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Theorie der Rechtssicherheit

Ávila, Humberto

Schriften zur Rechtstheorie, Vol. 299

(2022)

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About The Author

Humberto Ávila was born in Brazil and graduated in law from the Catholic University of Rio Grande do Sul in 1991. After completing his master's degree at the Federal University of Rio Grande do Sul (1996), he received his doctorate from the Ludwig-Maximilians-Universität München (2002). In 2006, he was a visiting scholar at Harvard University. In 2007 he habilitated at the University of São Paulo. From 2007 to 2009 he was a visiting researcher at the Universities of Heidelberg and Bonn. From 2003 to 2012 he was an adjunct professor and from 2012 to 2019 holder of the Chair of Tax Law at the Federal University of Rio Grande do Sul. Since 2014, he has held the Chair of Tax Law at the University of São Paulo. Humberto Ávila ist in Brasilien geboren und hat im Jahr 1991 an der Päpstlichen-Katholischen Universität von Rio Grande do Sul sein Studium der Rechtswissenschaften abgeschlossen. Nach Abschluss des Magisters an der Bundesuniversität von Rio Grande do Sul (1996) hat er an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert (2002). 2006 war er Gastwissenschatler an der Harvard University. 2007 hat er sich an der Universität von São Paulo habilitiert. Von 2007 bis 2009 war er Gastwissenschaflter an den Universitäten Heidelberg und Bonn. Von 2003 bis 2012 war er Dozent und von 2012 bis 2019 Inhaber des Lehrstuhls für Steuerrecht an der Bundesuniversität von Rio Grande do Sul. Seit 2014 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Steuerrecht an der Universität von São Paulo.

Abstract

Das Buch versucht, anhand einer analytischen und funktionalen Methode, allgemeine Kriterien zur Feststellung der Elemente, Grundlagen, Dimensionen und Wirksamkeit der Rechtssicherheit als Rechtsnorm in einer gegebenen Rechtsordnung zu entwickeln. Es formuliert und beantwortet die folgenden Fragen: Was bildet Sicherheit: der Schutz seiner selbst, die Voraussicht von Verhaltensweisen oder das Festlegen von Idealen? Um welche Sicherheit geht es: um Sicherheit im nichtrechtlichen Sinn oder Rechtssicherheit, und, in diesem Sinn, als Sicherheit des Rechts, durch das Recht, vor dem Recht, unter dem Recht, von Rechten, von einem Recht, als Recht oder im Recht? Wessen Sicherheit ist gemeint: die des Bürgers oder die des Staates? Durch wen wird die Sicherheit gewährleistet: durch den Bürger oder durch den Staat – durch Legislative, Exekutive oder Judikative? Für wen gilt sie: für den Bürger, den Staat oder die Gesellschaft insgesamt? Wie entsteht Sicherheit: durch Erlass von Regeln, durch deren Anwendung, durch die Einführung von Verfahren oder durch die Gewährleistung von Rechten? »Theory of Legal Certainty«: Using a method at once analytical and functional and comparing the Brazilian and the Germain Constitution, this book reconstructs a general theory of legal certainty, analysing its structural elements, from its definition and foundations to its various dimensions, normative forces and efficacies, in order to answer fundamental and current questions, such as: Legal certainty in what sense? Certainty of what, for whom, in whose vision and by whom? When, to what extent, and to what end?

