Menu Expand

Cite BOOK

Style

Hesse, H. (Ed.) (1989). Wirtschaftswissenschaft und Ethik. . Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-46327-5
and Hesse, Helmut. Wirtschaftswissenschaft und Ethik. Duncker & Humblot, 1989. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-46327-5
Hesse, H (ed.) (1989): Wirtschaftswissenschaft und Ethik, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-46327-5

Format

Wirtschaftswissenschaft und Ethik

Editors: Hesse, Helmut

Schriften des Vereins für Socialpolitik, Vol. 171

(1989)

Additional Information

Book Details

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 5
Inhaltsverzeichnis 7
Karl Homann et al.: Wirtschaftswissenschaft und Ethik 9
I. Für eine stärkere Bearbeitung wirtschaftsethischer Fragen in Forschung und Lehre 10
II. Versuch einer Ordnung wirtschaftsethischer Forschungsansätze 13
III. Perspektiven der Forschungsansätze 19
1. Individualethik oder Sozialethik? 19
2. Wirtschaftswissenschaft als Markttheorie oder als allgemeine Theorie menschlichen Verhaltens? 26
3. Suche nach einem geeigneten Modell von Interdisziplinarität 27
Franz Böckle, Bonn: Moraltheologie und Wirtschaftsethik Versuch einer Verhältnisbestimmung 35
I. Glaube und Ethik 35
II. Erfahrung und Vernunft 38
III. Rationalität und Normativität 42
Georges Enderle, St. Gallen: Das Lomé-III-Abkommen: Eine Strategie zur Überwindung der Armut in Entwicklungsländern? 47
I. Einleitung 47
II. Methodische Fragen der Beurteilung des Lomé-III-Abkommens 48
III. Inhaltsanalyse 52
1. Ziele und Grundsätze der Zusammenarbeit und der darin involvierte Entwicklungsbegriff 53
2. Ernährungssicherung durch Ernährungsstrategien und Nahrungsmittelhilfe 57
3. Maßnahmen zugunsten der ärmsten Länder und Bevölkerungsgruppen 62
IV. Zur wirtschaftsethischen Beurteilung 66
Literaturverzeichnis 69
Günter Gabisch, Göttingen: Konzepte und Implikationen der Gleichverteilung 71
I. Problemstellung 71
II. Verteilung ohne Produktion 71
III. Verteilung mit Produktion 74
1. Verteilungskonzepte 74
2. Substitution von Arbeitszeit durch Freizeit 75
IV. Empirische Ergebnisse 84
Literaturverzeichnis 84
Gérard Gäfgen, Konstanz: Der Wandel moralischer Normen in der Entwicklung der Wirtschaftsordnung: Positive Erklärung und ethische Folgerungen 85
I. Das Problem: Die Wandelbarkeit und Pluralität ethischer Orientierungen 85
II. Ordnungspolitische Gestaltung, Ethik und gesellschaftliche Gesamtlage 88
III. Prozesse der Entstehung und Veränderung ethischer Normen 92
1. Möglichkeiten einer Erklärung der Normgenese 92
2. Der Bedarf an Normen und die normgenerierenden Situationen 95
3. Normbildende und -erhaltende Prozesse 99
IV. Sozialethische Gestaltung als dynamische Aufgabe 103
1. Universelle Grundwerte bei variablen Umständen? 103
2. Veränderte Moral als Lösung für veränderte Problemstellungen? 105
3. Pluralität der Wertvorstellungen und einheitliches Ethos? 106
Wulf Gaertner, Osnabrück: Untergrundwirtschaft, Steuerhinterziehung und Moral 109
I. Hintergrund 109
II. Ein mikroökonomisches Modell „optimaler“ Steuerhinterziehung 112
III. Steuerhinterziehung im gesellschaftlichen Zusammenhang: Ein Gefangenendilemma 117
IV. Einige wirtschaftspolitische und wirtschaftsethische Überlegungen 124
Literatur 128
Eilert Herms, Mainz: Theoretische Voraussetzungen einer Ethik des wirtschaftlichen Handelns. F. A. von Hayeks Anthropologie und Evolutionstheorie als Spielraum wirtschaftsethischer Aussagen 131
I. Methodologische Bestimmung von Status und Funktion einer sozialwissenschaftlichen Theorie der spontanen Genese von Interaktionsordnungen 136
II. Das Wissen über Regeln der individuellen Verhaltenswahl 145
III. Das Wissen über Systeme von Regeln der Interaktion (Interaktionsordnungen) 153
IV. Das Wissen um Regeln, nach denen Interaktionsordnungen zustande kommen (evolutionär selegiert werden) 161
