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Tischbirek, A (2019). Ein europäisches Staatskirchenrecht?. Der Staat, 58(4), 621-641. https://doi.org/10.3790/staa.58.4.621
Tischbirek, Alexander (2019). "Ein europäisches Staatskirchenrecht?" Der Staat, vol. 58no. 4, 2019 pp. 621-641. https://doi.org/10.3790/staa.58.4.621
Tischbirek, A (2019). Ein europäisches Staatskirchenrecht?. Der Staat, Vol. 58 (Issue 4), pp 621-641. https://doi.org/10.3790/staa.58.4.621

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Ein europäisches Staatskirchenrecht?

Tischbirek, Alexander

Der Staat, Vol. 58 (2019), Iss. 4 : pp. 621–641

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Alexander Tischbirek, Berlin

Abstract

Das Staatskirchenrecht ist keine rein nationale Angelegenheit mehr. Ungeachtet strenger Neutralitätsklauseln im Primärrecht der EU und deutlicher Vorbehalte in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hat sich ein genuin europäisches Religionsrecht herausgebildet, welches auch den Status der Kirchen berührt. Eine Rekonstruktion des Europäischen Staatskirchenrechts als ein doppelter Normenkonflikt zwischen religiösem Befehl und weltlichem Recht sowie zwischen nationalem und supranationalem Recht verdeutlicht nicht nur die Unausweichlichkeit einer solchen Entwicklung. Sie zeigt auch auf, wie die europäischen Einflüsse das Staatskirchenrecht gleichheitsrechtlich umdeuten. Das klassische staatskirchenrechtliche und das neuere religionsverfassungsrechtliche Paradigma werden so um eine dritte, antidiskriminierungsrechtliche Lesart des Religionsrechts ergänzt.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Alexander Tischbirek: Ein europäisches Staatskirchenrecht? 621
I. Einleitung 621
II. Ausgangspunkt: Verfassungsidentität‍(en) und europäische Indifferenz 621
III. Das Europäische Staatskirchenrecht als doppelter Normenkonflikt 625
1. Weltliches Recht und religiöser Befehl 625
2. Nationales Recht und Unionsrecht 626
3. Die EMRK als weitere Kollisionsebene? 621
IV. Ein gleichheitsrechtliches Paradigma 621
1. Staatskirchenrecht und Religionsverfassungsrecht 621
2. Unionsrechtliche Neujustierung 621
V. Schluss 621