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Christoph, F. (2007). Börsenkooperationen und Börsenfusionen. Organisationsrecht - Aufsichtsrecht - Kartellrecht. Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente und deren Umsetzung ins deutsche Recht. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52405-1
Christoph, Fabian L.. Börsenkooperationen und Börsenfusionen: Organisationsrecht - Aufsichtsrecht - Kartellrecht. Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente und deren Umsetzung ins deutsche Recht. Duncker & Humblot, 2007. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-52405-1
Christoph, F, (2007): Börsenkooperationen und Börsenfusionen: Organisationsrecht - Aufsichtsrecht - Kartellrecht. Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente und deren Umsetzung ins deutsche Recht, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-52405-1

Format

Börsenkooperationen und Börsenfusionen

Organisationsrecht - Aufsichtsrecht - Kartellrecht. Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente und deren Umsetzung ins deutsche Recht

Christoph, Fabian L.

Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Vol. 12

(2007)

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Abstract

Aufgrund der rasanten Strukturveränderungen auf den internationalen Finanzmärkten reagieren auch die Börsen zunehmend mit grenzüberschreitenden Kooperationen, Allianzen, Fusionen und Übernahmen, obwohl aktuelle Entwicklungen gezeigt haben, daß diese Projekte in der Praxis äußerst kompliziert sind. Vor diesem Hintergrund stellt Fabian Christoph in der vorliegenden Arbeit eine umfassende abstrakte Untersuchung der rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen solcher Projekte dar, die auch die vielfältigen Neuregelungen der Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) und den erst kürzlich vorgelegten Entwurf eines Umsetzungsgesetzes berücksichtigt. Doch erschöpft sich der Verfasser nicht in der Lösung konkreter Fragestellungen in Zusammenhang mit der Kooperation von Börsen, vielmehr ist es sein weitergehendes Ziel, für die Verteidigung und Ausweitung des Selbstverwaltungsrechts der Börse zu streiten.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 21
Kapitel 1: Einleitung: „Nichts bleibt, wie es ist.“ 29
A. Anlaß und Ziele der Untersuchung 29
B. Ursachen des Börsenwandels hin zum „Markt der Märkte“ 36
I. Der technische Fortschritt in der Informationstechnologie 36
II. Der „Sog“ der Liquidität 38
III. Die Globalisierung der Kapitalmärkte 40
IV. Die Entstehung und Verschärfung des Interbörsenwettbewerbes 42
V. Die Deregulierung der Finanzmärkte 46
VI. Zusammenfassung: Der wachsende Konsolidierungsdruck auf die Börsen 48
C. Bestandsaufnahme: Aktuelle Tendenzen und Entwicklungen 49
I. Die Mehrländerbörse Euronext N.V. 49
II. iX – international eXchanges 50
III. Die „Nordische Börse“ 52
IV. Die weiteren Expansionspläne der Deutsche Börse AG und das Ringen mit der New York Stock Exchange um eine Kooperation mit Euronext 54
V. Die Wertpapierbörse Berlin-Bremen und die NASDAQ Deutschland 58
VI. Der grenzüberschreitende Betrieb des Eurex-Systems für die Eurex Deutschland und die Eurex Zürich 61
VII. Die Fernmitgliedschaft an elektronischen Handelssystemen durch Teilnehmer aus dem Ausland 63
VIII. Die Auslagerung des Betriebes des Handelssystems 64
D. Problemüberblick und Gang der Untersuchung 66
Kapitel 2: Die Eingriffsschwelle der Börsenregulierung 69
A. Die gesetzlichen Vorgaben für eine Börsendefinition 70
I. Die Regelungen nach dem Vierten Finanzmarktförderungsgesetz 72
