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Anpassung durch Wandel

Evolution und Transformation von Wirtschaftssystemen

Editors: Wagener, Hans-Jürgen

Schriften des Vereins für Socialpolitik, Vol. 206

(1991)

Additional Information

Book Details

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Inhaltsverzeichnis 5
Hans-Jürgen Wagener, Groningen: Einleitung 7
Literatur 14
Erster Teil: Zur Theorie des institutionellen Wandels 15
Helmut Leipold, Marburg: Institutioneller Wandel und Systemtransformation – Ökonomische Erklärungsansätze und ordnungspolitische Folgerungen 17
I. Einige offene Fragen der Theorie der Systemtransformation 17
II. Ausgewählte Erklärungen der ökonomischen Theorie des institutionellen Wandels 19
1. Zur Methode der ökonomischen Institutionentheorie 19
2. Spieltheoretische Erklärungsansätze 21
3. Ökonomische Erklärungsansätze 25
III. Einige Folgerungen für die Transformationspolitik in sozialistischen Ländern 30
Literatur 36
Barbara Krug, Saarbrücken: Die Transformation der sozialistischen Volkswirtschaften in Zentraleuropa: Ein Beitrag der Vergleichenden Ökonomischen Theorie von Institutionen 39
I. Das ökonomische Weltbild sozialistischer Staaten ändert sich 39
II. Die vergleichende Wirtschaftslehre zeigt die Fallstricke im Transformationsprozeß auf 41
III. Die Wirtschaftstransformation aus Sicht der Markt- und der Transaktionskostentheorie 45
IV. Warum eine Marktwirtschaft nicht spontan entsteht 51
V. Zusammenfassung 56
Literatur 57
Wolfram Schrettl, München: Wandel von Wirtschaftssystemen: Fragmente für eine Theorie 61
I. Einleitung 61
II. Stilisierte Eindrücke 61
III. Theoretische Überlegungen 63
1. Wirtschaftssystem als Produktionsfaktor 63
2. Risikofaktoren von Systeminvestitionen 64
3. Folgen der Unsicherheit 67
4. Systeminvestitionen bei Unentscheidbarkeit 67
IV. Einige praktische Perspektiven 73
V. Zusammenfassung 74
Literatur 75
Nachtrag 76
Literatur 77
Zweiter Teil: Evolution und Bewertung von Normen 79
Thomas Eger, Kassel: Veränderungen von Rechtsnormen im Systemvergleich. Eine ökonomische Analyse 81
A. Einleitung 81
B. Die Veränderung von Rechtsnormen durch Rechtsprechung 82
I. Ökonomische Anreize zur Prozeßführung 83
II. Ein Zahlenbeispiel 85
III. Der Gerichtsmechanismus als „unsichtbare Hand“ 87
IV. Ist der Gerichtsmechanismus effizient? 89
C. Zur relativen Effizienz von Richterrecht und Gesetzesrecht 93
D. Ausblick 96
Literatur 98
Lothar Wegehenkel, Bayreuth: Evolution von Wirtschaftssystemen und Internalisierungshierarchie 101
I. Einleitung 101
II. Wirtschaftssysteme und sozioökonomisch-evolutorische Perspektive 102
1. Zur Evolution komplexer Systeme 103
2. Zum Begriff der sozioökonomischen Evolution 104
III. Eigentum und externe Effekte 106
1. Handlungsrechte als Resultat der Internalisierung externer Effekte 107
2. Die Internalisierungshierarchie 108
3. Zentralisierendes und dezentralisierendes Bündeln von Handlungsrechten 113
4. Wirtschaftliche Koordinierung und optimale Dezentralisierung 114
IV. Die Problematik ausschließbar öffentlicher Güter 116
1. Unreine öffentliche Güter 117
2. Verbund zwischen öffentlichen und privaten Komponenten 118
3. Öffentliche Güter und dezentralisierendes Bündeln 121
4. Internalisierungshierarchie und Tiebout-Modell 121
5. Coase-Theorem, Internalisierungshierarchie und irreversible Investitionen 123
6. Allokation ausschließbar öffentlicher Komponenten 123
V. Internalisierungshierarchie und die Allokation von Boden 124
1. Verhandlungslösung und Effizienzerfordernisse auf dem Bodenmarkt 125
2. Das faktische Ergebnis der Verhandlungslösung 126