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort zur deutschen Ausgabe 7
Danksagung 11
Inhaltsübersicht 15
Inhaltsverzeichnis 17
Abkürzungsverzeichnis 26
A. Einleitende Betrachtungen 29
I. Rechtfertigung (oder: warum Rechts(un)sicherheit?) 29
II. Gegenstand (oder: in welchem Sinn wird Rechtssicherheit untersucht?) 62
III. Methode (oder: in welcher Perspektive wird Rechtssicherheit analysiert?) 64
IV. Plan (oder: wie wird die Analyse der Rechtssicherheit durchgeführt?) 70
B. Bestimmung der Rechtssicherheit 81
I. Bedeutung der Rechtssicherheit (oder: was kann Rechtssicherheit bedeuten?) 81
1. Sicherheit, nicht juristisch verstanden 82
2. Rechtssicherheit 85
a) Sicherheit als definitorisches Element 85
b) Sicherheit als Tatsache 87
c) Sicherheit als Wert 87
d) Sicherheit als Normprinzip 88
e) Finalistische Aspekte – der zu erreichende Zustand 99
aa) Sachlicher Aspekt (welches ist der Inhalt von Rechtssicherheit?) 99
(1) Die Bedeutungen von „Sicherheit“ 99
(a) Zweckbezogen 99
(aa) In statischer und zeitloser Hinsicht: Bestimmung vs. Erkennbarkeit 99
(bb) In dynamischer und intertemporaler Hinsicht 101
(α) Vergangenheitsorientiert: Unveränderlichkeit vs. Verlässlichkeit 101
(β) Zukunftsorientiert: Vorhersehbarkeit vs. Berechenbarkeit 102
(b) Bezogen auf das Fundament 103
(aa) Sicherheit als Ergebnis der Rechtsidee 103
(bb) Sicherheit als Ergebnis positiven Rechts 104
(2) Die Bedeutungen des Worts „Recht“ 105
(a) Hinsichtlich der Bezogenheit auf das „Recht“ 105
(b) Hinsichtlich auf den Sinn von „Recht“ 111
bb) Objetiver Aspekt (Rechtssicherheit wovon?) 113
(1) Der Gegenstand der Rechtssicherheit 113
(a) Normative Sicherheit 113
(aa) Normsicherheit 113
(α) Sicherheit der Rechtsordnung 113
(β) Sicherheit einer Norm 115
(bb) Sicherheit der Normanwendung 116
(b) Verhaltenssicherheit 117
(aa) Sicherheit des eigenen (Nicht-)Handelns 117
(bb) Sicherheit des (Nicht-)Handelns einer Drittperson 118
(c) Faktische Sicherheit 119
(d) Wissenschaftliche Sicherheit 120
(2) Der Verstehensmodus des Gegenstands der Rechtssicherheit 121
(a) Hinsichtlich der Art des Verstehens 121
(aa) Eindeutige Auffassung des Gegenstands 121
(bb) Alternative Auffassung des Gegenstands 122
(b) Hinsichtlich des Gegenstands des Verstehens 125
(aa) Objektivistische Rechtsauffassung 125
(bb) Argumentative Rechtsauffassung 126
cc) Subjektiver Aspekt (Wer sind die Sicherheitssubjekte?) 126
(1) Einleitende Betrachtungen 126
(2) Perspektive des Nutznießers der Rechtssicherheit (Sicherheit für wen?) 127
(a) Rechtssicherheit für den einzelnen Bürger 127
(b) Rechtssicherheit für alle Bürger 127
(c) Rechtssicherheit für den Staat? 128
(3) Perspektive desjenigen, der Maßstab zur Feststellung der Rechtssicherheit ist (Sicherheit aus wessen Sicht?) 129
(a) Rechtssicherheit vom Standpunkt des Normalbürgers betrachtet 129
(b) Rechtssicherheit vom Standpunkt des Rechtsarbeiters betrachtet 130
(c) Rechtssicherheit vom Standpunkt des Staates betrachtet? 131
(4) Perspektive desjenigen, der Sicherheit gewährleistet (Sicherheit durch wen?) 131
(a) Rechtssicherheit durch die gesetzgebende Gewalt 131
(b) Rechtssicherheit durch die vollziehende Gewalt 132