II. Die Richtlinie 2004/39/EG über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) und der Entwurf eines MiFID-Umsetzungsgesetzes 76
B. Der „traditionelle“ Börsenbegriff und das Aufkommen alternativer Handelssysteme 78
C. Die ökonomischen Grundfunktionen der Börse 83
D. Die Entwicklung eines Börsenbegriffes auf der Grundlage von Zentralisierungs-, Marktplatz- und Preisfindungsfunktion 85
I. Das Merkmal der Ortsgebundenheit und die Zentralisierungsfunktion 85
II. Die bilateralen Handelssysteme und die Marktplatzfunktion 88
III. Die Preisfindung als drittes konstituierendes Merkmal der Börse 92
1. Die ökonomische Funktion der Preisfindung als Börsenmerkmal 92
2. Das Merkmal der Preisfindung vor dem Hintergrund der Regelungen über den „Preisimport“ 94
3. Der Standpunkt der Finanzmärkte-Richtlinie 2004/39/EG und des MiFID-Umsetzungsgesetz-Entwurfs 96
E. Weitere Merkmale des funktionalen Börsenbegriffes? 99
I. Die Beschränkung auf professionelle Marktteilnehmer 100
II. Die neutrale und unparteiliche Preisfindung 101
F. Ergebnis: Die funktionale Börsendefinition 102
Kapitel 3: Die Börse in ihrem rechtlichen Umfeld 107
A. Die Rechtsnatur der deutschen Börsen 107
I. Die Organisationsform der Börse als Marktveranstalter des Börsenhandels 108
1. Der öffentlich-rechtliche Charakter der Börse 110
2. Die konkrete Organisationsform der Börse 115
a) Die möglichen Organisationsformen der Börse 115
b) Einordnung der Börse in das System öffentlich-rechtlicher Organisationsformen 118
II. Die Rechtsfähigkeit der Börse 130
1. Der Begriff der Rechtsfähigkeit 130
2. Die Feststellung des Umfangs der Rechtsfähigkeit der Börse 133
III. Zwischenergebnis: Der Dualismus von Börsenanstalt und Börsenträger 137
B. Das Verhältnis von Börse, Börsenträger und Börsenaufsicht 139
I. Grundlegende Verteilung der Entscheidungskompetenzen zwischen Börse, Börsenträger und Aufsicht 139
1. Die Selbstverwaltungsbefugnis und die Organisationshoheit der Börse und ihre Grenzen 139
2. Die Einflußnahmemöglichkeiten der Börsenaufsichtsbehörde auf die Börse 144
3. Das Verhältnis von Börsenträger und Börse 146
4. Die Einflußnahmemöglichkeiten der Börsenaufsicht auf den Träger 148
II. Die Grundlage der Zusammenarbeit von Börse und Börsenträger: Die Betriebspflicht des Trägers 150
1. Die börsengesetzliche Betriebspflicht als Ausdruck der verwaltungsrechtlichen Anstaltslast des Trägers 151
2. Inhalt und Umfang der Betriebspflicht nach dem Börsengesetz 154
a) Bereitstellung der zur Durchführung des Börsenbetriebes erforderlichen Mittel (1. Alt.) 155
b) Anforderung von zur angemessenen Fortentwicklung des Börsenbetriebes erforderlichen Mitteln (2. Alt.) 158
3. Die Möglichkeit einer Ausweitung der Betriebspflicht des Trägers über die gesetzlichen Vorgaben hinaus 160
III. Die Überwindung des Dualismus durch Personalunion von Mitgliedern der Börsenorgane und der Börsenträgerorgane 163
C. Die Einflußnahmemöglichkeiten der Aufsicht im Rahmen der Genehmigungserteilung und der laufenden Aufsicht 169
I. Die Rolle der Genehmigung für Börse und Träger 169
1. Die Rechtswirkungen der Genehmigungserteilung 169
2. Die Bedeutung der Genehmigung bei der laufenden Aufsicht: Die Aufhebung als ultima ratio der Aufsichtsmaßnahmen 173
3. Die Erweiterung der Pflichtenstellung des Börsenträgers aufgrund dessen Stellung als Anstaltsträger 174
a) Kritik an der Annahme eines Beleihungstatbestandes 174
b) Bedeutung der verwaltungsrechtlichen Qualifizierung des Trägers 180
4. Die Erweiterung der Pflichtenstellung des Börsenträgers aufgrund anderer Aufsichtsgesetze 181
a) Zusätzliche Aufsicht des Trägers wegen des Börsenbetriebes 182
