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Wahlfeststellung und Straftheorie

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Stieger-Greger, L. (2025). Wahlfeststellung und Straftheorie. Zur strafzwecktheoretischen Legitimation von gesetzesalternativen Verurteilungen. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-59149-7
Stieger-Greger, Lennart. Wahlfeststellung und Straftheorie: Zur strafzwecktheoretischen Legitimation von gesetzesalternativen Verurteilungen. Duncker & Humblot, 2025. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-59149-7
Stieger-Greger, L (2025): Wahlfeststellung und Straftheorie: Zur strafzwecktheoretischen Legitimation von gesetzesalternativen Verurteilungen, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-59149-7

Format

Wahlfeststellung und Straftheorie

Zur strafzwecktheoretischen Legitimation von gesetzesalternativen Verurteilungen

Stieger-Greger, Lennart

Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge, Vol. 333

(2025)

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Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 9
Inhaltsverzeichnis 11
Einleitung 23
A. Die gesetzesalternative Wahlfeststellung im Spannungsverhältnis zwischen Einzelfallgerechtigkeit und Rechtssicherheit 25
B. Gründe der gesetzesalternativen Wahlfeststellung 26
C. Dimension und Dreigliedrigkeit der Wahlfeststellungsdiskussion 29
D. Einblick in die Wahlfeststellungsgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung 31
E. Der Beschluss des BVerfG vom 05. Juni 2019 als Ausgangspunkt der Untersuchung 34
I. Affirmative Deutung 34
II. Kritische Deutung 36
III. Bedeutung der strafzwecktheoretischen Diskussion in Rechtsprechung und Fachliteratur 38
IV. Anwendbarkeit der Strafzwecktheorien auf das Institut der echten Wahlfeststellung 39
1. Vorrang des materiellen Strafrechts 39
2. Vorrang des formellen Strafrechts 40
3. Wechselwirkung beider Regelungsziele 41
F. Untersuchungsgegenstand 43
G. Methode der Analyse 44
H. Struktur der Bearbeitung 46
1. Kapitel: Strukturanalyse des Wahlfeststellungskomplexes; Einführung in die Strafzweckdogmatik 49
A. Strukturanalyse des Wahlfeststellungskomplexes 49
I. Tatsachenzweifel im monadischen Fallsystem 51
II. Tatsachenzweifel im dyadischen Fallsystem 52
1. Wittgenstein'sche Wahrheitswerttafel 52
2. Eindeutige Sachverhaltskonstellationen 53
3. Mehrdeutige Sachverhaltskonstellationen 54
a) Alternative oder Kontravalenz 54
aa) Unechte (gleichartige) Wahlfeststellung 55
bb) Stufenverhältnis 56
(1) Begriffslogisches Stufenverhältnis 56
(2) Normativ-ethisches Stufenverhältnis 57
cc) Echte (gesetzesalternative) Wahlfeststellung 58
(1) Aussagelogische und normative Lösungsmöglichkeiten 58
(2) Voraussetzungen der gesetzesalternativen Wahlfeststellung 59
b) Disjunktion 60
c) Prä- und Postpendenz 61
aa) Konkurrenzrelevante Prä- und Postpendenzfeststellung 62
bb) Tatbestandsrelevante Prä- und Postpendenzfeststellung 62
cc) Tatbestandlich vertypte Konkurrenzregel 63
III. Zusammenfassung 64
B. Einführung in die Strafzweckdogmatik 66
I. Begriff der Kriminalstrafe 67
II. Ursprung und Unvermeidbarkeit strafzwecktheoretischen Denkens 69
III. Gegenstand und Potenz der Strafzwecktheorien 71
1. Vorüberlegung zum Zweckbegriff 71
2. Zweck des Strafrechts 72
3. Zweck der Strafe 73
4. Strafzweckimmanenter Rechtfertigungsdruck 75
5. Grenzen der Strafzweckdogmatik 76
IV. Überblick zur Strafzweckdogmatik 78
2. Kapitel: Wahlfeststellung und Vergeltungstheorie 80
