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Das Rechtsprinzip des Verwässerungsschutzes

Eine rechtsökonomische Analyse der Verwässerungsschutzklauseln von Wandelschuldverschreibungen

Reiswich, Patrick

Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Vol. 95

(2016)

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About The Author

Patrick Reiswich studierte von 2005 bis 2010 an der Universität Leipzig Rechtswissenschaft mit dem Schwerpunkt Unternehmen. Im Anschluss promovierte er bei Prof. Dr. Drygala in Leipzig im Aktien- und Kapitalmarktrecht und arbeitete nebenher in zwei internationalen Rechtsanwaltskanzleien als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Von 2012 bis 2014 absolvierte er sein Rechtsreferendariat in Berlin mit Stationen u.a. beim Bundesministerium der Justiz und einer weiteren internationalen Rechtsanwaltskanzlei. Seit 2015 ist er in Berlin-Mitte in einer Kanzlei als Rechtsanwalt angestellt und berät dort überwiegend im Gesellschaftsrecht mit den Schwerpunkten venture capital und private equity.

Abstract

Der hybride Charakter der Wandelobligationen bringt zwar enorme Vorteile – insbesondere vielfältige ökonomische Optimierungsmöglichkeiten – mit sich; ein wesentlicher Nachteil liegt jedoch in der latenten Verwässerungsgefahr. Als Ausgleich für diese Benachteiligung existieren verschiedene Verwässerungsschutzklauseln, welche durch finanzmathematische Formeln die ursprünglichen Relationen wieder herzustellen versuchen.

Nach der Darstellung des theoretischen Wissens und einem kurzen Problemaufriss, untersucht der Verfasser mit Hilfe einer empirischen Auswertung die Effektivität der gängigsten Verwässerungsschutzklauseln bei allen wesentlichen Kapitalmaßnahmen. Für jede Kapitalmaßnahme werden zunächst die Auswirkungen auf die Wandelschuldverschreibung und im Anschluss die Effektivität und Funktionsweise der jeweiligen Verwässerungsschutzklauseln veranschaulicht. Soweit der Verwässerungsschutz nicht vollkommen ist, werden die Klauseln weiterentwickelt, um einen möglichst idealen Ausgleich zu gewährleisten.
»The Principle of Anti-Dilution-Protection«

In general, capital measures of public limited companies affect the value of a convertible bond in different, mainly negative ways. The author primarily investigates the consequences of different capital measures for these financial instruments. He also analyses the effectiveness and functionality of the current anti-dilution-protection clauses by an empiric evaluation. Certain clauses were also developed further, to ensure a better protection for the investors.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abbildungsverzeichnis 18
Abbildung 1: Vereinfachte Funktionsweise des Wandlungsrechts (1) 25
Abbildung 2: Vereinfachte Funktionsweise der Wandelschuldverschreibung (2) 26
Abbildung 3: Verwässernde Auswirkungen von Kapitalmaßnahmen 27
Abbildung 4: Erforderlichkeit des Verwässerungsschutzes beim Zustimmungsbeschluss gem. § 221 Abs. 1 AktG 155
Abbildung 5: Erforderlichkeit des Verwässerungsschutzes beim Ermächtigungsbeschluss gem. § 221 Abs. 2 AktG 156
Beispielsverzeichnis 19
Beispiel 1: Einflussfaktoren des Wandlungspreises 45
Beispiel 2: Berechnung des nominellen Bezugsverhältnisses 135
Beispiel 3: Berechnung des stückmäßigen Bezugsverhältnisses 135
Beispiel 4: Berechnung des nominellen Wandlungsverhältnisses 136
Beispiel 5: Berechnung des stückmäßigen Wandlungsverhältnisses 138
Beispiel 6: Bedeutung des relativen Kursabstandes zwischen Aktienkurs und Wandlungspreis 146