b) Zusätzliche Aufsicht des Trägers wegen anderer Tätigkeiten 182
(1) Der Börsenträger als Betreiber des Freiverkehrs 182
(2) Der Börsenträger als Betreiber des zentralen Kontrahenten 187
c) Zwischenergebnis: Die Pflichtenstellung des Trägers 188
II. Der Tatbestand der Genehmigung: Die Errichtung einer Börse 189
1. Die Errichtung einer Börse im Sinne des Börsengesetzes 190
a) Die Neuerrichtung . . . 190
b) . . . in Deutschland 191
2. Sonstige Tatbestände der Errichtung einer Börse? 195
a) Der „Wechsel“ des Börsenträgers 195
b) Die Fusion zweier genehmigter Börsen 201
c) Die Einführung neuer Handelssysteme an einer bestehenden Börse 205
3. Zusammenfassung: Die Genehmigungsbedürftigkeit von Kooperationsvorhaben 207
III. Die Genehmigungs- bzw. Bestandsvoraussetzungen 207
1. Der (zukünftige) Börsenträger als Adressat und Antragsteller der Genehmigung 208
2. Die Gewähr zur Erfüllung der Betriebspflicht 210
a) Die Bereitschaft zur Erfüllung der Betriebspflicht: Die börsenrechtliche Zuverlässigkeit des Trägers 210
b) Die Fähigkeit zur Erfüllung der Betriebspflicht: Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Trägers 215
c) Die Einbindung des Antragstellers in einen Konzern 216
3. Die fachliche Eignung des Antragstellers 219
4. Der Blick auf die Anteilseigner des Börsenträgers 221
a) Die Anteilseignerkontrolle nach dem Börsengesetz 223
(1) Verhältnis der Vorschrift zur Aufhebung der Genehmigung 223
(2) Die Auslegung der Eingriffsvoraussetzungen 224
(3) Die Zuverlässigkeit der Anteilseigner 230
(4) Zwischenergebnis: Die Anteilseignerkontrolle nach dem Börsengesetz 233
b) Die Nachbildung eines „Teilhaberkonzeptes“ im Rahmen der Anteilseignerkontrolle 234
c) Mögliche Interessenkonflikte bei den Anteilseignern 234
5. Die Gewährleistung angemessener Rahmenbedingungen für die Aufsicht 236
6. Die kartellrechtliche Unbedenklichkeit als Genehmigungsvoraussetzung 240
a) Börsen und Kartellrecht 241
(1) Anbieterwettbewerb versus Marktpreisqualität 242
(2) Die Entscheidung des Gesetzgebers für den Wettbewerb 246
(3) Exkurs: Konzentration der Clearing- und Settlement-Gesellschaften 248
(4) Ergebnisanalyse: Die Förderung des Interbörsenwettbewerbes 250
b) Die Anwendung des Kartellrechts auf die Börsen und Börsenträger 251
c) Die Auswirkungen des Kartellrechts auf die Aufsicht nach dem Börsengesetz 255
d) Ergebnis: Börsen und Kartellrecht 259
7. Sonstige Genehmigungsvoraussetzungen 259
a) Die Bedürfnisprüfung als Marktsteuerung im Rahmen der Genehmigung 260
b) Die Gewährleistung der guten Ordnung am Kapitalmarkt und die Förderung des Finanzplatzes 263
8. Zusammenfassung: Die Genehmigungsvoraussetzungen einer Börse 265
IV. Die Aufhebung der Börse durch die Börsenaufsicht als ultima ratio der laufenden Aufsicht 265
1. Die Möglichkeit der Aufhebung der Börse durch die Börsenaufsicht 266
2. Die Voraussetzungen der Aufhebung 268
3. Die Aufhebung der Börse auf Betreiben des Trägers oder der Börsenorgane 270
a) Einseitiger Verzicht des Börsenträgers auf die Genehmigung 270
b) Wirkungen des „gewillkürten“ Untergangs des Börsenträgers 272
c) Auflösungsbeschluß seitens der Börsenorgane 272
V. Zusammenfassung: Genehmigungsrechtliche Zulässigkeit von Kooperationsvorhaben 274
Kapitel 4: Börsenorganisationsrechtliche Zulässigkeit konkreter Kooperationen und Fusionen 276
A. Das anwendbare Börsenorganisationsrecht in nationalen und internationalen Zusammenhängen 276
I. Das auf die Börsen anzuwendende Rechtsregime 276
II. Die anzuwendenden Organisations- und Aufsichtsgesetze 278
1. Die Börsen als Finanzdienstleister nach dem Kreditwesengesetz 279
