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Die neuen Anlageberatungsregelungen der MiFID II

Eine Untersuchung ausgewählter Verhaltens- und Organisationspflichten der MiFID II und ihrer Umsetzung in das nationale Recht

Mansen, Jana

Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Vol. 118

(2018)

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About The Author

Jana Mansen studierte von 2009 bis 2014 Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Anschließend war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung, Multimedia- und Telekommunikationsrecht von Prof. Dr. Gerald Spindler an der Georg-August-Universität Göttingen im Bereich Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht tätig. Seit 2016 arbeitete sie promotionsbegleitend im Düsseldorfer Büro einer internationalen Wirtschaftskanzlei. Im Oktober 2017 begann sie ihr Referendariat am Landgericht Bonn. Jana Mansen studied law at the Rheinische Friedrich-Wilhelms-University Bonn from 2009 to 2014. Afterwards she was a research assistant at the Department of Civil Law, Commercial and Economic, Comparative Law, Multimedia and Telecommunication Law of Prof. Dr. Gerald Spindler at the Georg-August-University Göttingen. Since 2016 she has worked in the office of an international commercial law firm located in Düsseldorf. In October 2017 she began her legal clerkship at the district court Bonn.

Abstract

Seit dem 3.1.2018 ist das zweite Finanzmarktnovellierungsgesetz in Kraft, welches die überarbeitete europäische Richtlinie für Finanzmärkte, die MiFID II, umsetzt. Diese Umsetzung in das deutsche Recht untersucht Jana Mansen anhand eines Vergleichs der europäischen Vorgaben zu den neuen deutschen Vorschriften. Dabei beschränkt sie sich auf ausgewählte Regelungen der Anlageberatung. So werden die durch das Honoraranlageberatungsgesetz vorab umgesetzten Zuwendungsregelungen für unabhängige Honoraranlageberater abgebildet und in ein Verhältnis zu der bisherigen deutschen Kick-Back-Rechtsprechung gesetzt. Sie werden zudem mit dem flächendeckenden Provisionsverbot in Großbritannien und der honorarbasierten Beratung in den USA verglichen. Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit bildet die Untersuchung der Regelung zur Aufzeichnung von Telefongesprächen. Insgesamt sieht die Autorin positive Ansätze zur Stärkung der Anlageberatung, stellt allerdings Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung fest. »The New Investment Advice Regulations of MiFID II«

Since 3rd January 2018, the Second Financial Markets Amendment Act (2. FiMaNoG) has been in force, which implements the Markets in Financial Instruments Directive II, MiFID II. The author examines this conversion into German law on the basis of a comparison of the European guidelines and background to the new German regulations. She compares them to the regulations in the United Kingdom and the USA. The investigation is limited to selected regulations in the field of investment advice.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 24
1. Teil: Einführung 29
A. Einleitung 29
B. Entstehung 30
C. Definitionen der Anlageberatung 33
I. Die aufsichtsrechtliche Anlageberatung 34
