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Der Unternehmenserwerb im Wege der Sachkapitalerhöhung bei der nicht börsennotierten Aktiengesellschaft

Roggenkemper, Daniel

Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Vol. 122

(2018)

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About The Author

Daniel Roggenkemper ist Rechtsreferendar beim Kammergericht in Berlin. Er studierte Rechtswissenschaften in Münster und Rom. 2012 war er Mitglied eines für die besten Schriftsätze ausgezeichneten Münsteraner Teams bei einem internationalen Moot Court zum WTO-Recht. Für sein erstes Staatsexamen (2014) zeichnete ihn der Freundeskreis Rechtswissenschaft als einen der jahrgangsbesten Absolventen aus. Herr Roggenkemper arbeitete in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a.M. und München für führende internationale Wirtschaftssozietäten in den Bereichen Corporate, M&A und Finance. Im Jahr 2018 promovierte ihn die Universität Bayreuth für die von Prof. Dr. Jessica Schmidt betreute Dissertation. Daniel Roggenkemper is a trainee lawyer at the higher regional court of Berlin (Kammergericht). He studied law in Münster and Rome. In 2012 he took place in an international World Trade law Moot Court-Competition, where his team was awarded for the best written submission. For his first state exam (2014) he has been awarded as one of the best graduates of his class. Mr. Roggenkemper worked with the corporate, M&A and finance practice groups of various leading international law firms in Dusseldorf, Frankfurt a.M., Berlin and Munich. In 2018 he obtained a doctoral degree by the University of Bayreuth. His dissertation was supervised by Prof. Dr. Jessica Schmidt.

Abstract

Der Autor untersucht im ersten Teil des Buches den Prozess der Unternehmensveräußerung vom Verkaufsentschluss bis zur Unterzeichnung des Unternehmenskaufvertrags. Dem wird im zweiten Teil die Sachkapitalerhöhung gegenübergestellt. Dabei beleuchtet die Arbeit nicht nur die europarechtlichen Hintergründe (gesellschaftsrechtliche Richtlinie), sondern bezieht auch zu wesentlichen Aspekten der wissenschaftlichen Diskussion der Sachkapitalerhöhung (z.B. materielle Anforderungen an den Bezugsrechtsausschluss, schuldrechtliches Agio) kritisch Position.

Es zeigt sich ein Spannungsverhältnis, in dem sich der als Sachkapitalerhöhung gestaltete Unternehmenserwerb bewegt: Steht der Unternehmenserwerb im Zeichen der Privatautonomie, so ist das Recht der Sachkapitalerhöhung vom Grundsatz der Satzungsstrenge gemäß § 23 Abs. 5 AktG und damit überwiegend zwingenden Vorschriften beherrscht. Als Lösungsansatz schlägt der Autor eine Kombination aus Kauf und Debt Equity Swap vor.
»The Acquisition of Undertakings by Way of a Capital Increase against a Contribution in Kind in the Case of Unlisted Public Limited Liability Companies«

From a private law perspective, the acquisition of undertakings is characterized by the principal of party autonomy. In contrast, the legal framework of the capital increases against a contribution in kind in the case of public limited liability companies is pursuant to the principal of formal strictness dominated by mandatory law. The author examines the tension caused by the clash of these principals when using a capital increase for financing of a transaction.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
