Menu Expand

Krisenmanagement in der Stahlindustrie

Eine theoretische und empirische Analyse der europäischen Stahlpolitik 1975 bis 1988

Gieseck, Arne

Schriften des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Vol. 58

(1995)

Additional Information

Book Details

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Verzeichnis der Tabellen 11
Verzeichnis der Schaubilder und Übersichten 13
Problemstellung und Gang der Untersuchung 17
1. Das Phänomen des Neuen Protektionismus 17
2. Krise und Protektion in der Stahlindustrie 20
3. Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise 21
Erstes Kapitel: Wettbewerb, Krise und Krisenpolitik in der Stahlindustrie 24
1. Marktstruktur 24
1.1. Das Produkt „Stahl 24
1.2. Technologische Besonderheiten der Stahlproduktion 25
1.3. Unternehmensstruktur in der deutschen und europäischen Eisen- und Stahlindustrie 27
1.3.1. Bestimmungen über Kartelle und Zusammenschlüsse im Montanvertrag 28
1.3.2. Die Stahlindustrie in der Bundesrepublik 29
1.3.3. Die Stahlindustrie in den Ländern der EU 31
1.3.4. Kooperationsbestrebungen innerhalb der Stahlindustrie 34
1.3.5. Konzentration auf dem Stahlmarkt 36
1.3.5.1. Messung der Unternehmenskonzentration 36
1.3.5.2. Daten, Ergebnisse und Interpretation 40
2. Marktverhalten 45
2.1. Preispolitik 45
2.2. Produktions-und Absatzpolitik 50
2.3. Investitionspolitik 58
2.4. Subventionen 61
3. Marktergebnis 64
3.1. Produktion, Kapazitäten und Beschäftigung 64
3.2. Umsatz und Erfolg 69
4. Die europäische Stahlkrise: Marktversagen oder Politikversagen? 71
4.1. Die Vorhersehbarkeit des Stahlverbrauchs 71
4.2. Persistenz der Überkapazitäten 72
5. Zusammenfassung: Institutionelle Grundlagen und Implikationen für die theoretische Analyse 75
Zweites Kapitel: Die ökonomischen Effekte der europäischen Stahlpolitik im theoretischen Modell 79
1. Das Standardmodell 79
2. Ökonomische Effekte der Protektion 83
2.1. Konkurrenzeffekte 84
2.1.1. Protektion im Standardmodell 84
2.1.1.1. Importzölle 84
2.1.1.2. Quantitative Handelshemmnisse 87
2.1.1.3. Importmindestpreise 91
2.1.1.4. Subventionen 93
2.1.2. Erweiterungen des Standardmodells 96
2.1.2.1. Protektion und Produktqualität 96
2.1.2.2. Protektion und Handelsstruktur 101
2.1.2.3. Protektionswirkungen bei exogenen Schocks 104
2.2. Monopoleffekte 107
2.2.1. Protektion und Marktmacht 107
2.2.1.1. Autarkie und Freihandel 107
2.2.1.2. Importzölle 109
2.2.1.3. Quantitative Handelsbeschränkungen 111
2.2.1.4. Importmindestpreise 116
2.2.1.5. Subventionen 117
2.2.2. Protektion und internationaler Handel 119
2.2.2.1. Interindustrieller Handel 119
2.2.2.2. Intraindustrieller Handel 121
2.3. Interdependenzeffekte 123
2.3.1. Protektion und Marktverhalten 123
2.3.1.1. Autarkie und Freihandel 125
2.3.1.2. Importzölle 133
2.3.1.3. Quantitative Handelsbeschränkungen 136
2.3.1.4. Importmindestpreise 140
2.3.1.5. Subventionen 140
2.3.2. Protektion und Kartellstabilität 142
2.3.2.1. Einführende Überlegungen 142
2.3.2.2. Spieltheoretische Grundlagen 144
2.3.2.3. Zölle, Kontingente und stillschweigende Kartelle 148
2.4. Resümee: „Optimale\" außenwirtschaftliche Rahmenbedingungen zur Durchführung der Krisenpolitik auf dem Binnenmarkt 151
3. Ökonomische Effekte von Protektion und Krisenmanagement auf dem EU-Binnenmarkt 153
3.1. Umverteilungseffekte der Außenprotektion auf dem Binnenmarkt 153
3.2. Strukturkonservierende Effekte der Politik im Rahmen des Montanvertrages 155
3.3. Strukturverzerrende Effekte nationaler Subventionen auf dem Binnenmarkt 158
3.4. Nationales und supranationales Krisenmanagement im Gleichschritt? 158
4. Theoretische und empirische Schlußfolgerungen 160
4.1. Zur Äquivalenz von Zöllen und NTH 160
4.2. Theoretische Anforderungen an Konzepte zur Quantifizierung der ökonomischen Effekte des Krisenmanagements in der Stahlindustrie 162
Drittes Kapitel: Methoden zur Quantifizierung des Krisenmanagements: Ein Überblick 165
1. Klassifizierung der Meßansätze 165
2. Methoden zur Qualifizierung der Preiseffekte 168
3. Methoden zur Quantifizierung der Mengeneffekte 172
3.1. Überblick 172
3.2. Die Mengeneffekte von Protektion in Eingleichungsmodellen 174
3.2.1. Trendextrapolation 174
3.2.2. Shiftanalyse 175
3.2.2.1. Das Grundmodell 176
3.2.2.2. Erweiterungen 180
3.2.2.3. Technische und konzeptionelle Probleme 185
3.2.2.4. Die Shiftanalyse als Methode zur Quantifizierung der binnenwirtschaftlichen Interventionen auf dem europäischen Stahlmarkt 191
3.2.3. Varianzanalyse 193
3.2.4. Multiple Regressionsanalyse 196
4. Messung der Wohlfahrtseffekte 199
5. Zusammenfassung 200
Viertes Kapitel: Die ökonomischen Effekte der europäischen Stahlpolitik: Empirische Analyse 202
1. Vorbemerkungen 202
2. Die Auswirkungen der Protektion gegenüber Drittländern 203
2.1. Preiseffekte von Zöllen, FES und Mindestpreisen 204
2.1.1. Untersuchungsgegenstand, Daten und Vorgehensweise 204
2.1.2. Deutsche Marktpreise und Weltmarktpreise im Überblick 207
2.1.3. Preiseffekte der Protektion 210
2.2. Importmengeneffekte von Zöllen, FES und Mindestpreisen 217
2.2.1. Untersuchungsgegenstand, Daten und Vorgehensweise 217
2.2.2. Mengeneffekte der Protektion 218
2.3. Preis-und Importmengeneffekte im Vergleich 227
3. Auswirkungen von Subventionen und EU-Quotensystem 228
3.1. Untersuchungsgegenstand, Daten und Vorgehensweise 229
3.2. Ergebnisse 230
3.2.1. Dynamische Shiftanalyse 230
3.2.2. Constant market shares-Analyse 240
4. Wohlfahrtseffekte 243
4.1. Untersuchungsgegenstand, Daten und Vorgehensweise 243
4.2. Ergebnisse 247
5. Bilanz: Kosten und Erfolge der europäischen Stahlpolitik 253
Fünftes Kapitel: Zusammenfassung und Ausblick 258
1. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse 259
2. Ausblick 262
Literaturverzeichnis 265