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Macht und ökonomisches Gesetz

Verhandlungen auf der Tagung des Vereins für Socialpolitik in Bonn 1972 aus Anlaß des Eisenacher Kongresses von 1872. 1. Halbbd

Editors: Schneider, Hans K. | Watrin, Christian

Schriften des Vereins für Socialpolitik, Vol. 74/I

(1973)

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Book Details

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort V
Inhaltsverzeichnis VII
Eröffnungsveranstaltung 1
Hans K. Schneider: Begrüßungsansprache des Vorsitzenden 3
Helmut Schmidt: Ansprache des Bundesministers für Wirtschaft und Finanzen 8
Fritz Machlup: Adresse des Präsidenten der International Economic Association 16
Fritz Neumark: Wissenschaft und Politik 25
I. Mögliche und faktische Einwirkungen der Wirtschaftswissenschaft auf die Wirtschaftspolitik 27
II. Mögliche und faktische Einflüsse der Politik auf die Wissenschaft 42
Schlußbemerkungen 46
Ökonomische Beziehungen und soziale Katego 49
Alee Nove: Knappheit, Allokation und Macht 51
I. Einführung 51
II. Marxistische Theorie und ökonomische Probleme 53
III. Westliche Kritik und ihre schwachen Punkte 62
IV. Ein sozialistischer Markt? 67
V. Schluß 74
Wilhelm Krelle: Macht und ökonomisches Gesetz in der Verteilung 77
I. Einleitung. Die Thesen Böhm-Bawerks und die Gegenthesen Stolzmanns und Tugan-Baranowskis 77
1. Macht hat einen Einfluß auf die Verteilung 77
2. Diese Macht wirkt in der Regel durch die ökonomischen Gesetze, nicht außerhalb. Die soziale Kategorie ist dabei immer anwesend 78
3. In manchen Fällen lassen die ökonomischen Gesetze einen Spielraum, in denen sich die Macht unmittelbar auswirken kann 78
4. Mit der Vokabel „Macht\" ist zur Erklärung ökonomischer Probleme noch nichts beigetragen 78
II. Würdigung der Thesen. Der Ausgangspunkt 82
III. Problemstellung und Übersicht über den Gedankengang 84
IV. Macht durch Beeinflussung der Daten der ökonomischen Analyse 84
1. Die Macht durch Beherrschung des Informationssystems 86
2. Macht durch Beherrschung der sozialen und politischen Institutionen 86
3. Macht durch Verfügung über materielle Mittel 86
4. Macht durch Verfügung über Wissen 87
5. Ein Beispiel für die Erfassung des Machteinflusses durch Beherrschung des Informationssystems 88
V. Macht innerhalb der ökonomischen Analyse. Die Verteilung vom Standpunkt der allgemeinen Gleichgewichtstheorie 91
VI. Verschiedene Verteilungstheorien 100
VII. Einfache Abschätzung der Obergrenze einer Verteilungsverbesserung für die Arbeitnehmer 104
VIII. Machteinflüsse auf die Verteilung, abgeschätzt mit Hilfe eines ökonometrischen Prognosemodells 112
IX. Schlußbemerkungen 122
Hans Albert: Der Gesetzesbegriff im ökonomischen Denken 129
I. Die Idee der Gesetzmäßigkeit in der ökonomischen Analyse 130
II. Ökonomische Theorie als System nomologischer Aussagen 133
III. Der erste Methodenstreit und die ökonomische Gesetzesproblematik 137
IV. Der Marxismus und das Problem der Geschichtlichkeit ökonomischer Gesetze 140
V. Die Problematik der Quasi-Gesetze und ihrer Relativierung 144
VI. Der methodologische Individualismus und das Verhältnis von Nationalökonomie und Psychologie 148
VII. Der ökonomische Ansatz als soziologisches Paradigma: Die Erweiterung des Anwendungsbereichs ökonomischer Aussagen und die Modellproblematik 154
VIII. Macht und ökonomisches Gesetz 159
Louis J. Zimmerman: Die Machtproblematik im ökonomischen Denken 163
Ernst-Joachim Mestmäcker: Macht-Recht-Wirtschaftsverfassung 183
I. Die neue Aufklärung 183
II. Die Herrschaft von Politik und Ökonomie über das Recht 185
III. Das nicht private Privatrecht 187
IV. Demokratie und Marktwirtschaft 189
V. Gewaltenteilung 191
VI. Freiheit von Mangel und Recht 194
VII. Europäische „Beiträge zu den Werken des Friedens 196
Stephan Koren: Diskussion: Referat Alec Nove 201
Bernhard Gahlen: Diskussion: Referat Wilhelm Ereile 218