VI. Sozioökonomische Evolution und ökonomische Effizienzkriterien 127
1. Dezentralisierung, Kompensationskriterien und langfristige Pareto-Optimalität 128
2. Selektionsresistenz und Pareto-Effizienz 130
VII. Fazit: Zur Selektionsresistenz des Gesellschaftssystems 130
1. Variationen innerhalb des politisch-rechtlichen Subsystems 131
2. Variationen des kulturellen Subsystems 134
Literaturverzeichnis 135
Werner Wilhelm Engelhardt, Köln: Die Funktion von Utopien in der Entwicklung von Wirtschaftsordnungen. Einige grundsätzliche Erörterungen aus Anlaß aktueller Ereignisse 139
A. Einleitung und Grundlagenfragen 140
I. Die Begriffe Wirtschaftssystem, Wirtschaftsordnung, Utopie und die Funktion von Utopien 140
II. Zur Frage der Wirtschaftsordnung im künftigen Deutschland im Lichte des Utopieproblems 142
III. Positives und Kritisches über die Quellen menschlicher Werte 144
IV. Utopie in epistemologischer Sicht: Die Entstehung/Weiterentwicklung des Neuen und seine Erfassung 147
B. Historische Entwicklungen und weltanschauliche Probleme 150
I. Von der genossenschaftsartigen frühen Hauswirtschaft über die freie Marktwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft 150
II. Die spezielle Bedeutung „sozialistischer“ Utopien christlicher und agnostizistischer Prägung für Reformen 157
Literaturverzeichnis 163
Dritter Teil: Bilder aus der deutschen Vergangenheit und Gegenwart 173
Hans Willgerodt, Köln: Westdeutschland auf dem Wege zu „richtigen“ Preisen nach der Reform von 1948 175
A. Muß die Wirksamkeit des Marktes nach der westdeutschen Währungs- und Wirtschaftsreform von 1948 noch immer erklärt werden? 175
B. Die preispolitischen Wirkungen der westdeutschen Währungsreform 183
C. Die Dominanz freier Preise im Widerstreit mit den Regulierungskräften nach der Wirtschaftsreform von 1948 190
I. Die Schlüsselpreislehre 190
II. Der Dominanzeffekt bei der preispolitischen Liberalisierung 195
Literatur 206
Hans Möller, München: Ordnungspolitische Aspekte der westdeutschen Währungs- und Wirtschaftsreform von 1948 mit vergleichenden Hinweisen auf die Währungsstabilisierung von 1923 in der Weimarer Republik und auf die Einführung der DM in der DDR am 1. Juli 1990 209
I. Zur Einführung 209
II. Die Ausgangslage 1948, 1923 und 1990 211
1. Westdeutschland 1948 211
2. Deutsches Reich 1923 214
3. DDR 1990 215
III. Hauptziele der Reformen 216
1. DDR 1990 und Weimarer Republik 1923 216
2. Westdeutschland 1948 218
IV. Ordnungspolitische Aspekte der Währungsreformen 221
1. Die DM 1948 und die Rentenmark 1923 als neues Geld 221
2. Die Organisation des monetären Sektors in Westdeutschland 1948 223
3. Die Beseitigung des Geldüberhangs im einzelnen 224
4. Die Organisation des monetären Sektors in der DDR 1990 228
V. Ordnungspolitische Aspekte der Wirtschaftsreformen 230
1. Die Bedeutung der Währungsreformen für die Wirtschaftsreformen 230
2. Bedingungen für die westdeutschen Wirtschaftsreformen 1948 231
3. Die Umverteilung von Eigentumsrechten und die Umstrukturierung des öffentlichen Sektors als Hauptaufgaben in der DDR 232
VI. Abschließende Bemerkungen 233
Literaturverzeichnis 235
1. Allgemein 235
2. Westdeutschland 1948 236
3. DDR 1990 237
4. Deutsches Reich 1923 237
Norbert Peche, Berlin: Probleme der marktwirtschaftlichen Transformation in der DDR 239
I. Der Zielzustand 239
II. Die Logik planwirtschaftlicher Systeme 241
III. Die Alternative: Agonie oder „crash“-Variante 243
IV. Keine historischen Parallelen 245
V. Spezifische Bedingungen erfordern Feinabstimmung der Prozeßpolitik 247
VI. Transformation: Angebots- oder Nachfrageorientierung 249
VII. Kein Ende der Transformationsdebatte 253