II. Die zivilrechtliche Anlageberatung 35
III. Abgrenzung 36
D. Anwendungsbereich der MiFID II 37
I. Persönlicher Anwendungsbereich der MiFID II 38
II. Sachlicher Anwendungsbereich der MiFID II 39
1. Emissionszertifikate und Warenderivate 39
2. Strukturierte Einlagen 40
3. Vermittlung von Fondsanteilen 41
4. Eigenemissionen 41
E. Harmonisierungsgrad 41
I. Der Harmonisierungsgrad im Allgemeinen 42
II. Der Harmonisierungsgrad der MiFID II 42
F. Verhältnis von Zivil- und Aufsichtsrecht 48
I. Rechtsnatur der Regelungen im WpHG 49
II. Mittelbare zivilrechtliche Wirkung der Wohlverhaltenspflichten 52
III. Weitergehende zivilrechtliche Pflichten möglich? 55
G. Kundenklassifikation 55
2. Teil: Zuwendungen 58
A. Zuwendungsregelungen für die unabhängige Beratungspraxis 58
I. Europäische Regelung 58
1. Der Interessenkonflikt durch Zuwendungen im Gesetzgebungsverfahren 58
2. Aktuelle Fassung des Art 24 MiFID II 60
3. Vorbereitung der Level-2-Maßnahmen durch ESMA 62
a) Die Analyse für einen hinreichenden Marktüberblick 62
b) Organisatorische Trennung der Beratungsformen 64
c) Sonstige Anforderungen 64
4. Delegierte Rechtsakte der Kommission 65
a) Delegierte Richtlinie (EU) 2017/593 (MiFID II-DLRL) 65
aa) Die schnellstmögliche Auszahlung der erhaltenen Zuwendung 65
bb) Katalog zur Bestimmung der geringfügigen nicht-monetären Vorteile 65
cc) Das Analysekonto 66
b) Delegierte Verordnung (EU) 2017/565 (MiFID II-DLVO) 67
aa) Die Marktanalyse 67
bb) Die organisatorische Trennung der Beratungsformen 68
cc) Aufklärungspflicht über die Beratungsform 68
c) Gesamtergebnis 69
5. Level-3-Maßnahmen 69
II. Zuwendungsregelungen im deutschen Recht 70
1. Regelungen vor der Umsetzung der MiFID II-Vorgaben 70
a) Zuwendungsverbot gem. § 31d WpHG 70
b) Rechtsprechung 72
aa) Kick-Back 72
(1) Definition: Rückvergütung 72
(2) Die Offenkundigkeit des Interessenkonflikts 73
(3) Die Offenkundigkeit des Interessenkonflikts bei freien Beratern 75
(4) Weitergehende Regelungen als im WpHG 78
(5) Kenntnis des Anlegers von Provisionszahlungen 78
(6) Fazit zu der Rechtsprechung über Rückvergütungen 78
bb) Innenprovisionen 79
(1) Innenprovisionen vor dem 01.08.2014 79
(2) Innenprovisionen nach dem 01.08.2014 80
cc) Aufklärung über Gewinnmargen 84
(1) Grundsätzlich keine Offenlegungspflicht 84
(2) Keine Offenlegung im Festpreisgeschäft 85
c) Fazit zu den Regelungen vor der Umsetzung 87
2. Umsetzungen der MiFID II-Vorschiften zur unabhängigen Beratung: Honoraranlageberatungsgesetz 87
a) Entstehung und Ziele des Honoraranlageberatungsgesetzes 87
b) Definition Honorar-Anlageberatung 89
c) Informationspflicht über die angebotene Beratungsform 89
aa) Form der Aufklärung 89
bb) Zeitpunkt der Informationspflicht 90
cc) Fazit 91
d) Die Finanzmarktanalyse 92
aa) Hinreichender Marktüberblick 92
bb) Keine rechtliche oder wirtschaftliche Verflechtung 94
e) Strengeres Zuwendungsverbot 94
aa) Indirekte Ausnahme 95
bb) Direkte Ausnahme 96
cc) Unterschiedliche Behandlung von monetären und nicht-monetären Zuwendungen 97
dd) Kritik 98
(1) Sinkendes Beratungsniveau und steigende Kosten 98
(2) Bagatellgrenze notwendig 99
(3) Keine Unabhängigkeit der Anlageentscheidung von der Provision? 100