2. Die Börsen als Wertpapierdienstleistungsunternehmen nach dem Wertpapierhandelsgesetz 281
3. Die Börsen als Anlagemakler nach der Gewerbeordnung 282
4. Die richtlinienkonforme Anwendung des Börsengesetzes 283
5. Zwischenergebnis: Das anzuwendende Organisationsrecht 285
B. Die unternehmerische Freiheit des Trägers und das Selbstverwaltungsrecht sowie die Organisationshoheit der Börse 285
C. Börsenrechtliche Bewertung einzelner Kooperationsvorhaben von Börsen und Börsenbetreibern 287
I. Die Fernmitgliedschaft an einer Börse (remote membership) 287
1. Die Entscheidungskompetenzen für den Fall der Einführung der remote membership 289
a) Die Einführung eines elektronischen Handelssystems 289
b) Die Zulassung einzelner Handelsteilnehmer als remote member 291
2. Besonderheiten bei der remote membership von Handelsteilnehmern aus dem Ausland an einer deutschen Börse 293
a) Beschränkungen nach deutschem Recht 293
b) Beschränkung nach dem Recht des Handelsteilnehmers 295
3. Besonderheiten bei der remote membership von Handelsteilnehmern aus Deutschland an einer ausländischen Börse 297
a) Beschränkungen nach deutschem Recht 297
b) Beschränkungen nach dem Recht der ausländischen Börse 298
4. Zusammenfassung: Die Konsolidierung der Börsen mittels Fernmitgliedschaften 299
II. Vertragliche Kooperationsvorhaben seitens der Börsen 300
1. Die Kompetenz der Börse zur internen Börsenorganisation 301
2. Die börsen- und aufsichtsrechtlichen Schranken bei Kooperationsabkommen der Börse 304
3. Die faktischen Schranken: Die fehlende Vollrechtsfähigkeit der Börse und die Rechte des Trägers 308
4. Exkurs: Die Zulässigkeit der Verlagerung bestimmter Segmente an die Partnerbörse 308
5. Zusammenfassung: Vertragliche Kooperationsmöglichkeiten der Börse 312
III. Vertragliche Kooperationsvorhaben seitens des Börsenträgers 313
1. Zulässigkeit und Verteilung der Entscheidungskompetenzen 313
2. Die Grenzen der Handlungsfreiheit des Trägers: Organisationsmacht der Börse und „faktische“ Änderungen der Börsenordnung 315
3. Die Möglichkeit weitergehender Beschränkung des Trägers durch die Börsenordnung 319
4. Zusammenfassung: Vertragliche Kooperationsvorhaben des Trägers 321
IV. Der Betrieb von Systemen für Dritte und die Auslagerung des Börsenhandels 321
1. Die Zulässigkeit der Auslagerung wesentlicher Funktionen und Tätigkeiten 323
a) Die Entscheidung über die Auslagerung 325
b) Die börsengesetzlichen Voraussetzungen der Auslagerung wesentlicher Funktionen 327
2. Die börsenrechtsrelevanten Rechtsfolgen der Auslagerung des Handelssystems 329
a) Die Rechtsfolgen der Auslagerung des Handelssystems 329
b) Die Beschränkungen des Börsenträgers beim Betrieb eines Handelssystems für Dritte 331
3. Die Auslagerung im internationalen Kontext 333
4. Zusammenfassung: Das Outsourcing von Börsendienstleistungen 334
V. Die Lizenzerteilung nach § 17 Abs. 2 BörsG als zwangsweise „Börsenkooperation“ 334
VI. Der gemeinschaftliche Betrieb eines Handelssystems 336
1. Die Zulässigkeit des gemeinschaftlichen Betriebes und die Verteilung der Entscheidungskompetenzen 336
2. Der grenzüberschreitende Betrieb eines gemeinsamen Handelssystems 337
VII. Die gesellschaftsrechtliche Kooperation: Fusion und Konzernierung von Börsenträgern 338
1. Die anteilsmäßige Beteiligung Dritter an Trägergesellschaften und die Einbindung des Trägers in einen Konzern 340
a) Die Entscheidungskompetenzen bezüglich der Maßnahmen und das Mitspracherecht der Börse 340
b) Die börsenaufsichtsrechtlichen Eingriffsmöglichkeiten der Aufsichtsbehörden 342
(1) Genehmigungserfordernisse im Falle gesellschaftsrechtlicher Veränderungen seitens des Trägers 342