Abkürzungsverzeichnis 21
Einleitung 23
1. Kapitel: Der Unternehmenserwerb 26
§ 1 Einführung 26
A. Das Unternehmen als Erwerbsgegenstand 26
B. Erwerbsstrukturen: Asset und Share Deal 28
I. Der Asset Deal 28
II. Der Share Deal 29
III. Abgrenzung 29
C. Motive 31
I. Strategische Investoren 31
1. Synergien 31
2. Marktstellung und Markteintritt 32
3. Kontrolle über den Produktionsprozess 32
4. Diversifikation 32
5. Spezifisches Interesse an Assets des Zielunternehmens 33
6. Marktbereinigung 33
II. Finanzinvestoren 33
D. Risiken 34
I. Asymmetrische Informationslagen 34
1. Prinzipal-Agent-Probleme 34
2. Winner's curse 36
II. Anlagenotstand 37
III. Negative Synergien und negativer Leverage Effect 38
E. Ablauf des Unternehmenserwerbs 38
I. Vorbereitung 38
II. Ansprache von Erwerbsinteressenten 39
III. Verhandlung und Vertragsschluss 39
IV. Vollzug und Integration 40
§ 2 Anwendbares Recht 40
A. Bestimmung des anwendbaren Sachrechts 41
I. Internationales Privatrecht: Bestimmung des Vertragsstatuts 41
1. Rechtswahl 41
2. Fehlende Rechtswahl 44
II. Anwendbarkeit des UN-Kaufrechts 44
B. Vertragsschluss 46
I. Anwendung der allgemeinen Regeln 46
II. Formerfordernisse 47
1. Verlust bzw. Erwerb von Eigentum an Grundstücken, § 311b Abs. 1 BGB 47
2. Verfügungen über das Vermögen, § 311b Abs. 3 BGB 48
a) Sachlicher Anwendungsbereich 49
aa) Verpflichtung zur Verfügung über einzelne Vermögensgegenstände 49
bb) Verpflichtung unter Bezeichnung einzelner Vermögensgegenstände 51
b) Persönlicher Anwendungsbereich 51
c) Erkenntnisse für den Unternehmenserwerb 54
3. Geschäfte mit GmbH-Geschäftsanteilen, § 15 GmbHG 54
C. Vertragsinhalt 54
I. Essentialia negotii 55
II. Accidentalia negotii 55
1. Grundsätzliche Zulässigkeit des Abbedingens gesetzlicher Regelungen 55
2. Grenzen der vertraglichen Gestaltungsfreiheit 56
a) Negative Vertragsabschlussfreiheit 57
b) Inhaltliche Vorgaben an schuldrechtliche Verträge 58
c) Allgemeine Geschäftsbedingungen im M&A-Kontext 58
aa) Vorformulierte Vertragsbedingungen 59
bb) Stellen 60
(1) Extensives Begriffsverständnis 60
(2) Restriktives Begriffsverständnis 61
(3) Stellungnahme 62
cc) Aushandeln, § 305 Abs. 1 S. 3 BGB 64
(1) Meinungsstand 65
(a) Restriktives Begriffsverständnis 65
(b) Extensives Begriffsverständnis 66
(2) Stellungnahme 67
(a) Wortlaut 67
(b) Historische Auslegung 68
(c) Europarechtlicher Hintergrund 69
(d) Verfassungsrechtliche Vorgaben 69
(e) Systematischer Zusammenhang 70
(f) Telos 71
dd) Inhaltskontrolle 71
ee) Zwischenfazit allgemeine Geschäftsbedingungen 72
III. Naturalia negotii 73
1. Europarechtliche Grundlagen 73
a) Europarechtliche Pflicht zur richtlinienkonformen Umsetzung 74
b) Pflicht zur einheitlichen Auslegung aus nationalem Recht 75
2. Anwendbarkeit des Gewährleistungsregimes, §§ 434 ff. BGB 77
§ 3 Prozesssteuerung: Vorfeldvereinbarungen und Begleitdokumente 79
A. Einleitung: Prozesssteuerung durch Vorfeldvereinbarungen und Begleitdokumente 79
B. Teaser 79
C. Vertraulichkeitsvereinbarungen 80
I. Rechtsnatur 81
II. Aufbau und Inhalt 81
1. Präambel 81