f) Strengere nationale Zuwendungsregulierung im europäischen Vergleich 100
g) Zusätzliche Regelungen auf nationaler Ebene 101
aa) § 31 Abs. 4d WpHG 101
(1) Aufklärung über Interessenkonflikte 101
(2) Verbot von Festpreisgeschäften 103
bb) Honoraranlageberater-Register der BaFin 104
(1) Ausschließlich formelle Prüfung der Voraussetzungen 104
(2) Organisatorische Pflichten des WpDU 105
cc) Bezeichnungsschutz gem. § 36d WpHG 107
(1) Schutzumfang: „Honorarberater“ erfasst? 107
(2) Schutzumfang: Beraterbezeichnung nur noch für die Honorar-Anlageberatung? 108
(3) Andere Bezeichnung als auf europäischer Ebene 109
(4) Einführung einer geschützten Bezeichnung für die Provisionsberatung 110
3. Zwischenfazit zur Umsetzung der europäischen Vorgaben durch das HABG 111
4. Umsetzung der MiFID II-Vorgaben im 2. FiMaNoG 112
a) Änderungen der Kernregelungen des § 31 Abs. 4b-d WpHG 112
aa) Änderung des § 31 Abs. 4b WpHG 113
bb) Änderung des § 31 Abs. 4c WpHG 114
b) Änderung der Organisationspflichten 115
c) Die neue Definition der Honorar-Anlageberatung 116
aa) Erneute Aufklärung über die Beratungsform für Bestandskunden? 117
bb) Keine Definition für die „allgemeine“ Anlageberatung 118
d) Zwischenfazit 118
5. Auswirkungen auf das Zivilrecht? 119
a) Konkludenter Honorar-Anlageberatungsvertrag 119
b) Offenkundigkeit des Interessenkonflikts 119
c) Schutzgesetz i.S.d. § 823 Abs. 2 BGB 120
6. Zwischenfazit 120
B. Zuwendungen für die abhängige Beratungspraxis 121
I. Europäische Regelungen 121
1. Die Zuwendungsregelung des Art. 24 Abs. 9 MiFID II 121
2. Vorbereitung der Level-2-Maßnahmen durch ESMA 122
3. Delegierte Richtlinie der Kommission 123
II. Die nationale Zuwendungsregelung 124
1. Die Zuwendungsregelung des § 31d WpHG 124
2. Vergleich der Regelungen 125
3. Die Umsetzung der MiFID II-Regelungen 126
a) Qualitätsverbesserung 127
b) Analyse als Zuwendung 128
c) Offenlegung 128
d) Herausgabe der Zuwendungen als Sanktion? 129
e) Zwischenfazit 129
4. Das Festpreisgeschäft als Zuwendung? 130
C. Die Lösung des Interessenkonflikts mittels Verbot – die britische Retail Distribution Review (RDR) als Vorbild? 132
I. Entwicklung 133
II. Änderungen durch die Retail Distribution Review (RDR) 138
1. Die Regelung 138
a) Einführung des Provisionsverbots 138
b) Einführung zwei verschiedener Beratungsformen 140
aa) Independent advice 141
(1) Merkmal der retail investment Produkte 141
(2) Merkmal des relevant market 142
(3) Anforderungen an die Merkmale Marktanalyse und unvoreingenommene Beratung 142
bb) Restricted advice 143
c) Inducements 145
d) Incentives 145
2. RDR Review 146
III. Zwischenfazit 150
D. Die Lösung des Interessenkonflikts mittels Aufklärung – die Behandlung von Provisionszahlungen in den Vereinigten Staaten von Amerika 153
I. Der Broker-Dealer 154
II. Der Investment Adviser 155
III. Fee-Only Financial Advice 157
IV. Aktuelle Gesetzesentwicklung 158
V. Zwischenfazit 161
E. Fazit zu den neuen Zuwendungsregelungen 162
I. Vergleich der Regelung in Deutschland, Großbritannien und den USA 162
II. Ist ein absolutes Provisionsverbot für Deutschland sinnvoll? 164
III. Auswertung der Experteninterviews zur Honorar-Anlageberatung 168