Beispiel 7: Die Verwässerung bei der nominellen Kapitalerhöhung 148
Beispiel 8: Verwässerungsschutz bei nomineller Kapitalerhöhung gem. §§ 216 Abs. 3, 218 S. 1 AktG 154
Beispiel 9: Zusätzlicher Verwässerungsschutz bei vereinbarter Zuzahlung 159
Beispiel 10: Verwässerungsschutz bei nomineller Kapitalerhöhung und genehmigten Sicherungskapital 166
Beispiel 11: Keine Verwässerung bei Kapitalerhöhung gem. § 207 Abs. 2 S. 2 AktG 169
Beispiel 12: Verwässerung bei einer effektiven Kapitalerhöhung 173
Beispiel 13: Verwässerungsschutz bei einer effektiven Kapitalerhöhung entsprechend §§ 216 Abs. 3, 218 S. 1 AktG 179
Beispiel 14: Verwässerungsschutz bei einer effektiven Kapitalerhöhung durch Einräumung eines Bezugsrechts 181
Beispiel 15: Verwässerungsschutz durch Ermäßigung des Wandlungspreises i. H. d. Bezugsrechtswerts 195
Beispiel 16: Keine Absicherung aller Wandelaktien nach Anpassung der Wandelbedingungen 198
Beispiel 17: Verwässerungsschutz bei einer effektiven Kapitalerhöhung mit Hilfe der veralteten Formel 199
Beispiel 18: Verwässerungsschutz bei einer effektiven Kapitalerhöhung mit Hilfe der aktuellen Formel 202
Beispiel 19: Vollkommener vermögensrechtlicher Verwässerungsschutz bei einer effektiven Kapitalerhöhung (1. Ebene) 210
Beispiel 20: Erforderliches Wandlungsverhältnis für vollkommenen herrschaftsrechtlichen Verwässerungsschutz 212
Beispiel 21: Berechnung des Aufstockungsbetrag anhand des angepassten Wandlungspreises 213
Beispiel 22: Berechnung des Aufstockungsbetrag anhand des ursprünglichen Wandlungspreises oder dem Emissionskurs der jungen Aktien 214
Beispiel 23: Berechnung des Aufstockungsbetrag anhand des Aktienkurses nach der effektiven Kapitalerhöhung 216
Beispiel 24: Erhöhter Bedarf an Sicherungskapital i. R. e. Aufstockung 219
Beispiel 25: Verwässerung der Wandelschuldverschreibungen beim Aktiensplit 226
Beispiel 26: Keine Verwässerung bei der vereinfachten Kapitalherabsetzung durch Herabsetzung des Nenn- / Stückwertes 234
Beispiel 27: Verstärkung bei der vereinfachten Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien 237
Beispiel 28: Reduzierung des Sicherungskapitals nach einer nominellen Kapitalherabsetzung 242
Beispiel 29: Effektive ordentliche Kapitalherabsetzung durch Herabsetzung des Nenn- / Stückwertes 248
Beispiel 30: \rEffektive ordentliche Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien 262
Beispiel 31: Verwässerung bei der Kapitalherabsetzung durch Einziehung von Aktien 275
Beispiel 32: Verwässerung bei Ausschüttungen 294
Beispiel 33: Funktionsweise des vollkommenen Verwässerungsschutzes bei Ausschüttungen 305
Abkürzungsverzeichnis 21
A. Einleitung, Problemaufriss und Gang der Untersuchung 23
B. Grundsätzliches zu den Wandelschuldverschreibungen i. w. S. 31
I. Allgemeines 31
II. Begriffsbestimmung 32
III. Gründe für die Emission von Wandelschuldverschreibungen 33
IV. Wertpapierrechtliche Aspekte der Wandelschuldverschreibungen 35
V. Ausgestaltung der Wandelschuldverschreibungsbedingungen 36
1. Ausgestaltungsmöglichkeiten der Anleihekomponente 37
a) Laufzeit bzw. Fälligkeitstermin 38
b) Nennbetrag und Stückelung der Schuldverschreibung 38
c) Verzinsung 38
d) Tilgungsarten einschließlich Rückzahlungsverfahren (Tilgungsbedingungen) 39
e) Sicherung der Pflichten der Gesellschaft aus der Anleihe 39
f) Sonstige Ausstattungselemente 40
2. Ausgestaltungsmöglichkeiten der Aktienerwerbskomponente 41
a) Wandlungsrecht i. e. S. 41
b) Wandlungsberechtigung 42
c) Wandlungsobjekt 42