(c) Rechtssicherheit durch die rechtsprechende Gewalt 133
dd) Zeitlicher Aspekt (oder: Rechtssicherheit wann?) 134
(1) Moment der Verwirklichung des Sollzustands 134
(a) Rechtssicherheit heute 136
(b) Rechtssicherheit gestern 136
(c) Rechtssicherheit morgen 137
(2) Moment der Feststellung oder Voraussage des Sollzustands 139
ee) Quantitativer Aspekt (oder: Rechtssicherheit in welchem Maß?) 140
(1) Hinsichtlich der Größe 140
(a) Rechtssicherheit als Gewissheit 140
(b) Sicherheit als Bestimmbarkeit 141
(2) Hinsichtlich der Messung 144
(a) Faktische Prüfung 144
(b) Normative Prüfung 145
(3) Hinsichtlich des zureichenden Maßes 146
(a) Geringe Unsicherheit 146
(b) Große Unsicherheit 146
ff) Rechtfertigungsaspekt (oder: Rechtssicherheit wozu und warum?) 147
(1) Sicherheit mit funktionalem Wert 147
(2) Sicherheit mit instrumentellem Wert 148
f) Instrumentelle Aspekte – die notwendigen Mittel zur Erreichung des Ziels 152
aa) Sachaspekt 152
(1) Menschliches Verhalten 152
(2) Wirkungen 153
bb) Personaler Aspekt 154
(1) Adressat der Handlungspflicht 154
(2) Nutznießer der Handlungspflicht 154
II. Begründung der Rechtssicherheit (oder: welches ist die Grundlage der Rechtssicherheit?) 156
1. Die Grundlagen im Verfassungsüberbau: die Gesamtsicht 164
2. Die Grundlagen in der Verfassungsstruktur: die Teilansicht 167
a) Unmittelbare Grundlagen 167
aa) Allgemeiner Schutz der „Sicherheit“ 167
bb) Gezielter Schutz der „Rechtssicherheit“ 171
cc) Schutz vor einer der Folgen der Rechtssicherheit 172
b) Mittelbare Grundlagen 173
aa) Durch Deduktion 173
(1) Strukturierende objektive Prinzipien 173
(a) Rechtsstaatsprinzip 173
(b) Prinzip des sozialen Rechtsstaats 178
(c) Prinzip der Gewaltenteilung 180
(2) Demokratieprinzip 181
(3) Subjektive Freiheitsprinzipien 181
(a) Vermögensbezogene Prinzipien 181
(aa) Prinzip des Eigentumsschutzes 181
(bb) Prinzipien der Berufsfreiheit und der freien wirtschaftlichen Betätigung 183
(a) Nichtvermögensbezogene Prinzipien 185
(aa) Prinzip des Freiheitsschutzes 185
(bb) Prinzip des Familienschutzes 188
(4) Gleichheitsprinzip 189
(5) Menschenwürdeprinzip 190
bb) Durch Induktion 193
(1) Verwaltungsrechtliche Prinzipien 193
(a) Sittlichkeitsprinzip 193
(b) Öffentlichkeitsprinzip 196
(2) Verfahrensprinzipien 196
(3) Regeln 198
(a) Verfassungsänderungsverbot 198
(b) Gesetzmäßigkeit 199
(c) Vorzeitigkeit 200
(d) Rückwirkungsverbot 201
(e) Verbot einer Abgabe mit Konfiskationswirkung 202
(f) Ergänzungsgesetzvorbehalt 202
(g) Finanzielle Aktivität des Staates 203
(h) Interventionstätigkeit des Staates 205
(i) Legitimation für direkte Aktionen 205
c) Zwischenergebnis 206
III. Begriffsbestimmung von Rechtssicherheit (was heißt Rechtssicherheit?) 210
1. Begriff der Rechtssicherheit 211
2. Begriff der Steuerrechtssicherheit 239
C. Gehalt der Rechtssicherheit 243
I. Gehalt der Rechtssicherheit (was fordert das Rechtssicherheitsprinzip?) 244
1. Statische Dimension 251
a) Einleitende Betrachtungen 251
b) Materiale Erkennbarkeit: „Bestands- und Geltungssicherheit“ durch Zugänglichkeit, Reichweite und Möglichkeit der normativen Identifikation 253
aa) Normative Zugänglichkeit 253
(1) Über die normative Bestimmung 253
(a) Veröffentlichung 253
(b) Bekanntgabe 255