Literatur 253
Vierter Teil: Anpassung und Wandel: Andere Fallstudien 255
Bruno Schönfelder, München: Die Verwandlung einer sozialistischen Wirtschaft in eine Marktwirtschaft: Triebkräfte und Hemmnisse. Erfahrungen aus Jugoslawien und ein Versuch ihrer theoretischen Aufarbeitung 257
Einleitung 257
B. Jugoslawien auf dem Weg zur Marktwirtschaft 257
I. Die Vorgeschichte und die politischen Voraussetzungen 257
II. Die wichtigsten Reformgesetze 258
III. Die praktischen Folgen dieser Gesetzgebung 260
1. Stabilisierungspolitik 260
2. Wachstum des privaten Sektors 261
3. Privatisierung gesellschaftlicher Unternehmen 263
4. Umstrukturierung und Sanierung des Bankensystems 265
5. Verhaltensänderungen bei den gesellschaftlichen Unternehmen 267
IV. Schlußfolgerungen 270
C. Alternative Privatisierungsmodelle 274
I. Verkaufen oder Verschenken 274
II. Probleme einer Anwendung dieser Überlegungen auf Jugoslawien 279
Bibliographie 281
Armin Bohnet, Gießen: Zehn Jahre Preissystemreform in der Volksrepublik China. Ein Beitrag zur Problematik der Transformation von Wirtschaftsordnungen 283
A. Einführung 283
B. Das Muster der bisherigen Preissystemreformen in der VR China und deren Bedeutung für die Erfolgschancen der Wirtschaftsreformen 285
I. Preissystemreformen in der Landwirtschaft 285
1. Reformmaßnahmen in den Jahren von 1979 bis Anfang 1984 285
Reformen des Preissystems 285
Weitere begleitende Reformen des ordnungspolitischen Rahmens 286
Resultate der Reformen 286
Eine erste Erklärung der Reformresultate 287
2. Reformmaßnahmen in den Jahren von 1984 bis 1988 (Wan, Zhu, 1987, S. 110 ff.) 288
Reformen des Preissystems 288
Weitere begleitende Reformen des ordnungspolitischen Rahmens 288
Einige Reformergebnisse 289
Eine erste Erklärung der Reformergebnisse 290
II. Preissystemreformen im Produktionsgüterbereich 292
Die wichtigsten Maßnahmen 292
Resultate der Reformmaßnahmen 293
Erklärung des Mißerfolges 294
III. Preissystemreformen im Konsumgüterbereich 295
Darstellung der wichtigsten Maßnahmen 295
Einige wichtige Reformergebnisse 297
IV. Erste Resultate der Preissystemreformen 298
1. Veränderungen in den Preisbildungsformen 298
2. Veränderungen in den relativen Preisen 299
3. Einige allgemeine Schlußfolgerungen 300
C. Die praxisbegleitende Diskussion um Zielsetzung und Strategie der Preissystemreform 301
I. Zielsetzungen der Wirtschaftsordnungs- und insbesondere der Preissystemreformen 301
II. Die Strategiediskussion zu Preissystemreformen in der VR China 304
1. Konzept 305
2. Konzept 306
3. Konzept 307
4. Konzept 308
5. Konzept 308
6. Konzept 309
7. Konzept 310
D. Das Experiment der chinesischen Preissystemreformen auf dem Prüfstand 311
I. Die aktuelle Lage an der Preisfront 311
II. Einige Konsequenzen für die allgemeine Wirtschaftssituation 313
III. Gründe für die zunehmenden Schwierigkeiten und den derzeitigen Stillstand der Preissystemreformen 314
IV. Wie wird es weitergehen? 315
Literatur 316
Jürgen G. Backhaus, Maastricht: Die Beteiligung von Arbeitnehmern an Unternehmensentscheidungen. Ein Vergleich von Strukturelementen: BRD – USA 319
Einleitung 319
A. 320
I. Unternehmenstheorie und Partizipation der Mitarbeiter 320
II. Neuere Entwicklungen in der Unternehmenstheorie 323
III. Die Produktivität der Konsensentscheidungen 325
B. Organisationsversagen und Partizipation 329
I. Informationsströme 329
II. Kontrollversagen 331
III. Kostenexternalisierungen 332
IV. Mitbestimmung und Tarifvertrag 333
V. Der Arbeitsdirektor 333
C. Institutioneller Wandel 334
I. Oktroyierter Wandel 335
II. Wandel und Erfahrung 335
Ausblick 336
Literatur 336