2. Tatbestand 82
a) Bestimmung des Anwendungsbereichs 82
aa) Sachlicher Anwendungsbereich 82
(1) Definition der vertraulichen Informationen 83
(2) Einbeziehung der Transaktion 84
bb) Persönlicher Anwendungsbereich 84
(1) Auswahl der Vertragspartner 84
(2) Drittwirkung 85
(3) Verantwortlichkeit für Repräsentanten 86
cc) Zeitlicher Anwendungsbereich 86
b) Sorgfaltsmaßstab 86
3. Rechtsfolge der Vertraulichkeitsvereinbarung 88
a) Pflichten 88
aa) Primärpflichten 88
(1) Vertraulichkeits- und Schutzpflicht 88
(2) Nutzungsbeschränkungen und Abwerbeverbote 89
(3) Rückgabe und Vernichtung der vertraulichen Informationen 91
bb) Sekundärpflichten 92
(1) Schadensersatzpflicht 92
(2) Informations- und Abwehrpflichten 93
cc) Weitere Pflichten 94
b) Rechte 94
aa) Nutzung der erlangten Informationen 94
(1) Nutzungszweck 94
(2) Nutzungsberechtigte Personen und Weitergabe von Informationen 95
bb) Kein Anspruch auf Informationen 96
cc) Haftungsbeschränkung 97
III. Erforderlichkeit eines vertraglichen Informationsschutzes 98
D. Information Memorandum 99
I. Gegenstand 99
II. Haftungsrechtliche Bedeutung 99
1. Gewährleistungsrechtliche Auswirkungen 99
2. Verschulden bei Vertragsverhandlungen 100
E. Weitere Prozesssteuerung 101
I. Prozessbriefe 101
1. Gegenstand und Inhalt von Prozessbriefen 101
2. Weitere Inhalte 104
a) Änderungsvorbehalte 105
b) Kostentragung 106
c) Einbeziehung in den Anwendungsbereich der Vertraulichkeitsvereinbarung 107
d) Benennung von Kontakten 107
3. Rechtsnatur des Prozessbriefs 107
II. Letter of Intent 108
§ 4 Due Diligence 109
A. Hintergrund und Begriff 109
B. Funktion 111
C. Rechtlicher Rahmen 112
I. Rechtsgrundlagen 113
II. Geheimhaltungspflichten 113
1. Aktienrechtliche Beschränkungen 114
2. Wettbewerbsrechtliche Beschränkungen 115
III. Pflichten des Veräußerers 116
1. Aufklärungspflichten 116
a) Verletzung der Aufklärungspflicht 117
b) Erfüllung der Aufklärungspflicht durch Gestattung einer Due Dilig‍ence? 117
2. Positive Fehlinformation 118
3. Wissenszurechnung 119
a) Tradierte Lösungsansätze 119
aa) Wissensvertretung 120
bb) Wissensorganisation 120
b) Stellungnahme und Systematisierung 121
aa) „Absolute Wissensnormen“ 122
bb) „Relative Wissensnormen“ 123
cc) Wissenszurechnung im Deliktsrecht 124
dd) Wissenszurechnung von Organwaltern, § 31 BGB 124
4. Rechtsfolgen von Pflichtverletzungen des Veräußerers 125
a) Gewährleistungsrechtliche Rechtsbehelfe 125
b) Schadensersatz, § 280 Abs. 1 BGB 125
c) Anfechtung wegen arglistiger Täuschung, § 123 Abs. 1 Var. 1 BGB 126
IV. Pflichten des Erwerbers 126
1. Kaufrechtliche Obliegenheit 126
2. Handelsrechtliche Obliegenheit 128
3. Gesellschaftsrechtliche Pflicht 128
D. Gegenstand der (Legal) Due Diligence 130
I. Struktur 130
II. Berechtigung 130
1. Berechtigung des Veräußerers 131
2. Berechtigung des Zielunternehmens 131
III. Vertragsbeziehungen 131
1. (Un-)‌Wirksamkeit 132
2. Laufzeit und Beendigungsmöglichkeiten 132
3. Besonderheiten nach Vertragstypen 133
IV. Verantwortlichkeit 133
1. Verletzung von vertraglichen und gesetzlichen Pflichten 133
2. Einstandspflichten 134
§ 5 Der Unternehmenskaufvertrag 134
A. Einleitung 134
I. Einfluss der US-amerikanischen Kautelarpraxis 135
II. Atypisches Kosten-Nutzen-Verhältnis 135