A. Einführung in die Vergeltungstheorie 80
B. Meinungsstand zur gesetzesalternativen Wahlfeststellung 81
I. Fachliteratur 81
II. Rechtsprechung 84
III. Fortgang der Untersuchung 84
C. Darstellung der klassischen und neoklassischen Vergeltungstheorien 85
I. Etymologie und Semantik des Vergeltungsbegriffs 85
II. Klassische Vergeltungstheorien 87
1. Die Philosophie des Deutschen Idealismus als Antwort auf das Naturrechtsdenken der Aufklärung 87
2. Vergeltung nach Immanuel Kant 88
a) Die Freiheit des Individuums 88
b) Das Strafgesetz als kategorischer Imperativ 89
c) Strafklugheit 90
d) Strafgerechtigkeit 91
e) Artgleiche Vergeltung als Strafmaß 93
3. Vergeltung nach Georg Wilhelm Friedrich Hegel 94
a) Der freie Wille 95
b) Die Straftat als Negation des Rechts 95
c) Die Strafe als Negation der Negation 96
aa) Objektive Legitimation der Strafe 97
bb) Subjektive Legitimation der Strafe 98
d) Ablehnung einer präventiven Strafbegründung 99
e) Wertgleiche Vergeltung als Strafmaß 100
4. Zwischenergebnis 102
III. Neoklassische Vergeltungstheorien 102
1. Rückbesinnung auf den Präventionismus 102
2. Rezeption des Vergeltungsgedankens ab dem 19. Jahrhundert 103
3. Gefahren eines exklusiven Präventionismus 105
a) Optimierung der Sicherheitsarchitektur 105
b) Strukturelle Unzulänglichkeiten präventiver Straftheorien 106
c) Strafzumessungsspezifische Unzulänglichkeiten präventiver Straftheorien 108
4. Funktionalisierung des metaphysischen Vergeltungsgedankens 109
a) Freiheitsbasierte Vergeltungstheorie 111
aa) Restitution des enttäuschten, öffentlichen Basisvertrauens 112
bb) Restitution des Gleichheitsverhältnisses 113
cc) Restitution des Täters als Vernunftsubjekt 114
dd) Strafzumessung 116
b) Soziologisch-empirische Vergeltungstheorie 117
aa) Ausgleich des menschlichen Vergeltungsbedürfnisses 118
bb) Vergeltungsschwere als Strafmaß 119
5. Zwischenergebnis 120
D. Zulässigkeit und Reichweite der gesetzesalternativen Wahlfeststellung unter Maßgabe der Vergeltungstheorien 121
I. Notwendigkeit einer richterlichen Feststellung 121
II. Strafbegründungsebene 122
1. Feststellbarkeit der strafbegründungsrelevanten Umstände 122
a) Strafwürdigkeit 122
b) Negationswürdigkeit 124
aa) Objektive Legitimation 125
bb) Subjektive Legitimation 125
c) Enttäuschung des öffentlichen Basisvertrauens 125
d) Existenz des Über-/Unterordnungsverhältnisses 126
e) Subsumtionswürdigkeit 127
f) Strafbedürfnis 127
g) Zwischenergebnis 128
2. Relativierung der Ausgleichspflicht durch das Gleichwertigkeitskriterium? 129
a) Das Kriterium der materiellen Gleichwertigkeit 129
aa) Rechtsethische und psychologische Gleichwertigkeit 130
bb) Identität des Unrechtskerns 133
cc) Vergleichbarkeit der Handlungs- und Erfolgsunwerte 134
dd) Lehre von den vertypten Untergruppen eines abstrakten Deliktstypus 134
ee) Graduelle Unwertverschiedenheit 135
ff) Lehre vom abstrakten Werttypus 135
gg) Fazit 136
b) Der Willkürbegriff und sein Widerklang in Vergeltungstheorien 137
c) Die begrenzte Wahlfeststellung als hypothetischer Imperativ 138
d) Fehlende tatbestandliche Exklusivität im abstrakten Recht 139
e) Allgemeine Kritik am Gleichwertigkeitsmaßstab 140
f) Kritik anhand transitiver und symmetrischer Relationen 142
aa) Funktion transitiver und symmetrischer Relationen 142
bb) Übertragbarkeit der formalen Eigenschaften auf die wahlfeststellungsfähigen Deliktspaare 143
cc) Beispiel anhand der §§ 153, 154, 164 StGB 144
dd) Beispiele anhand der Vermögensdelikte 145
g) Zwischenergebnis 146