1. Allgemeiner Teil: Grundlegende Fragen zur Honorar-Anlageberatung 169
a) Keine spürbare Marktveränderung durch die Einführung des HABG 169
b) Kaum Bereitschaft des Kunden ein Honorar zu zahlen 171
c) Kenntnis der Beratungsformen durch Aufklärung 172
d) Fehlendes Angebot der Honorar-Anlageberatung aufgrund zu hoher Hürden? 172
aa) Personelle Trennung der Beratungsformen 173
bb) Fehlende Notwendigkeit einer zusätzlichen Einführung? 175
e) Strengere nationale Regelungen steigern die Anforderungen 176
aa) Annahmeverbot von kleineren nicht-monetären Vorteilen 176
bb) Bewertung des Bezeichnungsschutzes 177
2. Besonderer Teil: Fragen zur Umsetzung der besonderen Honorar-Anlageberatungsregelungen 178
a) Die Erfüllung des Merkmals „hinreichende Anzahl am Markt angebotener Finanzprodukte“ 178
b) Die Existenz eines „gleichgeeigneten“ Produkts 179
c) Werbung mittels Auskehr von Provisionen möglich? 179
3. Fazit der Auswertung 180
3. Teil: Nachweis der Kosten 181
A. Europäische Regelungen 181
I. Die Transparenzregelung des Art. 24 Abs. 4 MiFID II 181
1. Ex-ante und ex-post Offenlegung 182
2. Form und Zeitpunkt der Bereitstellung der Kosteninformation 183
II. Level-2-Maßnahmen 184
1. ESMAs Vorschläge an die Kommission 184
a) Anwendungsbereich 185
b) Kostenberechnung 185
c) Zu berücksichtigende Kosten 186
d) Darstellung 186
e) Opt-Out-Regelungen 187
2. Delegierte Verordnung der Kommission 188
III. Level-3-Maßnahmen 189
B. Nationale Regelungen in Deutschland 189
I. Aktuelle Rechtslage im deutschen Recht 189
II. Umsetzung der MiFID II-Vorgaben 191
C. Fazit zu dem Nachweis der Kosten 193
4. Teil: Bessere Beratungsqualität durch neue Vorgaben für Anlageberater 196
A. Sachkundenachweis 196
I. Europäische Regelung 196
1. Die Sachkunderegelung der MiFID II 196
2. Konkretisierte Anforderungen in den delegierten Rechtsakten 197
3. ESMAs Sachkundeleitlinien als Level-3-Maßnahme 198
a) Anwendungsbereich 198
b) Allgemeine Regelungen: Kenntnisse und Kompetenzen 199
c) Jährliche Review 200
d) Mitarbeiter ohne hinreichende Qualifikation 201
e) Spezielle Anforderungen an den einzelnen Anlageberater 201
f) Zwischenfazit 204
II. Die Sachkunderegelungen in Deutschland 204
1. Die Anforderungen an die Beratersachkunde vor Umsetzung der europäischen Regelungen 204
a) Allgemeine Voraussetzungen 204
b) Der Paradigmenwechsel 205
c) Die Sachkunde des Beraters 206
d) Die Zuverlässigkeit des Beraters 207
e) Die Anzeigeverpflichtung des WpDU 208
f) Sanktionen 209
2. Die Umsetzung der MiFID II-Vorgaben im 2. FiMaNoG 210
3. Die Umsetzung der MiFID II-Vorgaben in der WpHGMaAnzV 210
a) Neue Sachkundeanforderungen 211
b) Praktischer Fähigkeitsnachweis 212
c) Nachweis der Sachkunde 212
d) Zwischenfazit zur Umsetzung der neuen Sachkundeanforderungen 212
4. Expertenansicht zur praktischen Auswirkung der neuen Sachkunderegelungen 213
5. Zwischenfazit 214
III. Sachkunderegelungen in Großbritannien 215
1. Regelungen nach der RDR 216
2. Erweiterung der Regelungen 218
3. Vergleich und Bewertung 218
IV. Die Sachkunderegelungen in den Vereinigten Staaten von Amerika 220
1. Die Regelungen für Investment Adviser 220
2. Die Regelungen für Broker-Dealer 220