B. Parteien des Unternehmenskaufvertrags 136
C. Die Kaufabrede 137
I. Übertragung des Unternehmens bzw. des Unternehmensträgers 138
1. Verschaffung rechtlicher Herrschaft 138
2. Verschaffung tatsächlicher Herrschaft 139
II. Zahlung des Kaufpreises und Abnahme 140
III. Leistungszeit 141
IV. Bedingungen 142
D. Kaufpreisfindung und Kaufpreisgestaltung 143
I. Unternehmenswert und Kaufpreis 143
1. Unternehmenswert 143
a) Entscheidungswerte 144
b) Argumentationswerte 145
2. Markt- und Kaufpreis 145
II. Unternehmensbewertung 145
1. Bewertungsobjekt 145
2. Zielgröße 146
3. Bewertungsansätze 146
4. Kapitalwertorientierte Bewertung 147
a) Prognose künftiger Zahlungsströme 147
aa) Definition freier Zahlungsströme: Entity- und Equity-Ansätze 148
bb) Prognostische Annahmen 148
b) Bewertung künftiger Zahlungsströme 149
III. Kaufpreisgestaltung 150
1. Variabler Kaufpreis 150
2. Festpreis 150
E. Verkäuferseitige Garantien und Freistellungen 151
I. Einleitung 151
II. Die gesetzliche Verantwortlichkeit des Verkäufers 152
1. Die Pflicht zur sachmangelfreien Verschaffung 152
a) Der Beschaffenheitsbegriff 153
aa) Bezug zu den physischen Eigenschaften der Kaufsache 153
bb) Zeitliche Grenzen des Beschaffenheitsbegriffs 154
(1) Maßgeblicher Zeitpunkt 154
(2) Dauerhafte und vorübergehende Umstände 155
b) Beschaffenheit eines Unternehmens 156
aa) Sachlicher Bezugspunkt 156
bb) Zeitlicher Bezugspunkt 156
cc) Mögliche Gegenstände 157
2. Die Pflicht zur rechtsmangelfreien Verschaffung 157
3. Gewährleistungsrechte des Käufers 158
a) Nacherfüllung, §§ 437 Nr. 1, 439 Abs. 1 BGB 158
b) Rücktritt, § 437 Nr. 2 Var. 1 i.V.m. §§ 440, 323, 326 Abs. 5 BGB 159
c) Minderung, § 437 Nr. 2 Var. 2 BGB 160
d) Schadensersatz, § 437 Nr. 3 Var. 1 i.V.m. §§ 440, 280, 281, 283, 311a BGB 161
4. Weitere Rechtsbehelfe des Käufers 161
a) Haftung wegen vorvertraglicher Pflichtverletzung 161
b) Anfechtung 165
c) Störung der Geschäftsgrundlage, § 313 BGB 165
III. Garantien 166
1. Der Garantiebegriff 166
2. Tatbestand von Garantieklauseln in Unternehmenskaufverträgen 168
a) Allgemeiner Teil 168
aa) Qualifizierung als „selbstständiges“ Garantieversprechen 168
bb) Definition des zeitlichen Bezugspunkts 169
cc) Verantwortlichkeitsmaßstab 169
(1) „Knowledge Qualifier“ 170
(2) Grundsätzliche Zulässigkeit von „Knowledge Qualifiern“ 171
(3) Abgrenzung von Haftungsausschlüssen 173
dd) Verfahren bei Ansprüchen Dritter 173
b) Formulierung der Garantietatbestände 173
3. Rechtsfolgen von Garantieverletzungen 174
a) Inhalt von Garantieansprüchen 174
b) Umfang von Garantieansprüchen 175
aa) Haftungsuntergrenzen 175
bb) Haftungs-Caps 176
c) Verjährung 176
4. Zusammenstellung der Garantien im Unternehmenskaufvertrag 177
a) Legal Title-Garantie 178
b) Bilanzgarantien 179
aa) Tatbestand 179
(1) Referenzabschlüsse 179
(2) Maßstab für die Richtigkeit: „Harte“ und „weiche“ Bilanzgarantien 179
bb) Rechtsfolgen 183
IV. Freistellungen 183
1. Anwendungsbereich von Freistellungsklauseln in Unternehmenskaufverträgen 183
2. Aufbau von Freistellungsklauseln 184
a) Tatbestand 184
b) Rechtsfolge 185
§ 6 Zwischenergebnis 186
2. Kapitel: Die Sachkapitalerhöhung 188
§ 7 Einführung 188
A. Gegenstand der Sachkapitalerhöhung 188