3. Relativierung der Ausgleichspflicht durch Nachweisbedingungen 147
a) Differenzierung zwischen Verhaltens- und Sanktionsnorm 147
b) Die strafbegründungsrelevanten Merkmale als Archetypen der Sanktionsnorm 148
c) Sanktions- und negative Ergänzungsnorm 149
d) Anwendbarkeit auf die Straftatbestände des Besonderen Teils 151
aa) 1. Einwand: Inkommensurabilität der Strafandrohungen 153
(1) Unrecht als materielle Kategorie 153
(2) Tatbestände als Verhaltenspflichten 155
bb) 2. Einwand: Kombination ungleichartiger Delikte 157
cc) 3. Einwand: Kombinierte Sanktionsnorm als ungeschriebene Norm 158
4. Zwischenergebnis 158
III. Strafzumessungsebene 158
1. Eindeutige Feststellbarkeit der strafzumessungsrelevanten Umstände im abstrakten Recht 159
2. Wahlweise Feststellbarkeit der strafzumessungsrelevanten Umstände im konkreten Recht 159
a) Artgleiche Vergeltung 159
aa) Handlungsspezifische Artgleichheit 161
bb) Rechtsgutsspezifische Artgleichheit 162
cc) Zwischenergebnis 162
b) Wertgleichheit 163
aa) Punktstrafetheorie 163
bb) Stellenwert- und Stufentheorie 164
cc) Spielraumtheorie 164
c) Zwischenergebnis 165
IV. Zusammenfassung 165
3. Kapitel: Wahlfeststellung und negative Generalprävention 166
A. Einführung in die negative Generalprävention 166
B. Meinungsstand zur gesetzesalternativen Wahlfeststellung 168
C. Die Theorie des psychologischen Zwangs 169
I. Differenzierung zwischen Strafzweck und Strafgrund 170
II. Die Konstitution des Staatswesens 171
III. Der physische Zwang 172
IV. Der psychische Zwang 173
1. Kants Zwei-Welten-Modell 174
a) Der Mensch als homo phaenomenon 174
b) Der Mensch als homo noumenon 175
2. Feuerbachs Kritik am Zwei-Welten-Modell 175
3. Die Determination der Sinnlichkeit 177
4. Strafandrohung durch Strafgesetzlichkeit 178
5. Die Notwendigkeit der Strafzufügung 180
a) Die Psychologische Zwangstheorie als Androhungsprävention 180
b) Die Verhinderung von Scheindrohungen 181
V. Strafzumessung 183
VI. Zusammenfassung und Ausblick 185
D. Auswirkungen der negativen Generalprävention auf die gesetzesalternative Wahlfeststellung 186
I. Strafbegründungsebene 186
1. Strafandrohung durch Strafgesetzlichkeit 186
a) Gewährleistungsgehalt des Gesetzlichkeitsprinzips 188
aa) Begriff und Reichweite der „Strafbarkeit“ 188
(1) Wortlaut 189
(2) Systematik 189
(3) Historie 190
(4) Telos 190
(5) Ergebnis 192
bb) „Gesetzliche Bestimmtheit“ der Strafbarkeit 193
(1) Bestimmtheitsgrundsatz 193
(2) Analogieverbot 194
b) Eingriff in den Schutzbereich 194
aa) Zur Bestimmtheit der alternativen Delikte 195
(1) Strafbarkeit 195
(2) Strafandrohung 195
(3) Zwischenergebnis 196
bb) Zur Bestimmtheit der gesetzesalternativen Wahlfeststellung 196
(1) Die Lehre vom Rumpftatbestand 196
(2) Die Lehre vom Prozessinstitut 197
(3) Stellungnahme 199
(a) Einordnung anhand der herkömmlichen Theorien 199
(aa) Lehre vom Verdientsein des Strafübels 199
(bb) Hinwegdenken des Strafprozesses als Abgrenzungskriterium 200
(cc) Bindung an das Tatgeschehen 200
(dd) Zwischenergebnis 201
(b) Normlogische Einwände 202
(c) Normative Einwände 203
(d) Zusammenfassung 203
2. Wahlfeststellungsbedingter Freispruch als Scheindrohung 204
3. Einwand der praktischen Irrelevanz 206
4. Tiefenpsychologische Implikation des Abschreckungsgedankens 206
a) Strukturmodell der Psyche nach Freud 208
aa) Das Es 208
bb) Das Ich 208
cc) Das Über-Ich 209
b) Tiefenpsychologische Zwangsmoral als Basis des Strafrechts 210
c) Tiefenpsychologische Ansteckungsgefahr der Straftat 211