d) Wandlungsfrist bzw. Wandlungstermin 43
e) Wandlungsverhältnis 44
f) Wandlungspreis 45
VI. Rechtsnatur der Wandelschuldverschreibung und des Wandlungsrechts 47
VII. Wirtschaftliche Natur 49
1. Wesentliche Merkmale des Fremdkapitals 50
2. Wesentliche Merkmale des Eigenkapitals 50
3. Wesentliche Merkmale der meisten ­Mezzanine-Finanzierungsinstrumente 50
C. Entstehung und Übertragung 52
I. Verbriefung 53
II. Übertragung und Belastung 54
III. Börsenzulassung und Handel mit Wandelschuldverschreibungen 55
D. Verbandsinterne aktienrechtliche Erfordernisse 57
I. Hauptversammlungsbeschluss 58
1. Inhalt des Beschlusses 59
a) Notwendiger und fakultativer Inhalt des Hauptversammlungsbeschlusses 60
aa) Zustimmungsbeschluss gem. § 221 Abs. 1 S. 1 AktG 60
bb) Ermächtigungsbeschluss gem. § 221 Abs. 2 S. 1 AktG 61
b) Zeitliche Begrenzung des Beschlusses 61
aa) Ermächtigungsbeschluss gem. § 221 Abs. 2 S. 1 AktG 61
bb) Zustimmungsbeschluss gem. § 221 Abs. 1 S. 1 AktG 62
c) Keine Entscheidung über das Bezugsrecht der Aktionäre und über die Sicherung des Aktienbezugs 63
d) Verpflichtung zur Ausgabe 63
aa) Ermächtigungsbeschluss gem. § 221 Abs. 2 S. 1 AktG 63
bb) Zustimmungsbeschluss gem. § 221 Abs. 1 S. 1 AktG 64
2. Einberufung der Hauptversammlung und Bekanntmachung 65
3. Mehrheit 65
4. Publizität 66
5. Fehlende oder fehlerhafte Zustimmung der Hauptversammlung 67
6. Zustimmung des Aufsichtsrats 68
II. Bezugsrecht der Aktionäre auf die Wandelschuldverschreibung 68
1. Zweck und Anwendungsbereich 70
2. Schutz (§ 187 AktG analog) 70
III. Bezugsrechtausschluss 72
1. Varianten des Bezugsrechtsausschlusses auf Wandelschuldverschreibungen 72
a) Bezugsrechtsausschluss i. R.d. Zustimmungsbeschlusses 72
b) Bezugsrechtsausschluss i. R.d. Ermächtigungsbeschlusses 73
2. Materielle Erfordernisse 74
a) Entstehung des Erfordernisses der sachlichen Rechtfertigung bei einem Bezugsrechtsausschluss 75
b) Übertragbarkeit dieser Rechtsprechung auf den Bezugsrechtsausschluss von Wandelschuldverschreibungen 78
c) Vereinfachter Bezugsrechtsausschluss (§ 186 Abs. 3 S. 4 AktG) 80
d) Gleichbehandlung 84
3. Formelle Erfordernisse 84
a) Bekanntmachung und Vorstandsbericht 84
b) Inhalt des Berichts 85
aa) Anforderungen des Berichts beim Zustimmungsbeschluss 85
bb) Anforderungen des Berichts bei Ermächtigung des Vorstands 87
cc) Anforderungen des Berichts beim erleichterten Bezugsrechtsausschluss 88
4. Mehrheit 88
5. Fehlerhafter Bezugsrechtsausschluss 89
a) Beschlussanfechtung 89
b) Schadensersatz gegen Vorstand oder Aufsichtsrat 90
IV. Absicherung der Wandlungsrechte 91
1. Absicherung mittels ordentlicher Kapitalerhöhung 93
2. Erwerb eigener Aktien 93
3. Absicherung durch Vereinbarungen mit Dritten 94
4. Bedingtes Kapital 95
a) Vorteile 95
b) Ablauf 96
c) Anwendbarkeit des § 187 AktG? 96
5. Genehmigtes Kapital 99
a) Ablauf 99
aa) Absicherung eines Ermächtigungsbeschlusses durch ein genehmigtes Kapital 99
bb) Absicherung eines Zustimmungsbeschlusses durch ein genehmigtes Kapital 100
b) Vorteile 100
c) Nachteile 102
d) Anwendbarkeit des § 187 AktG? 103
6. Zusammenfassung 104
E. Ausübung der Wandlungsrechte 105
I. Wandlungserklärung 105
1. Wesen der Wandlungserklärung 105
2. Erfordernisse der Wandlungserklärung 106
3. Auswirkungen der Wandlungserklärung auf die Schuldverschreibung 107
II. Einlagen auf die Aktien 108
1. Wandelanleihen 108
a) Bareinlage oder Sacheinlage? 108
b) Einlageleistung 110
aa) Volle Einlageleistung bei bedingtem Kapital 110
bb) Einlageleistung bei ordentlicher Kapitalerhöhung oder genehmigtem Kapital 111