B. Ablauf einer Sachkapitalerhöhung 189
§ 8 Europarechtliche Vorgaben 190
A. Einführung 190
B. Vorgaben der Gesellschaftsrechts-RL 190
I. Entstehungsgeschichte und Schutzzweck 190
II. Eigenkapitalstruktur 193
1. Das Prinzip des festen Grundkapitals 193
2. Mindestkapital 194
III. Grundsatz der realen Kapitalaufbringung 196
1. Die zwingende Einlagepflicht, Art. 53 GesRRL 197
2. Der Umfang der Einlagepflicht 197
3. Erfüllung der Einlagepflicht 197
a) Sacheinlagefähige Gegenstände 198
b) Wertprüfungs- und Berichtsverfahren für Sacheinlagen, Art. 49 Ges‍RRL 199
aa) Umfang und Gegenstand der Wertprüfungspflicht 199
bb) Ausgestaltung des Wertprüfungs- und Berichtsverfahrens 199
cc) Ausnahmetatbestände 200
c) Differenzhaftung 200
4. Fälligkeit der Einlagepflicht, Art. 48 GesRRL 201
IV. Grundsatz der Kapitalerhaltung 201
1. Verbot der Einlagenrückgewähr und Begrenzung von Ausschüttungen, Art. 56 GesRRL 202
a) Ausschüttungsbegriff 202
b) Zulässigkeit der Ausschüttung 204
c) Rückgewähr unzulässiger Ausschüttungen, Art. 57 GesRRL 205
2. Erwerb eigener Aktien, Art. 60 GesRRL 205
V. Gleichbehandlungsgebot, Art. 85 GesRRL 206
VI. Aktionärsschutz bei Kapitalerhöhungen 207
1. Hauptversammlungskompetenz 207
2. Bezugsrecht, Art. 72 GesRRL 208
3. Pflicht zur realen Kapitalaufbringung und Umfang der Einlagepflicht 209
§ 9 Der Erhöhungsbeschluss 211
A. Allgemeine Anforderungen 212
B. Besondere Anforderungen bei der Sachkapitalerhöhung, § 183 AktG 213
I. Gegenstand der Sachkapitalerhöhung. 214
II. Person des Inferenten 214
III. Austauschverhältnis 215
IV. Ausgabebetrag 215
C. Bezugsrecht und Bezugsrechtsausschluss 216
I. Das gesetzliche Bezugsrecht, § 186 Abs. 1 S. 1 AktG 216
II. Bezugsrechtsausschluss 217
1. Formelle Voraussetzungen 217
2. Materielle Voraussetzungen 218
a) Entwicklung in der Rechtsprechung 218
b) Meinungsstand in der Literatur 221
c) Stellungnahme 225
D. Beschlussmängel 228
I. Unangemessen niedriger Ausgabebetrag, § 255 Abs. 2 AktG 228
1. Angemessener Ausgabebetrag 229
2. Ermittlung des Wertes der jungen Aktien 231
3. Bezugsgröße 231
a) Berücksichtigung sämtlicher Leistungen des Inferenten 232
b) Ausgabebetrag als Bezugsgröße 233
c) Stellungnahme 234
II. Verfolgen von Sondervorteilen, § 243 Abs. 2 AktG 235
§ 10 Wertprüfungs- und Berichtsverfahren 235
A. Zuständigkeit 236
I. Externe Prüfer 236
II. Interne Prüfung durch Vorstand und Aufsichtsrat 237
B. Prüfungsumfang 238
I. Erstreckung der Wertprüfung auf das Agio 238
II. Prüfung des schuldrechtlichen „Agios“ 239
C. Prüfungsmodalitäten: Maßstab, Methoden, Zeitpunkt und Stichtag 240
D. Mitwirkungspflichten 241
E. Verhältnis zu den Prüfungen durch das Registergericht 241
§ 11 Anmeldung und Eintragung des Erhöhungsbeschlusses 242
§ 12 Das Zeichnungsgeschäft 243
A. Einführung 243
B. Zeichnung und Zeichnungsschein 243
I. Inhalt des Zeichnungsscheins 244
1. Pflichtinhalt 244
a) Essentialia negotii 245
aa) Leistung der Gesellschaft 245
bb) Leistung des Zeichners 246
b) Bezugnahme auf den Tag der Hauptversammlung 247
c) Verfallfrist 247
aa) Dogmatik des § 185 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 AktG 247
bb) Angabe der Verfallfrist und Rechtsfolgen des Bedingungseintritts 248