3. Vergleich und Bewertung 221
V. Fazit zu den neuen Sachkundeanforderungen 222
B. Mitarbeitervergütung ohne Anreize zur Falschberatung 224
I. Europäische Regelungen 224
1. Die Vergütungsregelungen der MiFID II 224
2. Konkretisierte Anforderungen in der delegierten Verordnung 226
a) ESMAs Vorschläge an die Kommission 226
b) Die Regelungen der MiFID II-DLVO 227
II. Die Vergütungsregelungen in Deutschland 228
1. Die Vergütungsregelungen vor der Umsetzung der europäischen Anforderungen 228
2. Die Umsetzung der MiFID II-Vorgaben im 2. FiMaNoG 230
III. Vergütungsregelungen in Großbritannien 231
IV. Ein Ausblick auf die Regelungen der Vereinigten Staaten von Amerika 232
V. Vergleich und Fazit 233
C. Gesamtergebnis 234
5. Teil: Die Aufzeichnung der elektronischen Kundenkommunikation 235
A. Die europäische Regelung 235
I. Die Aufzeichnungspflichten des Art. 16 Abs. 6 und 7 MiFID II 235
1. Hintergrund der Einführung der Aufzeichnungspflicht 236
2. Die Voraussetzungen der Aufzeichnungspflicht 236
3. Die praktischen Umsetzungsvoraussetzungen 238
II. ESMAs Regelungsvorschläge an die Kommission 239
1. Anknüpfung an die CESR-Regelungen 239
2. Reichweite der Aufzeichnungspflicht 240
3. Die Alternative des persönlichen Gesprächs 241
4. Die Informationspflicht über die Aufzeichnung und die Herausgabepflicht 242
5. Die Festlegung von internen Aufzeichnungsleitlinien 243
6. Die Anforderungen an die Speicherung und die Kontrolle der Aufzeichnungen 244
III. Konkretisierte Anforderungen durch die delegierten Rechtsakte 245
1. Datenschutzrechtliche Aspekte 245
a) Der Schutzbereich 246
b) Eingriff in den Schutzbereich 247
c) Einschränkung 248
aa) Der Wesensgehalt und die Gemeinwohlziele 248
bb) Verhältnismäßige Einschränkung 249
(1) Gleichgeeignetes und effektives Mittel 249
(2) Klare und präzise Regelung 250
(3) Keine Ausnahmeregelung 251
(4) Fehlende Ausgestaltung der Speicherung 252
(5) Verhältnismäßigkeit i.e.S. 253
2. Fazit 255
IV. ESMAs Q&As als Level-3-Maßnahmen 256
B. Die Aufzeichnungsregelungen in Deutschland 257
I. Die Aufzeichnungsregelungen vor der Umsetzung 257
II. Die Umsetzung der MiFID II-Vorgaben im 2. FiMaNoG 261
1. Die Umsetzung unter Berücksichtigung des Datenschutzes? 261
a) Anwendungsbereich der Aufzeichnungspflicht 262
b) Umsetzungsmaßnahmen und Informationspflichten 264
c) Dokumentationspflichten bei persönlichen Gesprächen 265
d) Die Ausgestaltung der Herausgabepflicht 266
e) Die Anforderungen an die Aufbewahrung und Speicherung 266
f) Zwischenfazit 267
2. Arbeitsrechtliche Aspekte 268
3. Praxismeinungen der interviewten Experten 269
III. Zwischenfazit zur neuen deutschen Aufzeichnungspflicht 270
C. Die Aufzeichnungsregelungen in Großbritannien 271
D. Aufzeichnungsregelungen in den Vereinigten Staaten von Amerika 274
I. Die Regelungen für Broker-Dealer 275
II. Aufzeichnungsregelungen des Dodd-Frank Act für Swaps 276
III. Die Regelungen für Investment Adviser 277
IV. Zwischenfazit zu den amerikanischen Anforderungen 278
E. Vergleich, Fazit und Ausblick 278
6. Teil: Suitability 280
A. Europäische Regelungen 280
I. Die neuen Anforderungen der MiFID II 280
1. Die Geeignetheitsprüfung (Suitability Test) 280
