrenzung zwischen aktivem Tun und Unterlassen 164
b) Garantenpflicht 165
aa) Garantenpflicht aus Gesetz 166
bb) Garantenpflicht aus Ingerenz 166
cc) Garantenpflicht aus Herrschaft über Gefahrenquelle 167
dd) Reichweite der Handlungspflicht 168
c) Zusammenfassung 169
II. Auswirkung der Verantwortlichkeitsregelungen des TMG 170
1. Einordnung der Betreiberin 170
2. Voraussetzungen des Haftungsprivilegs nach §§ 7 Abs. 2, 10 TMG 171
3. Auswirkungen des Haftungsprivilegs auf das Strafrecht 172
4. Zusammenfassung 172
III. Bildung einer kriminellen Vereinigung, §§ 129 Abs. 1, 2, 129b Abs. 1 StGB, § 30b BtMG 173
IV. Mittäterschaft, § 25 Abs. 2 StGB 174
1. Mittäterschaft zwischen Betreiber und Nutzerinnen 174
2. Mittäterschaft innerhalb des Betreiberteams 175
V. Spezielle Straftatbestände einzelner Deliktsbereiche 175
1. Drogenhandel – BtMG, NpSG, GÜG, AMG 175
a) Konstellation 1: Marktplatzsektion innerhalb des Forums 175
b) Konstellation 2: Vertragsanbahnung durch Werbe- und Kontaktanzeigen in vom Betreiber geschaffenen Bereichen 176
c) Konstellation 3: Vertragsanbahnung ohne Initiative des Betreibers 178
d) Zusammenfassung 178
2. Waffenhandel – WaffG, KrWaffKontrG, AWG und SprengG 178
a) Konstellation 1: Marktplatzsektion innerhalb des Forums 178
b) Konstellationen 2 und 3: keine Marktplatzsektion, aber Vertragsanbahnung durch Werbe- und Kontaktanzeigen 179
aa) Strafbarkeit nach dem WaffG 179
bb) Strafbarkeit nach dem KrWaffKontrG 179
(1) Handeltreiben 180
(2) Fördern 180
(3) Vermittlung von Auslandsgeschäften 181
cc) Strafbarkeit nach dem AWG 182
dd) Strafbarkeit nach dem SprengG 182
c) Zusammenfassung 183
3. Datenhandel 183
4. Handel mit gefälschten oder nicht lizenzierten Gütern 183
5. Handel mit pornographischem Material, §§ 184 ff. StGB 183
a) Konstellation 1: Marktplatzsektion innerhalb des Forums 184
b) Konstellation 2: Vertragsanbahnung durch Werbe- und Kontaktanzeigen in vom Betreiber geschaffenen Bereichen 184
c) Konstellation 3: Vertragsanbahnung ohne Initiative der Betreiberin 185
d) Zusammenfassung 185
6. Handel mit Cybercrime-Produkten und -Dienstleistungen 185
VI. Geldwäsche, § 261 StGB 185
VII. Anstiftung, § 26 StGB 186
VIII. Beihilfe, § 27 Abs. 1 StGB 186
1. Konstellation 1: Marktplatzsektion innerhalb des Forums 186
2. Konstellation 2: Vertragsanbahnung durch Werbe- und Kontaktanzeigen in vom Betreiber geschaffenen Bereichen 188
3. Konstellation 3: Vertragsanbahnung ohne Initiative der Betreiberin 188
IX. Öffentliche Aufforderung zu Straftaten, § 111 Abs. 1 Var. 1, Abs. 2 StGB 190
X. Fahrlässigkeitsdelikte 190
1. Konstellation 1: Marktplatzsektion innerhalb des Forums 191
2. Konstellation 2: Vertragsanbahnung durch Werbe- und Kontaktanzeigen in von Betreiberin geschaffenen Bereichen 191
3. Konstellation 3: Vertragsanbahnung ohne Initiative des Betreibers 193
XI. Fazit Foren 195
C. Strafanwendungsrecht 195
I. Grundlegendes zur Anwendbarkeit deutschen Strafrechts 195
1. Ubiquitätsprinzip, §§ 3, 9 StGB 196