d) Unbegrenzte Wahlfeststellung als intrapsychische Wirksamkeitsvoraussetzung eines dominanten Über-Ichs 214
II. Strafzumessungsebene 215
1. Alternative Deliktshäufigkeit als strafzumessungsrelevanter Aspekt 215
a) Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik 215
b) Daten der Strafverfolgungsstatistik 217
2. Strafzumessung bei alternierenden Delikten 218
3. Strafzumessungsspezifische Kritik am Gleichwertigkeitskriterium 219
III. Zusammenfassung 221
4. Kapitel: Wahlfeststellung und Spezialprävention 222
A. Einführung in die Spezialprävention 222
B. Meinungsstand zur gesetzesalternativen Wahlfeststellung 224
C. Die spezialpräventive Schule Franz von Liszts 225
I. Objektivierung des primitiven Straftriebs 226
II. Der Zweckgedanke im Strafrecht 228
III. Strafzumessung 230
1. Strafe als Unschädlichmachung 231
2. Strafe als Besserung 232
3. Strafe als Abschreckung 233
IV. Zusammenfassung 234
D. Zulässigkeit und Reichweite der gesetzesalternativen Wahlfeststellung unter Maßgabe der Spezialprävention 234
I. Strafbegründungsebene 234
1. Die täterspezifische Gefährlichkeit als strafbegründungsrelevanter Umstand 234
2. Die täterspezifische Gefährlichkeit zwischen Täter- und Tatstrafrecht 235
3. Feststellbarkeit des Strafwunsches 240
4. Einwand des „labeling approach“ 241
5. Zusammenfassung 243
II. Strafzumessungsebene 243
1. Prognoseentscheidung als Grundlage der Gefährlichkeitsbemessung 243
2. Die Prognosemethoden 245
a) Intuitive Prognosemethode 245
b) Statistische Prognosemethode 246
c) Klinische Prognosemethode 246
3. Die Bedeutung der Tat für die Bemessung der Gefährlichkeit … 247
a) … anhand der intuitiven Prognosemethode 247
b) … anhand der statistischen Prognosemethode 247
c) … anhand der klinischen Prognosemethode 250
4. Strafart 250
5. Zusammenfassung 251
III. Strafvollzugsebene 252
1. Sexualstraftaten 252
2. Staatsschutzdelikte 253
IV. Zusammenfassung 254
5. Kapitel: Wahlfeststellung und positive Generalprävention 255
A. Einführung in die positive Generalprävention 255
B. Meinungsstand zur gesetzesalternativen Wahlfeststellung 260
C. Darstellung der positiven Generalprävention 262
I. Jakobs' Normgeltungslehre 262
1. Sozialphilosophische und sozialtheoretische Grundlagen 263
a) Kritik am Kontraktualismus 263
b) Die Gesellschaft als Kommunikationssystem 264
c) Jakobs' Normbegriff 266
2. Straftat als Normverletzung 267
3. Bedeutung und Erfordernis der Bestrafung 268
a) Schuldspruch: Kommunikative Strafe als Bestätigung der Normgeltung 269
b) Strafausspruch: Strafschmerz als kognitive Sicherung der Normgeltung 270
II. Strafrecht als formalisierter Teilbereich sozialer Kontrolle 271
1. Die Aufgabe von sozialer Kontrolle 272
2. Formalisierte Sozialkontrolle 272
III. Symbolisch-expressive Straftheorie 273
IV. Lehre vom Normgeltungsschaden 275
V. Strafzumessung 276
D. Zulässigkeit und Reichweite der gesetzesalternativen Wahlfeststellung unter Maßgabe der positiven Generalprävention 278
I. Strafbegründungsebene 278
1. Schuldspruch als Teil staatlicher Strafe 278
a) System der strafgesetzlichen Sanktionen 278
aa) System der Strafen, §§ 38ff. StGB 278
bb) Absehen von Strafe gem. § 60 StGB 279
cc) Verwarnung mit Strafvorbehalt gem. § 59 StGB 280
b) Schuldspruch als Eingriff in die Rechtssphäre des Betroffenen 281
c) Kommunikative Dimension des Schuldspruchs 283
d) Schuldspruch und Syllogismus 285
e) Zwischenergebnis 286
2. Legitimation des wahlweisen Schuldspruchs 287
a) Strenge Normstabilisierungslehre 288
b) Eingeschränkte Normstabilisierungslehre 291