(2) Über die Geltung 256
bb) Normative Reichweite 256
(1) Kodifizierung 256
(2) Allgemeine Normen 257
(3) Zugehörigkeit 264
cc) Möglichkeit der normativen Identifikation 265
(1) Anwendbare Norm 265
(2) Wert der anwendbaren Norm 269
c) Intellektuelle Erkennbarkeit: „Inhaltssicherheit“ durch Normverständichkeit 271
aa) Verständlichkeit durch Normklarheit 271
bb) Verständlichkeit durch Normbestimmtbarkeit 272
(1) Über die Norm 272
(a) Sprachliche Klarheit 272
(b) Inhaltsbestimmbarkeit 273
(2) Über die Rechtsordnung 284
(a) Kohärenz 284
(b) Konsistenz 285
d) Abschließende Bemerkungen 286
2. Dynamische Dimension 287
a) Einleitende Betrachtungen 287
b) Normverlässlichkeit und das Problem der Dauer: „Sicherheit des Übergangs von der Vergangenheit zur Gegenwart“ durch Normstabilität und Wirksamkeit 290
aa) Normstabilität 290
(1) Einleitende Betrachtungen 290
(2) Objektive Dimension 290
(a) Dauer der Rechtsordnung 290
(aa) Durch Bewahrung der Gehalte: die Ewigkeitsklauseln 290
(bb) Durch Bewahrung der Normen: Dauerhaftigkeit der Rechtsordnung 291
(b) Unantastbarkeit von einzelnen Situationen aus objektiven Gründen 293
(aa) Durch Ablauf der Zeit 293
(α) Verwirkung 293
(β) Verjährung 295
(bb) Durch rechtliche Konsolidierung der Situationen 296
(α) Einleitende Bemerkungen 296
(β) Vollendete Rechtshandlung 298
(γ) Wohlerworbenes Recht 298
(δ) Rechtskraft 299
(ε) Eingetretener Tatbestand 302
(cc) Durch faktische Konsolidierung der Situationen 303
(dd) Durch Ausbleiben eines Schadens 306
(3) Subjektive Dimension: Unantastbarkeit individueller Situationen aus subjektiven Gründen 307
(a) Allgemeine Bemerkungen über den Vertrauensschutz 307
(b) Anwendungserfordernis 313
(aa) Vertrauensgrundlage 313
(α) Allgemeine Bemerkungen 313
(β) Gestaltungskriterien 319
(bb) Vertrauen 340
(cc) Ausübung des Vertrauens 341
(dd) Enttäuschung des Vertrauens 344
(c) Äußere Beziehung von Kriterien und Abwägung 344
(d) Vertrauensschutz und Legislative: die Gesetzesänderung 352
(aa) Einleitende Betrachtungen 352
(bb) Normativer Gehalt des Rückwirkungsverbots 355
(cc) Typologie der (Nicht)Rückwirkung 367
(α) Rückbewirkung von Rechtsfolgen 367
(β) Tatbeständliche Rückanknüpfung I 369
(γ) Tatbeständliche Rückanknüpfung II 371
(δ) Vorveranlasste Sachverhalte 374
(dd) Schlussbetrachtungen 375
(e) Vertrauensschutz und Exekutive: die Verwaltungsänderung 383
(aa) Einleitende Betrachtungen 383
(bb) Abstrakt-generelle Tätigkeit der Verwaltung 387
(α) Normative Akte 387
(β) Verwaltungspraxis 390
(cc) Individuelle und konkrete Tätigkeit der Verwaltung 391
(α) Verwaltungsakte 391
(β) Verwaltungsverträge 397
(dd) Untätigkeit der Verwaltung 398
(ee) Schlussbetrachtungen 399
(f) Vertrauensschutz und Judikative: die Rechtsprechungsänderung 400
(aa) Einleitende Betrachtungen 400
(bb) Begriff der Rechtsprechungsänderung 402
(cc) Begriff der rückwirkenden Rechtsprechungsänderung 410
(dd) Gestaltung des Vertrauensschutzes im Fall der Rechtsprechungsänderung 418
(ee) Mittel des Vertrauensschutzes im Fall der Rechtsprechungsänderung 426
(4) Exkurs: Variation von Entscheidungswirkungen aufgrund der Rechtssicherheit 431
(a) Einleitende Betrachtungen 431