a) Neue Kriterien im Rahmen der Geeignetheitsprüfung 280
b) Zusätzliches Kriterium des Kundeninteresses 281
c) Die kontinuierliche Geeignetheitsprüfung 281
2. Die Geeignetheitserklärung (Suitability Report) 282
a) Ausnahmeregelung zur telefonischen Beratung 282
b) Der Anwendungsbereich 283
II. ESMAs Vorschläge an die Kommission 284
1. Die Geeignetheitsprüfung 284
a) Anwendungsbereich der Geeignetheitsprüfung 284
b) Inhaltliche Anforderungen der Geeignetheitsprüfung 285
c) Einzuholende Informationen 286
2. Die Geeignetheitserklärung (Suitability Report) 286
3. Zwischenfazit 287
III. Delegierte Verordnung der Kommission 287
1. Übernommene Regelungen von ESMA 287
2. Regelungen unabhängig von ESMAs Vorschlägen 290
3. Keine Definition der „neuen“ Merkmale 291
a) Bestimmung der Fähigkeit Verluste zu tragen 291
b) Bestimmung der Risikotoleranz 292
c) Zwischenfazit 293
IV. ESMAs Q&As Investor Protection als Level-3-Maßnahme 293
B. Deutsche Regelung 294
I. Regelungen vor der Umsetzung 295
1. Geeignetheitsprüfung – neue Anforderungen bereits vorhanden 295
2. Der deutsche Suitability Report in Form des Beratungsprotokolls 297
3. Die Anforderungen der MaComp 300
4. Vergleich der bestehenden Regelungen mit den MiFID II-Vorgaben 301
II. Die Umsetzung der MiFID II-Vorgaben im 2. FiMaNoG 302
1. Die Geeignetheitsprüfung 302
2. Die Geeignetheitserklärung (Suitability Report) 303
3. Kritik an der Umsetzung 305
a) Keine zivilrechtlichen Regelungen 305
b) Geringere Intensität der Erläuterung der Geeignetheitsprüfung? 305
c) Genauer Aushändigungszeitpunkt des Protokolls 306
d) Aufhebung des Rücktrittsrechts 307
e) Keine Einführung einer Beweislastumkehr 307
aa) Aufhebung des information overloads durch Standardisierung? 308
bb) Das Beratungsprotokoll als Beweismittel im Prozess 309
4. Fazit zur Umsetzung 312
C. Die Anforderungen an die Geeignetheitsprüfung und deren Dokumentation in Großbritannien 312
I. Der Suitability Test 312
II. Der Suitability Report 315
III. Die aktuelle Entwicklung 316
D. Die Geeignetheitsprüfung und deren Dokumentation in den Vereinigten Staaten von Amerika 317
I. Die Regelungen für Investment Adviser 317
II. Die Regelungen für Broker-Dealer 318
E. Gesamtfazit 319
I. Vergleich der Regelungen in Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika 319
II. Bewertung der neuen Anforderungen 321
F. Exkurs: Angemessenheitsprüfung und Execution-Only-Geschäft 322
I. Die Angemessenheitsprüfung 322
II. Das Execution-Only-Geschäft 322
1. Konkretisierte Anforderungen in der MiFID II-DLVO 323
2. Umsetzung der neuen Anforderungen im 2. FiMaNoG 324
7. Teil: Weitere Informationspflichten der WpDU 325
A. Allgemeine Anforderungen an die Informationspflichten 325
I. Europäische Regelung 325
1. Die Informationsanforderungen der MiFID II 325
2. ESMAs Vorschläge an die Kommission 326
a) Ergänzung des Art. 27 MiFID I-DRL 326
b) Ergänzung des Art. 31 MiFID I-DRL 327
3. Konkretisierte Anforderungen in den delegierten Rechtsakten 327
a) Faire, klare und nicht irreführende Information 328
b) Informationen über Finanzinstrumente 328
4. Zwischenfazit 329
II. Deutsche Regelungen 330
1. Informationspflichten vor der Umsetzung 330