V. Die Reichweite des Einflusses von individuellem Verhalten auf die Entstehung und Entwicklung von Interaktionsordnungen 170
VI. Die Geltungsweise von Regeln des Verhaltens 174
VII. Determinismus 176
VIII. Hayeks Konzeption vom Geltungsmodus aller Regeln der menschlichen Reaktionswahl schließt die Möglichkeit einer Sozial- und Wirtschaftsethik aus 182
IX. Elementare Möglichkeitsbedingungen einer Sozial- und Wirtschaftsethik 187
X. Faktoren der spontanen Genese von Interaktionsordnungen, die einer ethischen Betrachtung zugänglich sind 189
Helmut Hesse, Göttingen: Internationale Wirtschaftsbeziehungen als Gegenstand der Wirtschaftsethik 195
I. Problemstellung 195
II. Individualethische Überlegungen 196
III. Sozialethische Überlegungen 199
1. Zur Frage nach einer einheitlichen, weltumfassenden Rahmenordnung 199
2. Internationale Arbeitsteilung 201
3. Internationale Koordination der Stabilitätspolitik 205
4. Zum internationalen Verteilungsproblem 206
a) Zur ethischen Begründung einer internationalen Einkommensumverteilung 207
b) Was heißt internationale Verteilungsgerechtigkeit? 209
c) Effizienzverluste durch Umverteilung 213
IV. Zusammenfassung 214
Karl Homann, Witten/Herdecke: Die Rolle ökonomischer Überlegungen in der Grundlegung der Ethik 215
I. Problemstellung 215
II. Grundzüge einer ökonomischen Begründung der Moral 221
1. Die Moral als öffentliches Gut 222
2. Die Moral als Kapitalgut 227
3. Die Verallgemeinerung des Arguments von Hobbes 231
III. Folgerungen aus der ökonomischen Begründung der Moral 232
IV. Schlußbemerkung 239
Walter Kerber S.J., München: Sittlich handeln unter dem Druck ökonomischer Sachzwänge 241
I. Gegenstand der Wirtschaftsethik 241
II. Eine Philosophie des Unternehmens 244
III. Betriebliche und ethische Kostenrechnung im Konflikt 248
1. Eine ethische Nutzen-Kosten-Analyse 248
2. Humanisierung der Arbeitswelt 250
3. Rationalisierung 251
4. Leistungsschwache Mitarbeiter 252
5. Umweltschutz und Rohstoffverbrauch 252
6. Wettbewerb 253
IV. Praxis der Gemeinwohlverantwortung 255
Peter Koslowski, Hannover und Witten/Herdecke: Nebenwirkungen (Externalitäten) als Problem der Wirtschaftsethik 259
I. Sozialethik der Wirtschaft: Ethik als Korrektiv von Marktversagen, Religion als Korrektiv von Ethikversagen 259
II. Preisbildung und Preisgerechtigkeit 261
III. Individualethik der Wirtschaft: Güterabwägung 266
IV. Das Gesetz der gewollten Nebenwirkungen in der Unternehmung 268
V. Entscheidungstheorie und Ethik 270
Werner Lachmann, Mainz: Ethik und Soziale Marktwirtschaft Einige wirtschaftswissenschaftliche und biblisch-theologische Überlegungen 277
I. Problemstellung 277
II. Der Markt aus ethischer und aus wirtschaftlicher Sicht 278
1. Die Doppelnatur der Moral für das wirtschaftliche Handeln 278
2. Effizienz – die marktliche Leistung, bedürfnisethisch gesehen 281
3. Ethische Bewertung des Wettbewerbs und des Maximierungsprinzips 283
4. Gesinnungsethische Voraussetzungen einer funktionierenden Sozialen Marktwirtschaft 285
III. Der soziale Aspekt im Konzept der Sozialen Marktwirtschaft 288
1. Die Notwendigkeit einer Redistributionspolitik 288
2. Mögliche ökonomische und ethische Folgen der Redistributionspolitik 288
3. Ethische Voraussetzungen einer erfolgreichen Redistributionspolitik 290
IV. Die Soziale Marktwirtschaft – ein ethisches Paradoxon? 292
V. Die Problematik staatlicher Wirtschaftspolitik – dargestellt an den Schwierigkeiten der praktischen Sozialpolitik 294
VI. Mögliche Lösungsansätze: Moral oder institutionelle Absicherung 295
1. Endogene Ethik: Wiederbelebung der ursprünglichen Subsidiarität 295
2. Exogene Ethik: Moral als gesellschaftlicher Input 297
3. Wie schafft man Moral? Das biblische Ethos 298
VII. Resumee: Komplementarität von Individualethik und Sozialethik 299
Literaturverzeichnis 300
Heiner Müller-Merbach, Kaiserslautern: Ethik ökonomischen Verhaltens. Eine Lehre der verantwortungsbewußten Unternehmensführung in marktwirtschaftlichen Gesellschaftsordnungen 305