2. Optionsanleihen 112
F. Schutz der Wandelobligationäre 113
I. Allgemeiner kapitalmarktrechtlicher Schutz 113
II. Gesetz über Schuldverschreibungen aus Gesamtemissionen (SchVG) 114
III. Schutz der Wandelobligationäre durch das AGB-Recht 116
1. Anwendbarkeit der §§ 305 ff. BGB 117
2. Auslegung 119
3. Inhaltskontrolle 120
IV. Schutz der Wandelobligationäre vor unmittelbaren Beeinträchtigungen 121
1. Einseitiger Änderungsvorbehalt 123
2. Aufhebung des Rechts, Kündigung und vorzeitige Rückzahlung 124
3. Beseitigung des Sicherungskapitals 125
V. Verwässerungsschutz der Wandelobligationäre bei Kapitalmaßnahmen 125
1. Einführung und Problemaufriss 125
2. Grundlage und Reichweite des gesetzlichen Verwässerungsschutzes 128
a) Gesetzliche Ableitung des Verwässerungsschutzes 128
b) Umsetzung des allgemeinen Verwässerungsschutzes 132
3. Exkurs: Wichtige Begriffe / Kennzahlen und deren Bestimmung / Berechnung 134
a) Bezugsverhältnis für Wandelschuldverschreibungen 134
aa) Nominelles Bezugsverhältnis für die Wandelschuldverschreibungen 134
bb) Stückmäßiges Bezugsverhältnis für die Wandelschuldverschreibungen 135
b) Wandlungsverhältnis 136
aa) Nominelles Wandlungsverhältnis 136
bb) Stückmäßiges Wandlungsverhältnis 137
c) Börsenkurs und Bilanzkurs 138
aa) Börsenkurs 139
bb) Bilanzkurs 139
d) Bezugsrechtswert 140
e) Wertbestimmung der Wandelschuldverschreibungen 141
aa) Bewertung einer Schuldverschreibung 143
bb) Wandlungswert 143
cc) Wandlungsrechtswert (Optionswert) 143
dd) Einfluss der Komponenten bei Wandelanleihe und Optionsanleihe 144
f) Relativer Kursabstand zwischen Wandlungspreis und Bilanzkurs (Zeitwert) 145
4. Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln (nominelle Kapitalerhöhung) 147
a) Die Verwässerung bei der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 147
b) Zulässigkeit einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln nach Ausgabe einer Wandelschuldverschreibung 150
c) Effektivität des Verwässerungsschutzes bei Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln 151
aa) Verwässerungsschutz bei der Absicherung durch ein bedingtes Kapital 154
(1) Verhältnismäßige Reduzierung einer eventuellen Zuzahlung 158
(2) Teleologische Reduktion von § 218 S. 1 AktG 161
bb) Verwässerungsschutz bei der Absicherung durch ein genehmigtes Kapital 162
(1) Nicht ausgenutztes genehmigtes Kapital 163
(a) Begründung 163
(b) Konstellationen 165
(2) Ausgenutztes genehmigtes Kapital 165
cc) Verwässerungsschutz für den seltenen Fall einer Absicherung mittels ordentlicher Kapitalerhöhung 167
dd) Sonderfall: Nominelle Kapitalerhöhung bei Stückaktien durch Erhöhung des Grundkapitals gem. § 207 Abs. 2 S. 2 AktG 168
d) Empirische Auswertung einzelner Wandelschuldverschreibungs­bedingungen bei einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 170
5. Kapitalerhöhungen gegen Einlagen 171
a) Die Verwässerung bei der effektiven Kapitalerhöhung 172
b) Zulässigkeit einer effektiven Kapitalerhöhung nach Ausgabe einer Wandelobligation 175
c) Wirksamkeit und Effektivität einzelner Verwässerungsschutzvarianten 178
aa) Erhöhung der Anzahl der Bezugsaktien analog §§ 216 Abs. 3, 218 S. 1 AktG 178
bb) Einräumung eines Bezugsrechts 180
(1) Stellungnahme 183
(a) Praktische Stellungnahme 183
(b) Vereinbarkeit der vertraglichen Bezugsrechtszusage mit § 187 AktG 185
(c) Wirksamkeit des Bezugsrechtsausschlusses (sachliche Rechtfertigung) 187
(d) Zusammenfassung 190
(2) „Als-Ob-Aktionär“ 191
(a) Antizipiertes Wandlungsrecht 191