2. Umsetzung der MiFID II-Vorgaben im 2. FiMaNoG 331
B. Exkurs: Information zur Ausführung im besten Kundeninteresse 332
I. Informationspflicht über Ausführungsplätze 333
II. Jährliche Publizität der Handelsplätze 333
III. Informationspflicht zur Wahl der Handelsplätze 333
IV. Fazit 334
8. Teil: Product Governance im Vertrieb 335
A. Europäische Regelungen 335
I. Anforderungen an den Produkthersteller 336
II. Anforderungen an den Vertrieb und deren Auswirkungen auf die Anlageberatung 337
1. MiFID II-Regelungen für den Vertrieb 337
a) Direkte Pflichten gem. Art. 16 Abs. 3 UA 6 MiFID II 337
b) Anwendbarkeit der weiteren Product Governance Regelungen auf den Vertrieb 338
aa) Überprüfungspflicht gem. Art. 16 Abs. 3 UA 4 MiFID II 338
bb) Produktgenehmigungsverfahren gem. Art. 16 Abs. 3 UA 2 MiFID II 339
cc) Inhaltliche Anforderungen der Überprüfungspflicht gem. Art. 16 Abs. 3 UA 4 MiFID II 340
(1) Regelmäßige Überprüfung: Zeitpunkt 340
(2) Regelmäßige Überprüfung: Dauer 341
(3) Maßnahmen bei negativem Prüfergebnis 342
(a) Mitteilungspflicht an den Hersteller? 342
(b) Handlungsalternativen 343
c) Das Merkmal des Zielmarkts 343
aa) Inhaltsbestimmung 343
bb) Berücksichtigung des Zielmarktkriteriums in der Anlageberatung 344
(1) Verkauf außerhalb des Zielmarkts ohne Empfehlung 344
(2) Empfehlung außerhalb des Zielmarkts 344
(3) Hinweispflicht bei Empfehlung außerhalb des Zielmarkts 345
d) Zwischenfazit 346
2. Konkretisierte Anforderungen durch die delegierten Rechtsakte 346
a) ESMAs Vorschläge an die Kommission 346
aa) Keine Definition 347
bb) Zielmarktbestimmung des Vertriebs 347
cc) Kommunikation zwischen Vertrieb und Hersteller 348
dd) Kein Maßnahmenkatalog 348
ee) Vertrieb außerhalb des Zielmarkts 349
b) Die Regelungen des Art. 10 MiFID II-DLRL 349
aa) Kein eigenständiger Zielmarkt des Vertriebs 349
bb) Die Produktüberwachungsanforderung 350
cc) Die Informationspflicht 350
c) Zwischenfazit 351
3. ESMA-Leitlinien als Level-3-Maßnahme 351
a) Die Zielmarktbestimmung 351
aa) Zeitpunkt der Festlegung 352
bb) Allgemeine Anforderungen an die Zielmarktbestimmung 353
cc) Besondere Kriterien zur Bestimmung des Zielmarkts 353
b) Verkauf und Empfehlung außerhalb des positiven und negativen Zielmarkts möglich? 354
c) Anforderungen zur Informationsübermittlung an den Hersteller 355
d) Zwischenfazit 355
B. Deutsche Regelungen 356
I. Anforderungen in der MaComp und der MaRisk 356
II. Umsetzung der europäischen Vorgaben durch das Kleinanlegerschutzgesetz 357
III. Umsetzung der europäischen Vorgaben durch das 2. FiMaNoG 359
1. Änderungen im WpHG 359
2. Änderungen in der WpDVerOV 361
3. Fazit zur Umsetzung 363
4. Das 2. FiMaNoG final 363
IV. Zivilrechtliche Auswirkungen bei Nichtbeachtung der neuen Regelungen 364
1. Product Governance als Grundprinzip? 364
2. Anlage- und anlegergerechte Beratung 366
3. Deliktsrechtlicher Schadensersatzanspruch 367
V. Fazit zu den neuen Product Governance Anforderungen 367
9. Teil: Gesamtfazit 369
Anhang: Experteninterviews 375
A. Experteninterview mit Stefan Adam 375
I. Honoraranlageberatung allgemein 375
II. Honoraranlageberatung im Detail 377
III. Fragen zur MiFID II allgemein 379
B. Experteninterview mit Christian Ahlers 381