I. Gesellschaftswissenschaften im interdisziplinären Verbund 305
II. Technisches, pragmatisches und moralisches Handeln bei Kant 306
III. Die Übertragung der Kantischen Dreiteilung auf die Betriebswirtschaftslehre 309
IV. Ansätze einer Ethik ökonomischen Verhaltens 312
V. Organisation von gesellschaftlichen Systemen aus ökonomischer Sicht 316
VI. Gestaltung gesellschaftlicher Systeme und Interdisziplinarität 318
VII. Betriebswirtschaftliches Forschungs- und Lehrprogramm für eine Ethik ökonomischen Verhaltens 319
VIII. Individualethik – eine Frage des Menschenbildes 322
Birger P. Priddat, Hamburg: Allokation und Würde. Über die Denkschrift der Evangelischen Kirche Deutschlands „Leistung und Wettbewerb“ 325
I. Das glaubensethische Fundament der Denkschrift 326
II. Die Sozialontologie der Starken und Schwachen 328
III. Ökonomische Implikationen der evangelischen Sozialethik 330
IV. Würde und Allokation 335
Hermann Sautter, Frankfurt: Weltsicht, Moral und wirtschaftliche Entwicklung 339
I. Einführung 339
II. Weltsicht und Moral als Einflußfaktoren der wirtschaftlichen Entwicklung 342
1. Von der Bedarfsdeckungsmoral zur ethischen Legitimierung bzw. Neutralisierung des Erwerbsstrebens 342
2. Die Stimulierung zu einem weltzugewandten Handeln durch ein säkularisiertes Weltbild 346
3. Die Ermutigung zu einem zweckrationalen Handeln 349
III. Moral und Weltsicht unter dem Einfluß der wirtschaftlichen Eigendynamik 351
1. Zur Problematik einer Autonomisierung des Erwerbsstrebens 351
2. Zu den Grenzen des modernen Wirklichkeitsverständnisses 357
3. Zur Rationalität der Mittel und zur Irrationalität der Zwecke 359
IV. Das Dilemma der Entwicklungs-Zusammenarbeit 361
Harald Scherf, Hamburg: Wirtschaftsethik evangelisch? Zur Studie der Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland für soziale Ordnung: „Solidargemeinschaft von Arbeitenden und Arbeitslosen“. Sozialethische Probleme der Arbeitslosigkeit 367
Wolfgang Schmitz, Wien: Währungsethik – eine tragende Säule der Wirtschaftsethik 373
I. Der wissenschaftstheoretische Standort der Währungsethik 373
1. Besteht ein Bedarf an Währungsethik? 373
2. Geldethik, Finanzethik und Währungsethik 374
3. Der Gegenstand der Währungsethik 375
4. Die Methoden der Währungsethik 376
5. Die Adressaten währungsethischer Postulate 377
6. Grenzen der Währungsethik 378
II. Die ordnungspolitische Bedeutung der Währungsethik 379
1. Die soziale Ordnungsfunktion des Geldes 379
2. Voraussetzung zur Sozialfunktion des Marktes 381
3. Die internationale Ordnungsfunktion 384
4. Die Währungsethik stützt gesunde Währungsordnung 385
III. Grundlegende währungsethische Postulate 386
1. Die Allokationsfunktion des Geldes: Als einziger „Bezugschein“ und frei verfügbar 386
2. Die Stabilität des Geldwertes 389
3. Die Konvertierbarkeit der Währungen 390
4. Freizügigkeit des internationalen Kapitalverkehrs 391
5. Die Solidarität der Währungsbehörden 393
6. Die sozialethische Relevanz des Wechselkursregimes 394
7. Kein währungsethisches Postulat: die „volkswirtschaftlich richtige“ Kreditverteilung 395
IV. Die Verschuldungskrise der Dritten Welt – ein Lehrstück für weltweite Ordnungspolitik 396
1. Die ethische Dimension währungspolitischer Fehlentscheidungen 396
2. Fehlverhalten vieler Beteiligter 396
3. Ansatzpunkte zur Lösung 397
4. Lehrstück für weltweite Ordnungspolitik 398
5. Der harte Kern: Die konkreten währungsethischen Fragen 399
Hans-Jürgen Vosgerau, Konstanz: Normative Aspekte internationaler Migrationen 401
I. Einführung 401
II. Ein Modell vollkommener Freizügigkeit 403
III. Öffentliche Güter und externe Effekte als ökonomische Begründungen für das Entstehen von Staatsgrenzen 405
IV. Die Verschiedenartigkeit der Menschen 407
V. Intertemporale Aspekte 408
VI. Ergänzungen und Ausblick 411
VII. Literaturhinweise 412