Heidi Schelbert-Syfrig: Diskussion: Referat Hans Albert 245
Gottfried Bombach: Diskussion: Referat Louis J. Zimmerman 277
Hans Möller: Diskussion: Referat Ernst-Joachim Mestmäcker 301
1. Arbeitskreis: Der Gesetzes- und Machtbegriff in den Wirtschaftswissenschaften 329
Alexander Gerschenkron: Macht oder ökonomisches Gesetz aus der Sicht der materialistischen Geschichtsauffassung 333
I. 333
II. 349
Walter Hamm: Diskussion 368
Oskar Morgenstern: Spieltheorie als allgemeine Theorie des Machtkonfliktes 385
Walter Hamm: Diskussion 403
Bert F. Hoselitz: Entwicklungsgesetze der Wirtschaft versus Theorien der wirtschaftlichen Entwicklung 417
I. Die Entwicklungstheorie der klassischen Nationalökonomie 418
II. Die deutsche Theorie vom Kapitalismus 424
ΙII. Moderne Theorien des wirtschaftlidien Wachstums 434
Walter Hamm: Diskussion 446
Walburga Rödding: Macht: Präzisierung und Meßbarkeit 457
Anhang 471
Walter Hamm: Diskussion 473
Erik Boettcher: Ökonomische Gesetze und Wirtschaftsplanung — die Bedeutung der Industrialieierungedebatte in der UdSSR 491
I. Vorbemerkungen zum Problem 491
II. Die Vorgeschichte 494
ΙII. Die Situation der 20er Jahre 499
IV. Die ideologische Kontroverse 503
V. Die Industrialisierungsdebatte 507
Walter Hamm: Diskussion 511
2. Arbeitskreis: Formen und Wirkungen der Marktmacht 529
Armin Gutowski: Theoretische Ansätze zu einem Konzept von Anbietermacht 531
Einführung 531
I. Wirtschaftspolitische Ziele als Bezugsgrößen einer Definition von Anbietermacht 532
II. Wirtschaftspolitische Grundsatzentscheidung über die Wege zu den gesteckten Zielen als Definitionsvoraussetzung 538
III. Die Rolle von Konkurrenzdruck und Gewinnanreiz für das Angebot eines Unternehmens 541
1. Die relevanten Konkurrenzbeziehungen eines Unternehmens 541
2. Gewinne und Opportunitätskosten bei Unsicherheit 543
IV. Die Möglichkeit zur Angebotsbeschränkung als notwendige Bedingung für Anbietermacht 546
1. Die drei Arten der Angebotsbeschränkung 547
2. Die hinreichenden Bedingungen für das Vorhandensein von Anbietermacht 549
V. Vorzüge und Nachteile der hier gegebenen Definition von Anbietermacht 552
VI. Einige Hinweise zu den wettbewerbspolitischen Konsequenzen 555
Artur Woll: Diskussion 559
Gerhard Scherhorn: Marktinformation und Marktmacht 583
I. Marktmacht und Marktfreiheit 583
II. Handlungsfreiheit und Entschließungsfreiheit 586
III. Die Beeinflussung der Präferenzen 589
IV. Die Beeinflussung der Bedarfe 592
V. Die Wirkung der Gegeninformation 594
VI. Markttransparenz und Wettbewerb 598
VII. Kontraktive und expansive Machtstrategie 601
Artur Woll: Diskussion 605
Erich Kauf er: Marktmacht und Innovation 619
I. Die Problemstellung 619
II. Marktmacht und Innovation 620
1. Eine Fallstudie 620
2. Ein Modell rivalisierender Forschung und Entwicklung 623
3. Grenzen und Modifikationen des Modells 626
a) Wachstum der Wirtschaft und des technischen Wissens 626
b) Unternehmensgröße, Marktstruktur und Innovation 627
c) Organizational Slack und Innovation 629
d) Firmengröße, Zone der Reaktionsträgheit und Innovation 631
III. Schlußfolgerungen 633
Diskussion 635
Wolfram Engels: Die Macht nicht-hoheitlicher Kollektivvermögen 657
I. Macht der Eigentümer und Macht der Manager 658
1. Eigentum und Macht 658
2. Vermögen und Macht 660
3. Mediates Eigentum und Intermediationsmacht 664
II. Die Macht der Kollektivvermögen 669
1. Kollektivvermögen mit steuerrechtlicher Gemeinnützigkeit 669
2. Kollektivvermögen in der Marktwirtschaft 671
Artur Woll: Diskussion 678
Hans Würgler: Inflation als Machtproblem 697
I. Einleitung 697
II. Verstehen von Inflation und Macht 698
III. Allgemeine Ansichten zum Inflationsproblem 701
IV. Inflationshypothesen im weiteren Sinn 703
V. Inflationshypothesen im engeren Sinn 707
1. Unsere Präferenzhypothese: Gruppenkampf um die Wohlstandsverteilung 708
2. Herrschende Inflationserklärungen im Lichte des Machtansatzes 711
VI. Schlußfolgerungen 717
Artur Woll: Diskussion 721