(b) Durch das deutsche Bundesverfassungsgericht 436
(aa) Anwendungshypothesen 436
(bb) Anwendungsprämissen 445
(c) Durch den Obersten Bundesgerichtshof in Brasilien 450
(aa) Einleitende Betrachtungen 450
(bb) Fälle der abgemilderten Verfassungswidrigkeitserklärung 457
(cc) Fälle der Unvereinbarkeitserklärung 458
(dd) Kritische Analyse 468
(α) Über Variation von Entscheidungswirkungen im Allgemeinen 468
(β) Über Variation von Entscheidungswirkungen im Steuerrecht 474
(ee) Voraussetzungen der Entscheidung mit Wirkung pro futuro 493
(α) Prämissen 493
(β) Zwecke 497
(γ) Verfahren 504
bb) Normative Wirksamkeit: die „Verwirklichungssicherheit“ 507
(1) Einleitende Betrachtungen 507
(2) Recht auf gerichtlichen Rechtsschutz 509
(3) Prämissen des gerichtlichen Rechtsschutzes 510
(a) Institutionneller Art 510
(b) Prozessrechtlicher Art 512
(4) Instrumente des gerichtlichen Rechtsschutzes 515
c) Normative Berechenbarkeit und das Problem des Wandels: „Sicherheit des Übergangs von der Vergangenheit in die Gegenwart“ durch Vorzeitigkeit, Kontinuität und normative Bindungswirkung 516
aa) Einleitende Betrachtungen 516
bb) Normative Vorzeitigkeit: die „Sicherheit der Wirksamkeit“ durch die Vertagung der Wirkungen 519
(1) Vorzeitigkeit des Finanzjahrs 519
(2) Vorzeitigkeit von neunzig Tagen 522
(3) Zumutbare Vorzeitigkeit 523
cc) Normative Kontinuität: die „rhythmische Sicherheit“ durch Milderung und Übergangsregeln 524
dd) Normative Bindungswirkung durch Begrenzung, Rechtzeitigkeit und Willkürverbot 527
(1) Normative Beschränkung 527
(a) Strukturelle Grenzen 527
(aa) Regeln und ihre Anwendung 527
(bb) Prinzipien und ihre Anwendung 531
(b) Formale und materiale Grenzen der Gewalten 533
(aa) Einleitende Betrachtungen 533
(bb) Grenzen der Tätigkeit der Legislative 534
(α) Äußere Grenze 534
(β) Innere Grenze 539
(cc) Grenzen der Tätigkeit der Exekutive 540
(α) Äußere Grenze 540
(β) Innere Grenze 541
(dd) Grenzen der Tätigkeit der Judikative 543
(α) Äußere Grenze 543
(β) Innere Grenze 544
(2) Rechtzeitigkeit: die „Sicherheit der Definition“ durch die zumutbare Dauer des Verfahrens 547
(3) Willkürverbot 549
II. Wirksamkeit der Rechtssichterheit (welches sind die Auswirkungen und das Gewicht der Rechtssicherheit?) 552
1. Normative Funktion 555
a) Als Prinzip 555
aa) In der Dimension des Unterprinzips: definitorische Wirksamkeitsfunktion 555
bb) In der Dimension des Oberprinzips 556
(1) Interpretative Wirksamkeitsfunktion 556
(2) Neugestaltende Wirksamkeitsfunktion 557
(3) Abgeleitete integrative Wirksamkeitsfunktion 557
(4) Abschirmende Wirksamkeitsfunktion 558
(5) Stützende Wirksamkeitsfunktion 558
(6) Neugestaltende Wirksamkeitsfunktion 559
cc) In der Dimension des Prinzips: ursprüngliche integrierende Wirksamkeitsfunktion 561
b) Als zur Regel konkretisiertes Prinzip 561
c) Als subjektives Recht 562
2. Normative Kraft 563
a) Binnenkonflikte 563
b) Außenkonflikte 564
aa) Typologie 564
(1) Wirksamkeit prima facie 564
(2) Wirksamkeit pro tanto 570
(3) Strukturelle Bedingung 572
bb) Fälle 573
(1) Rechtssicherheit vs. Gerechtigkeit 573
(2) Rechtssicherheit vs. Staatszwecke 577
Schlussfolgerungen und Thesen 581
Literaturverzeichnis 612
Personenregister 636
Sachverzeichnis 642