(2) Die Anteilseignerkontrolle nach dem Börsengesetz 343
(3) Die Zulässigkeit der Aufhebung der Genehmigung wegen Konzernverflechtungen 347
(4) Die Verlagerung der Konzernleitung ins Ausland 349
2. Der Erwerb von Anteilen an anderen Börsen und Börsenbetreibern durch den Börsenträger 350
3. Die Zulässigkeit einer Sitzverlegung seitens der Trägergesellschaft und Befugnisse der Aufsicht in diesem Fall 351
a) Die Sitzverlegung im Inland 352
b) Die Zulässigkeit einer identitätswahrenden Sitzverlegung ins Ausland 352
c) Folgerungen für die „börsenaufsichtsrechtlichen Möglichkeiten“ 356
4. Die vollständige Verschmelzung von Trägergesellschaften 357
a) Die Befugnisse der Aufsicht bei der Verschmelzung von Trägergesellschaften innerhalb Deutschlands 357
b) Die Zulässigkeit einer grenzüberschreitenden Verschmelzung von Trägergesellschaften und Folgerungen für die Aufsicht 359
c) Die Gründung einer Europäischen Aktiengesellschaft 362
5. Zwischenergebnis: Die Zusammenarbeit von Börsenträgern auf struktureller Ebene 364
6. Exkurs: Die Vorschläge der Deutsche Börse AG für eine Zusammenarbeit mit Euronext 365
VIII. Die Fusion von Börsenanstalten 367
1. Die Zulässigkeit der Fusion von Börsenanstalten 369
a) Die grundsätzliche Möglichkeit der Fusion von öffentlich-rechtlichen Anstalten 369
b) Die Formen der Fusion von öffentlich-rechtlichen Anstalten 371
(1) Die länderübergreifende Fusion von Anstalten durch Staatsvertrag 371
(2) Die Anstaltsfusion durch anstaltseigene Entscheidung 373
(3) Die Fusion durch Entscheidung der Errichtungskörperschaft 373
(4) Zwischenergebnis: Die Zulässigkeit der bundeslandübergreifenden Fusion von Anstalten 374
c) Die Zulässigkeit einer Fusion von Börsenanstalten 374
2. Die fusionierte Börsenanstalt 377
a) Die organisatorische Errichtung der fusionierten Börsenanstalt 377
b) Der Identitätswechsel und die Rechtsnachfolge 378
(1) Der Verlust der Rechtsidentität durch die Fusion 378
(2) Die Anordnung der Rechtsnachfolge seitens der Börse 381
(3) Die Nachfolgefähigkeit der Anstaltsnutzungsverhältnisse 384
3. Das Erfordernis der Neugenehmigung 385
a) Das Erfordernis der statusrechtlichen Inanspruchnahme 386
b) Das Erfordernis der ordnungsrechtlichen Genehmigung 390
c) Zwischenergebnis: Die Börsenfusion als besondere Form der Neuerrichtung einer Börse 390
4. Die Beteiligung von Börse und Börsenträger bei der Fusion 391
a) Die Beteiligung der Börsenträger 392
b) Die Beteiligung der Börsen 392
5. Die Mehrheit von Börsenträgern und die Aufteilung der Betriebspflicht 396
a) Die Zulässigkeit einer Mehrheit von Anstaltsträgern im allgemeinen 397
b) Die Zulässigkeit einer Mehrheit von Börsenträgern im besonderen 398
c) Die Beschränkung der Betriebspflicht der einzelnen Träger 400
6. Der notwendige Inhalt des Staatsvertrages 403
7. Zusammenfassung: Die Fusion von Börsenanstalten 403
D. Zusammenfassung: Die Möglichkeiten der Börsen zur Kooperation 404
E. Der Rechtsschutz der Beteiligten 406
I. Der Rechtsschutz des Börsenträgers 406
1. Der Rechtsschutz bei unzulässiger Versagung der Börsengenehmigung bzw. der Börsenerlaubnis 406
a) Die Rechtslage nach § 1 Abs. 1 S. 1 BörsG 406
b) Die Rechtslage nach § 4 BörsG-E 411
2. Der Rechtsschutz und die Entschädigungsansprüche des Trägers bei der Aufhebung der Börse 412
3. Der Rechtsschutz des Trägers gegen unzulässige Maßnahmen der Börse 413
II. Der Rechtsschutz der Börse gegen Maßnahmen der Aufsicht 414
1. Der Rechtsschutz gegen die Versagung der Genehmigung von Börsen- oder Gebührenordnung 414
2. Der Rechtsschutz der Börse gegen ihre Aufhebung und andere Maßnahmen der Börsenaufsicht 415