(b) Zuerkennung bestimmter Mitgliedschaftsrechte 193
(c) Ermöglichung des Bezugsrechts mittels Gesetzesänderung 194
cc) Anpassung des Wandlungsverhältnisses / Wandlungspreises 194
(1) Anpassung mit Hilfe des durchschnittlichen Bezugsrechtswerts 194
(2) Formelmäßige Anpassung des Wandlungspreises (veraltet) 198
(3) Formelmäßige Anpassung des Wandlungspreises (aktuell) 201
(4) Weitere Anpassungsformeln 204
(a) Ludwigs Formel 204
(b) Janssens Lösungsvorschlag 205
dd) Sonstige Verwässerungsschutzklauseln 206
ee) Lösungsvorschlag 208
(1) Vermögensrechtlicher Ausgleich auf erster Ebene 210
(2) Herrschaftsrechtlicher Ausgleich auf zweiter Ebene (Aufstockung) 212
(a) Berechnung der Gegenleistung 213
(b) Stellungnahme 214
(c) Endlösung 216
d) Kapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss 220
e) Empirische Aus- und Bewertung der üblichen ­Verwässerungsschutzklauseln 222
aa) Verwässerungsklauseln bei Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre 222
(1) Große Aktiengesellschaften 222
(2) Kleine Aktiengesellschaften 224
bb) Verwässerungsschutz bei Kapitalerhöhung mit Bezugsrechtsausschluss 225
6. Aktiensplit und umgekehrter Aktiensplit 226
a) Die Verwässerung bei einem Aktiensplit 226
b) Verwässerungsschutz beim (umgekehrten) Aktiensplit 227
c) Zusammenfassung 229
d) Empirische Auswertung 229
7. Kapitalherabsetzungen 230
a) Zulässigkeit einer Kapitalherabsetzung 231
b) Vereinfachte (nominelle) Kapitalherabsetzung 232
aa) Vereinfachte Kapitalherabsetzung durch Herabsetzung des Nenn- / Stückwertes 234
bb) Vereinfachte Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien 236
(1) Die Verstärkung bei der vereinfachten Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien 236
(2) Verstärkungsausgleich bei der vereinfachten Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien 239
cc) Zusammenfassung 243
dd) Empirische Auswertung 244
(1) Große Aktiengesellschaften 244
(2) Kleine Aktiengesellschaften 245
c) Ordentliche Kapitalherabsetzung 246
aa) Nominelle ordentliche Kapitalherabsetzung 246
bb) Effektive ordentliche Kapitalherabsetzung durch Herabsetzung des Nenn- / Stückwertes einer Aktie 248
(1) Die Verwässerung bei der effektiven ordentlichen Kapitalherabsetzung durch Herabsetzung des Nenn- / Stückwertes einer Aktie 248
(2) Der Verwässerungsschutz bei der effektiven ordentlichen ­Kapitalherabsetzung durch Herabsetzung des Nenn- / Stückwertes einer Aktie 250
(3) Ableitung eines vollkommenen Verwässerungsschutzes 252
(4) Zusammenfassung 259
(5) Empirische Auswertung 260
(a) Große Aktiengesellschaften 260
(b) Kleine Aktiengesellschaften 261
cc) Effektive ordentliche Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien 262
(1) Die Verwässerung bei der effektiven ordentlichen Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien 262
(2) Der Verwässerungsschutz bei der effektiven ordentlichen ­Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien 264
(3) Zusammenfassung 269
(4) Empirische Auswertung 270
(a) Große Aktiengesellschaften 270
(b) Kleine Aktiengesellschaften 271
d) Kapitalherabsetzung durch Einziehung von Aktien (§§ 237 ff. AktG) 272
(1) Die Verwässerung bei der Kapitalherabsetzung durch Einziehung von Aktien 275
(2) Der Verwässerungsschutz bei der Kapitalherabsetzung durch Einziehung von Aktien 277
(a) Anpassung mit Hilfe des Verhältnisses der veränderten Aktienanzahl 277
(b) Übliche formelmäßige Anpassung 279
(c) Ableitung eines vollkommenen Verwässerungsschutzes bei einer Kapitalherabsetzung durch Einziehung von Aktien 281