cc) (Keine) einheitliche Verfallfrist 248
2. Fakultative Inhalte: Fälligkeit der Sacheinlage 249
II. Form 250
III. Zeitlicher Rahmen für die Abgabe der Zeichnungserklärung 251
C. Der Zeichnungsvertrag 252
I. Gegenstand und Inhalt des Zeichnungsvertrags 252
II. Parteien des Zeichnungsvertrags 252
III. Pflichten aus dem Zeichnungsvertrag 253
1. Pflichten des Zeichners 253
a) Leistung der Sacheinlage 253
aa) Inhalt der Sacheinlagepflicht 253
bb) Verhältnis zwischen Sach- und Bareinlagepflicht 254
b) Abnahme der Aktien 255
2. Pflichten der Gesellschaft 256
a) Meinungsstand 256
b) Stellungnahme 258
IV. Rechtsnatur 259
V. Abschluss des Zeichnungsvertrags 261
1. Vertragsschluss 261
2. Form 261
3. Zeitlicher Rahmen 262
D. Mängel des Zeichnungsgeschäfts 263
I. Vor der Eintragung der Durchführung 263
II. Nach der Eintragung der Durchführung 264
1. Heilung, § 185 Abs. 3 AktG 264
2. Umgang mit nicht nach § 185 Abs. 3 AktG heilbaren Mängeln 266
a) Verletzung des Schriftformerfordernisses des § 185 Abs. 1 S. 1 AktG 266
b) Allgemeine rechtsgeschäftliche Mängel 267
E. Leistungsstörung 268
I. Verletzung der Sacheinlagepflicht durch den Zeichner 268
1. Erfüllungsanspruch aus dem Zeichnungsvertrag 268
2. Differenzhaftungsanspruch 269
3. Gewährleistungsrechte, § 437 BGB analog 271
4. Rechtsbehelfe aus allgemeinem Leistungsstörungsrecht 272
a) Schadensersatz 273
b) Aufwendungsersatz 273
c) Herausgabe des stellvertretenden commodums, § 285 BGB 273
d) Rückabwicklung 274
II. Verletzung der Verschaffungspflicht durch die Gesellschaft 274
1. Nichtleistung 274
2. Schlechtleistung 276
a) Gesetzliche Gewährleistungsrechte 276
b) Vertragliche Gewährleistungsrechte 277
§ 13 Anmeldung und Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung 281
A. Eintragungsvoraussetzungen 281
I. Vollzeichnung 281
II. Leistung der Mindesteinlage 281
III. Werthaltigkeit der Einlage 282
B. Anmeldungsinhalt 282
C. Registerprüfung 283
I. Werthaltigkeit der Sacheinlage 283
II. Begleitende Vereinbarungen 284
§ 14 Zwischenergebnis 284
3. Kapitel: Der Unternehmenserwerb im Wege der Sachkapitalerhöhung 287
§ 15 Einführung 287
§ 16 Vorbereitungsphase 289
A. Transaktionsplanung 289
B. Vorfeldvereinbarungen 291
I. Vertraulichkeitsvereinbarung 291
1. Einschränkungen der Vertraulichkeit 291
2. Veränderte Interessenlage 293
II. Letter of Intent 294
§ 17 Rechtsgeschäftliche Gestaltung 295
A. Gestaltungsziele 295
B. (Denkbare) Gestaltungsebenen 296
C. Gestaltungsmöglichkeiten 296
I. Gesellschaftsinterne Gestaltung: Der Kapitalerhöhungsbeschluss 297
1. Festsetzungen 297
2. Bezugsrechtsausschluss 299
II. Gestaltung im Verhältnis zwischen Gesellschaft und Inferent 300
1. Zeichnungsvertrag 300
2. Der Einbringungsvertrag als weiteres Gestaltungselement 301
III. Gestaltungsmöglichkeiten im Verhältnis zwischen den Gesellschaftern und dem Inferenten 303
IV. Rechtsgeschäfte mit Dritten 305
§ 18 Wertprüfungs- und Berichtsverfahren 305
§ 19 Alternative Gestaltungsmöglichkeiten 306
A. Vorüberlegungen 306
B. Erwerb aus einem genehmigten Kapital 306
C. Bedingte Sachkapitalerhöhung 308
D. Lösungsansatz: Verbindung von Unternehmenskauf und Debt Equity Swap 309
Conclusio 314
Literaturverzeichnis 316
Stichwortverzeichnis 345