III. Der Rechtsschutz der Börsennutzer 415
1. Der Rechtsschutz der Börsennutzer gegen Entscheidungen der Börsenorgane 415
a) Der Rechtsschutz gegen Verwaltungs- und Aufsichtsmaßnahmen der Börsenorgane 415
b) Der Rechtsschutz gegenüber der „Strategie“ der Börse 416
2. Der Rechtsschutz der Börsennutzer gegen Entscheidungen der Aufsichtsbehörden 417
3. Der Rechtsschutz der Börsennutzer gegen Entscheidungen des Börsenträgers 417
Kapitel 5: Aufsichtsrechtliche Probleme bei der laufenden Aufsicht 419
A. Die Grundlagen der Aufsicht über die Börse und ihren Träger 419
I. Das Marktrecht der Börse 419
II. Die Rechtsaufsicht über die Börse und die Marktaufsicht über die Teilnehmer 420
III. Das Zusammenspiel der verschiedenen Ebenen der Börsen- und Marktaufsicht 423
1. Die Arbeitsteilung zwischen Handelsüberwachungsstelle, Börsenaufsicht und Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht 423
2. Die Forderungen nach einer zentralen Bundesaufsicht 426
B. Aufsichtsrechtliche Probleme bei der nationalen Kooperation von Börsen 431
I. Die Länderaufsicht über bundesweit tätige Börsen 431
II. Die Aufsicht über Mehrländeranstalten 432
C. Aufsichtsrechtliche Probleme bei der internationalen Kooperation von Börsen 435
I. Allgemeine Probleme der Aufsicht im internationalen Kapitalmarktrecht 436
1. Das anwendbare Aufsichtsrecht 437
a) Die Aufsicht über die Börsenorgane 440
b) Die Aufsicht über die an der Börse tätigen Personen 440
c) Der Sonderfall der Anteilseignerkontrolle 442
2. Die Aufsichtszuständigkeit 444
3. Der Normvollzug im Ausland im allgemeinen 446
a) Erleichterungen beim Normvollzug innerhalb der Europäischen Union 448
b) Die weitergehenden Neuregelungen durch die Finanzmärkte-Richtlinie 2004/39/EG (MiFID) 452
c) Die fortbestehenden Lücken im Normvollzug und ihre Bewältigung in der Praxis 454
II. Die bestehenden Vollzugs- und Sanktionsmöglichkeiten nach dem Börsengesetz und die konkreten Defizite 455
1. Die bestehenden Vollzugs- und Sanktionsmöglichkeiten gegenüber Handelsteilnehmern bei Verstößen gegen das Börsengesetz 455
2. Die bestehenden Vollzugs- und Sanktionsmöglichkeiten gegenüber den Handelsteilnehmern bei Verstößen gegen sonstige kapitalmarktrechtliche Vorschriften 457
3. Die bestehenden Vollzugs- und Sanktionsmöglichkeiten gegenüber ausländischen Skontroführern und Emittenten 458
4. Die bestehenden Vollzugs- und Sanktionsmöglichkeiten gegenüber ausländischen Trägern 459
5. Die bestehenden Vollzugs- und Sanktionsmöglichkeiten gegenüber ausländischen Anteilseignern 460
III. Die Lösungen in der Praxis 461
1. Die institutionalisierte internationale Zusammenarbeit 461
2. Die memoranda of understanding 464
3. Untergesetzliche Regelungen durch die Börsenordnung 466
4. Die Statuierung zusätzlicher Pflichten durch obligatorische Nutzungsbedingungen 469
IV. Die Besonderheiten bei der Aufsicht über einzelne Kooperationsprojekte 471
1. Das Outsourcing des Börsenbetriebes in das Ausland 471
2. Der gemeinschaftliche Betrieb eines Handelssystems durch mehrere Börsen 473
a) Die Aufsicht über die Handelsteilnehmer und Emittenten 473
b) Die Marktaufsicht über den Handel 475
c) Exkurs: Die Vorschläge der Deutsche Börse AG für eine Zusammenarbeit mit der Euronext 478
3. Die Trennung von Zulassung und Notierung im Rahmen internationaler Kooperationen 478
a) Die Handelsaufnahme im Ausland 480
b) Die Handelsaufnahme in Deutschland 482
D. Ergebnisanalyse: Die laufende Aufsicht über Kooperationsvorhaben 482
Kapitel 6: Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlußwort 484
Literaturverzeichnis 491
Stichwortverzeichnis 538