I. Honoraranlageberatung allgemein 381
II. Honoraranlageberatung im Detail 385
III. Fragen zur MiFID II allgemein 387
C. Experteninterview mit Dirk Beule 389
I. Honoraranlageberatung allgemein 389
II. Honoraranlageberatung im Detail 391
III. Fragen zur MiFID II allgemein 393
D. Experteninterview mit Dr. Henning Bergmann und Dr. Arne Hertel 395
I. Honoraranlageberatung allgemein 395
II. Honoraranlageberatung im Detail 397
III. Fragen zur MiFID II allgemein 398
E. Experteninterview mit Dr. Denise Blessing und Dr. Barbara Roth, LL.M. 401
I. Honoraranlageberatung allgemein 401
II. Honoraranlageberatung im Detail 403
III. Fragen zur MiFID II allgemein 404
F. Experteninterview mit Volker Bröcker 406
I. Honoraranlageberatung allgemein 406
II. Honoraranlageberatung im Detail 407
III. Fragen zur MiFID II allgemein 409
G. Experteninterview mit Dr. Markus Engel und Winfried Hager 412
I. Honoraranlageberatung allgemein 412
II. Honoraranlageberatung im Detail 413
III. Fragen zur MiFID II allgemein 415
H. Experteninterview mit Markus Feck 417
I. Honoraranlageberatung allgemein 417
II. Honoraranlageberatung im Detail 419
III. Fragen zur MiFID II allgemein 420
I. Experteninterview mit Andreas Herrmann 422
I. Honoraranlageberatung allgemein 422
II. Honoraranlageberatung im Detail 424
III. Fragen zur MiFID II allgemein 426
J. Experteninterview mit Stefan Herting und Sascha Alpers 428
I. Honoraranlageberatung allgemein 428
II. Honoraranlageberatung im Detail 432
III. Fragen zur MiFID II allgemein 434
K. Experteninterview mit Dr. Jörg Jäger 437
I. Honoraranlageberatung allgemein 437
II. Honoraranlageberatung im Detail 439
III. Fragen zur MiFID II allgemein 440
L. Experteninterview mit Fabian Jenner und Dr. Till Schmidt 444
I. Honoraranlageberatung allgemein 444
II. Honoraranlageberatung im Detail 446
III. Fragen zur MiFID II allgemein 447
M. Experteninterview mit Dr. Diedrich Lange 449
I. Honoraranlageberatung allgemein 449
II. Honoraranlageberatung im Detail 451
N. Experteninterview mit Nikolai Lenarz, LL.M. 455
I. Honoraranlageberatung allgemein 455
II. Honoraranlageberatung im Detail 457
III. Fragen zur MiFID II allgemein 458
O. Experteninterview mit Armin Majic 460
I. Honoraranlageberatung allgemein 460
II. Honoraranlageberatung im Detail 462
III. Fragen zur MiFID II allgemein 463
P. Experteninterview mit Peter Michels und Peter Backes 465
I. Honoraranlageberatung allgemein 465
II. Honoraranlageberatung im Detail 468
III. Fragen zur MiFID II allgemein 469
Q. Experteninterview mit Peter Paulisan, Zerroug Yahiaoui und Markus Ginsel 472
I. Honoraranlageberatung allgemein 472
II. Honoraranlageberatung im Detail 474
III. Fragen zur MiFID II allgemein 477
R. Experteninterview mit Dierk Siewert 479
I. Honoraranlageberatung allgemein 479
II. Honoraranlageberatung im Detail 485
S. Experteninterview mit Dirk Stachowiak 494
I. Honoraranlageberatung allgemein 494
II. Honoraranlageberatung im Detail 496
III. Fragen zur MiFID II allgemein 497
T. Experteninterview mit Sven Witteck 499
I. Honoraranlageberatung allgemein 499
II. Honoraranlageberatung im Detail 503
III. Fragen zur MiFID II allgemein 504
Literaturverzeichnis 508
Sachwortregister 532