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Voss, R (2019). Die Pyramide von Rapa - Mausoleum und Zeichen der Versöhnung. Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, 29(1-2), 245-248. https://doi.org/10.3790/fbpg.29.1-2.245
Voss, Rüdiger von (2019). "Die Pyramide von Rapa - Mausoleum und Zeichen der Versöhnung" Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, vol. 29no. 1-2, 2019 pp. 245-248. https://doi.org/10.3790/fbpg.29.1-2.245
Voss, R (2019). Die Pyramide von Rapa - Mausoleum und Zeichen der Versöhnung. Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, Vol. 29 (Issue 1-2), pp 245-248. https://doi.org/10.3790/fbpg.29.1-2.245

Format

Die Pyramide von Rapa - Mausoleum und Zeichen der Versöhnung

Voss, Rüdiger von

Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen Geschichte, Vol. 29 (2019), Iss. 1-2 : pp. 245–248

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Rüdiger von Voss, Berlin

Abstract

In der Nähe des ostpreußischen Dorfes Angerapp, in Rapa (poln. Rapie), das zum Landkreis Darkehmen (Baine Mazurskie) gehört, befindet sich eine merkwürdige Begräbnisstätte: die Pyramide von Rapa (Piramida w Rapie). Dieses Bauwerk befindet sich in dem Sumpfgebiet der Luschnitz (Rysie Bagno) amRande des ehemaligen Skallischer Forstes, der nach der von den Nationalsozialisten in den Jahren 1938 bis 1945 erzwungenen Umbenennung alter historischer Bezeichnungen aus der Zeit der Pruzzen „Altheider Forst“ hieß. Dieses Gebiet, das ursprünglich zu den großen Besitzungen der Familie von Farenheid/Schmidt von Altenstadt gehörte und den völlig zerstörten großen Gütern Angerapp und Beynuhnen zuzurechnen ist, liegt nahe der russischen Grenze, die erst nach 1945 gezogen worden ist. Diese Besitzungen liegen heute im Oblast Kaliningrad und sind deshalb für so manchen Besucher Polens kaum oder gar nicht mehr erreichbar. Das Mausoleum der Familie von Farenheid-Beynuhnen (in der Erbfolge nach 1888 Schmidt von Altenstadt) ist als Pyramide nach Vorbildern des Alten Ägypten erbaut worden. Das Fundament hat die Form eines Quadrates mit Seiten vonjeweils 10,4m Länge und ist 15,9m hoch. Der Neigungswinkel im Innern des Gebäudes entspricht antiken Maßen. Der Pyramide werden wegen der dort liegenden mumifizierten Toten übernatürliche Kräfte nachgesagt.

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Rüdiger von Voss: Die Pyramide von Rapa – Mausoleum und Zeichen der Versöhnung 245