(aa) Berechnung der Gegenleistung mit Hilfe des angepassten Wandlungspreises 285
(bb) Zusammenfassung 287
(3) Empirische Auswertung 289
(a) Große Aktiengesellschaften 289
(b) Kleine Aktiengesellschaften 290
8. Dividenden und sonstige Ausschüttungen 290
a) Die Verwässerung bei Dividendenzahlungen und sonstigen Ausschüttungen 294
b) Der übliche Verwässerungsschutz bei Dividenden und sonstigen Ausschüttungen 296
c) Ableitung eines vollkommenen Verwässerungsschutzes bei Ausschüttungen 298
d) Zusammenfassung 307
e) Empirische Auswertung 308
aa) Große Aktiengesellschaften 308
bb) Kleine Aktiengesellschaften 309
9. Wertpapiere mit Bezugsrechten 310
a) Kein zusätzlicher Verwässerungsschutz für die Wandlungskomponente 313
aa) Übertragung des Verwässerungsschutzes der effektiven Kapitalerhöhung? 313
bb) Kein Verwässerungsschutz für die Wandlungsrechtskomponente 314
b) Verwässerungsschutz für Schuldverschreibungskomponente 318
c) Verwässerungsschutz bei Bezugsrechtsausschluss 319
d) Verwässerungsschutz durch Bezugsrechtseinräumung 321
e) Zusammenfassung 322
f) Empirische Auswertung 324
aa) Große Aktiengesellschaften 324
bb) Kleine Aktiengesellschaften 325
10. Umwandlungen 326
a) Formwechsel 331
aa) Vermögens- und herrschaftsrechtlicher Verwässerungsschutz beim Formwechsel 331
bb) Zusätzlicher vermögens- und herrschaftsrechtlicher ­Verwässerungsschutz im Falle der Barabfindung einzelner Aktionäre 332
cc) Rechtlicher bzw. qualitativer Verwässerungsschutz beim Formwechsel 333
(1) Allgemeines außerordentliches Kündigungsrecht als Verwässerungsschutz 333
(2) Formwechsel in eine KGaA, SE oder AG 334
(3) Formwechsel in eine GmbH 336
(4) Formwechsel in eine Personengesellschaft 338
dd) Empirische Auswertung 340
b) Verschmelzung 340
aa) Verwässerung und Verwässerungsschutz der Aktionäre 341
bb) Verwässerung bei den Wandelschuldverschreibungen 343
cc) Vermögens- und herrschaftsrechtlicher Verwässerungsschutz bei der Verschmelzung 344
(1) Vermögens- und herrschaftsrechtlicher Verwässerungsschutz durch die Verschmelzung 344
(2) Zusätzlicher Verwässerungsschutz im Falle der Barabfindung einzelner Aktionäre 345
dd) Rechtlicher bzw. qualitativer Verwässerungsschutz bei der Verschmelzung 346
(1) Verschmelzung auf eine KGaA, SE oder AG 347
(2) Verschmelzung auf eine GmbH 348
(3) Verschmelzung auf eine Personengesellschaft 349
ee) Empirische Auswertung 349
(1) Große Aktiengesellschaften 349
(2) Kleine Aktiengesellschaften 351
c) Spaltung 352
aa) Aufspaltung 352
(1) Vermögens- und herrschaftsrechtlicher Verwässerungsschutz bei der Aufspaltung 354
(2) Rechtlicher bzw. qualitativer Verwässerungsschutz bei der Aufspaltung 356
bb) Abspaltung 357
cc) Ausgliederung 360
dd) Empirische Auswertung 361
(1) Große Aktiengesellschaften 361
(2) Kleine Aktiengesellschaften 363
d) Vermögensübertragung 363
11. Auflösung, Liquidation und Vollbeendigung 364
a) Empirische Auswertung 368
b) Zusammenfassung 368
12. Insolvenzeröffnung 368
a) Empirische Auswertung 370
b) Zusammenfassung 370
G. Endergebnis und Schlussfolgerungen 371
I. Stellungnahme zur gesetzlichen Ableitung des Verwässerungsschutzes 373
1. Vorliegen einer Gesetzeslücke 373
2. Schließen der Gesetzeslücke durch Induktion 375
II. Konsequenzen der gewonnenen Erkenntnisse \x03auf die hier untersuchten Wandelschuldverschreibungsbedingungen 377
1. Transparenzgebot § 307 Abs. 1 S. 2 bzw. § 3 SchVG 378
2. Unwirksamkeit aufgrund einer Verbotsklausel i. S. d. §§ 307 ff. 380
Literaturverzeichnis 385
Sachwortregister 394