c) Stellungnahme und Entwicklung einer dritten Position 293
3. Unbegrenzte Wahlfeststellung als intrapsychische Wirksamkeitsvoraussetzung der Sündenbocktheorie 297
4. Justizförmigkeit der unbegrenzten Wahlfeststellung 298
a) Wahlfeststellung und richterliche Überzeugung 299
b) Wahlfeststellung und Schuldprinzip 300
aa) Schutzgehalt 300
bb) Einwand der Bemakelung 302
cc) Einwand der schuldunangemessenen Strafe 305
c) Wahlfeststellung und Zweifelssatz 308
d) Wahlfeststellung und Unschuldsvermutung 310
e) Wahlfeststellung und Gesetzlichkeitsprinzip 313
f) Wahlfeststellung und Rechtsstaatsprinzip 313
g) Wahlfeststellung und § 267 StPO 314
h) Wahlfeststellung und Tatstrafrecht 316
i) Wahlfeststellung und Menschenwürde 319
5. Zusammenfassung 320
II. Strafzumessung 320
III. Zusammenfassung 321
6. Kapitel: Wahlfeststellung und Vereinigungstheorien 323
A. Einführung in die Vereinigungstheorien 323
B. Zulässigkeit und Reichweite der gesetzesalternativen Wahlfeststellung unter Maßgabe der Vereinigungstheorien 323
7. Kapitel: Auflösung der Strafzumessungsproblematik; Einordnung der unbegrenzten Wahlfeststellung in das gegenwärtige Präventionsstrafrecht 325
A. Auflösung des Strafzumessungsproblematik 325
I. Vorrang einer eindeutigen Verurteilung … 326
1. … aufgrund eines Auffangtatbestandes 326
2. … aufgrund der konkret-individuell milderen Tat 328
3. … durch eine Verknüpfung der wahlfeststellungsfähigen Delikte 330
4. … durch eine Auflösung der tatbestandlichen Exklusivität 331
5. … durch die objektive Bedingung der wahlweisen Unaufklärbarkeit 332
II. Unbestimmte Verurteilung 333
III. Bestimmte Strafandrohung 335
IV. In dubio pro reo 336
B. Normierung der gesetzesalternativen Wahlfeststellung 337
I. Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung 337
1. Wesentlichkeitstheorie 337
2. Klarstellungsinteresse 339
II. Bisherige Regelungsentwürfe 341
1. Mannheims Entwurf 341
2. Rumpfs Entwurf 342
3. Zeilers Entwurf 342
4. § 2b RStGB und § 267b RStPO 343
5. Nüses Entwurf 343
6. Wolters Entwurf 345
III. Vorüberlegung zu einem eigenen Regelungsvorschlag 346
1. Formale Einordnung in das bestehende Regelungsgefüge 346
2. Materiell-rechtlicher Regelungsgehalt 347
C. Die unbegrenzte Wahlfeststellung als nationalsozialistisches (Un-)‌Rechtsdenken? 349
I. Verhältnis von geltendem zu nationalsozialistischem Recht 351
1. Lehre vom Zivilisationsbruch 351
2. Kontinuitäts- und Radikalisierungsthese 352
3. Stellungnahme 352
II. Einordnung der echten Wahlfeststellung anhand der übergreifenden Entwicklungstendenzen des deutschen Strafrechts 354
1. Entwicklungstendenzen des deutschen Strafrechts ab dem 20. Jahrhundert 354
a) Rechtsphilosophische Entwicklungstendenzen 355
b) Kriminalpolitische Entwicklungstendenzen 356
2. Historie der gesetzesalternativen Wahlfeststellung 357
a) Ursprung und frühe Entwicklung 357
b) Die Entscheidung der Vereinigten Strafsenate des Reichsgerichts von 1934 358
c) Einführung von § 2b RStGB und § 267b RStPO 359
d) Aufhebung von § 2b RStGB und § 267b RStPO und die Rechtsprechung der Nachkriegszeit 360
3. Die Rechtsfigur der gesetzesalternativen Wahlfeststellung im Zeichen der Entwicklungstendenzen 361
4. Rückgriff auf die Entscheidung des RG 364
5. Rückgriff auf Kohlrauschs Gleichwertigkeitsformel 366
6. Gesetzesalternative Wahlfeststellung und Präventionsstrafrecht 367
III. Die echte Wahlfeststellung in ausländischen Rechtssystemen 370
IV. Zusammenfassung 371
Schlussbetrachtung 372
Literaturverzeichnis 374
Sachwortverzeichnis 418