a) Ansichten der Literatur zum Erfolgsort bei abstrakten Gefährdungsdelikten 196
b) Entwicklung der Rechtsprechung zum Erfolgsort bei abstrakten Gefährdungsdelikten 197
c) Zusammenfassung 198
2. Weltrechtsprinzip, § 6 StGB 198
3. Personalitätsprinzip, § 7 Abs. 1, 2 Nr. 1 StGB 198
4. Stellvertretende Strafrechtspflege, § 7 Abs. 2 Nr. 2 StGB 199
II. Betreiberin in Deutschland 199
III. Server in Deutschland 200
IV. Nutzer in Deutschland 200
1. Strafbarkeit des Betreibers als Täter 201
a) Öffentliche Aufforderung zu Straftaten, § 111 StGB 201
b) Bildung einer kriminellen Vereinigung, §§ 129, 129b StGB, § 30b BtMG 201
c) Geldwäsche, § 261 StGB 202
d) Drogenhandel 203
e) Waffenhandel 205
f) Handel mit pornographischem Material, §§ 184 ff. StGB 206
g) Fahrlässige Tötung oder Verletzung, §§ 222, 229 StGB 206
2. Strafbarkeit des Betreibers als Teilnehmer 207
V. Betreiberin deutsche Staatsangehörige 207
VI. Einschränkung deutschen Strafrechts aufgrund von § 3 Abs. 2 TMG? 207
VII. Zusammenfassung 209
D. Zusammenfassung: Strafbarkeit de lege lata 210
I. Marktplätze 210
II. Foren 213
1. Konstellation 1: Marktplatzsektion innerhalb des Forums 213
2. Konstellation 2: Vertragsanbahnung durch Werbe- und Kontaktanzeigen in vom Betreiber geschaffenen Bereichen 213
3. Konstellation 3: Vertragsanbahnung ohne Initiative der Betreiberin 214
III. Strafanwendungsrecht 215
Kapitel 4: Überlegungen de lege ferenda 217
A. Gesetzgebungsgeschichte 217
B. Vergleich beider Entwürfe 219
C. Auslegung und Begründung des Entwurfs 220
D. Bewertung 222
I. Mangelnde Bestimmtheit 222
II. Mangelnde Verhältnismäßigkeit 223
III. Vorverlagerung der Strafbarkeit 226
IV. Widerspruch zu den Verantwortlichkeitsregeln des TMG 228
V. Angeführte Strafbarkeitslücken 228
1. Beihilfe 229
2. Bandenmäßige Begehung 231
3. Bildung einer kriminellen Vereinigung, § 129 StGB 232
4. Zusammenfassung 233
VI. Ergebnisse der eigenen ausführlichen Untersuchung 233
1. Tatsächliches Bestehen nennenswerter Strafbarkeitslücken? 234
2. Beseitigung der Strafbarkeitslücken durch § 126a StGB-E? 235
3. Rechtfertigung der Schaffung einer neuen Norm 236
E. Jüngste Entwicklungen: § 127 StGB-E 237
I. Umformulierung der Tathandlung 238
II. Abgrenzungskriterium der Zweckausrichtung 239
III. Äußerungen zur E-Commerce-RL 240
IV. Einfügung eines Straftatenkatalogs 241
V. Erweiterung des § 5 StGB 242
VI. Strafprozessuale Befugnisse 242
VII. Weitere Änderungen und Anmerkungen 243
VIII. Zusammenfassung 244
F. Empfehlung 245
Kapitel 5: Zusammenfassung 248
A. Das Phänomen der Underground Economy 248
B. Strafbarkeit de lege lata 249
I. Darknet-Marktplätze 249
II. Foren 252
1. Konstellation 1: Marktplatzsektion innerhalb des Forums 252
2. Konstellation 2: Vertragsanbahnung durch Werbe- und Kontaktanzeigen in vom Betreiber geschaffenen Bereichen 253
3. Konstellation 3: Vertragsanbahnung ohne Initiative des Betreibers 254
III. Strafanwendungsrecht 255
C. Strafbarkeit de lege ferenda 255
Literaturverzeichnis 259
Sachverzeichnis 276