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Der Matrixkonzern

Eine Untersuchung über die Leitung und Haftung im Matrixkonzern

Lange, Niels L.

Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Vol. 160

(2020)

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About The Author

Niels L. Lange ist Rechtsanwalt im Hamburger Büro einer internationalen Wirtschaftskanzlei und berät nationale und internationale Mandanten bei Infrastrukturprojekten sowie Großprojekten im industriellen Anlagenbau. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und promovierte dort bei Prof. Dr. Sebastian Mock, LL.M. (NYU). Während seiner Promotion arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer internationalen Wirtschaftskanzlei in den Bereichen Mergers & Acquisitions und Gesellschaftsrecht in Hamburg. Niels L. Lange is an associate in the Hamburg office of an international law firm. He advises national and international clients on infrastructure projects and major industrial plant construction projects. He studied law at the University of Hamburg, where he also graduated under Prof. Dr. Sebastian Mock, LL.M. (NYU). While working on his doctoral thesis he worked as a research assistant in the Corporate/M&A department of an international law firm.

Abstract

Der Autor beleuchtet die in der Praxis vermehrt anzutreffende Matrixorganisation im Hinblick auf konzern- und gesellschaftsrechtliche Fragen. Einleitend untersucht er die Voraussetzungen für die Einführung der konzernweiten Matrixorganisation und kommt zur grundsätzlichen Wirksamkeit dieser. Dann befasst er sich mit den Pflichten der Akteure in der Matrixorganisation. Hier wird ein besonderes Augenmerk auf die Pflichten des Vorstands der Matrixgesellschaft und eine etwaige Unmöglichkeit der Erfüllung dieser Pflichten gelegt. Ferner wird im Rahmen dieses Teils auch die Stellung des Matrixmanagers insbesondere unter dem Aspekt des faktischen Leitungsorgans beleuchtet, dessen Anwendbarkeit der Autor im Vertragskonzern ablehnt. Abschließend nimmt er die Haftung der verschiedenen Akteure sowie Möglichkeiten der Haftungsbeschränkung für jene in den Blick, wobei auch die deliktsrechtliche Haftung der Obergesellschaft bezogen auf eine etwaige (Konzern)Organisationspflicht untersucht wird. »The Matrix-Organized Corporate Group. A Research on Liability and Management in the Matrix-Organized Corporate Group«

The matrix-organized corporate group and the resulting direct »governance« give rise to various questions regarding group and company law, such as the permissibility of this organization, the obligations of the corporate participants or the consequences of liability. This thesis deals with these problem areas in detail, in particular with the position and duties of the management body of the matrix company and the matrix manager and place these questions in an overall context of group law.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsübersicht 9
Inhaltsverzeichnis 13
Abbildungsverzeichnis 25
Abbildung 1: Einlinien-System mit funktionaler Aufgabenaufteilung 34
Abbildung 2: Mehrlinien-System 35
Abbildung 3: Stablinienorganisation 36
Abbildung 4: Divisionale Organisation 37
Abbildung 5: Divisionale Organisation mit Service-Einheiten Steuern und Recht 38
Abbildung 6: Funktions-Produkt-Matrix 39
Abbildung 7: Region-Produkt-Matrix 40
Abbildung 8: Klassische Matrix 43
Abbildung 9: Matrixorganisation im Konzern (nach Seibt/Wollenschläger, AG 2013, 229, 231) 46
Einleitung 27
A. Zur Thematik 27
B. These und Gang der Untersuchung 29
Erster Teil: Grundlagen zur Matrixorganisation 31
§ 1 Die Organisation 31
A. Das Organisationsproblem 32
B. Bausteine der Organisation 33
C. Grundmodelle der Organisation 33
D. Typische Organisationsformen 36
I. Funktionale Organisation 36
II. Divisionale Organisation/Objektorganisation 37
III. Erweiterung zur Matrixorganisation 39
E. Zusammenfassung 40
§ 2 Die Matrixorganisation 41
A. Die Matrixorganisation im Detail 41
I. Grundlegende Merkmale der Matrixorganisation 42
1. Mehrdimensionale Organisationsstruktur 42
2. Mehrliniensystem 42
II. Schlüsselstellen in der Matrixorganisation 42
1. Die Matrixleitung 43
2. Der Matrixmanager 43
3. Die Matrixzelle/Schnittstelle 44
B. Die Struktur der Organisation im Zusammenspiel mit dem Gesellschaftsrecht 44
I. Die Matrixorganisation im rechtlichen Kontext 45
II. Die Matrixorganisation im Konzern 45
C. Historie sowie Vor- und Nachteile der Matrixorganisation 48
I. Historie 48
II. Vor- und Nachteile der Matrixorganisation 49
1. Vorteile 49
2. Nachteile 50
D. Zusammenfassung 51
Zweiter Teil: Rechtliche Grundlagen zum Konzern 52
§ 1 Rechtliche Vorgaben zur Konzernorganisation 52
A. Allgemeines 52
B. Die verschiedenen Konzernarten des Aktienrechts 53
C. Kein Konzernorganisationsrecht 54
§ 2 Der Grundsatz des Trennungsprinzips 56
A. Bedeutung des Trennungsprinzips 57
B. Das Trennungsprinzip im Konzern 60
I. Der Grundsatz des Trennungsprinzips im Konzern 60
II. Grenzen des Trennungsprinzips im Konzern 61
C. Zusammenfassung 62
§ 3 Der Leitungsbegriff des Aktienrechts 63
A. Verhältnis Leitung und Geschäftsführung 63
I. Keine Identität von Leitung und Geschäftsführung 64
II. Leitung als herausgehobener Teil der Geschäftsführung 64
III. Verhältnis Leitung und Vertretung 65
B. Gegenstand der Leitungstätigkeit des Vorstands 65
I. Abstrakte Leitungsverantwortung kraft gesetzlicher Vorgaben 66
II. Abstrakte Leitungsaufgaben kraft typologischer Zuordnung 67
1. Ermittlung anhand betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse 68
2. Juristische Erkenntnisse 69
a) Unternehmensplanung 69
b) Unternehmenskoordinierung 69
c) Unternehmenskontrolle 70
d) Besetzung von Führungspositionen 70
III. Konkretisierung der Leitungsaufgabe 70
1. Notwendigkeit einer Konkretisierung 70
2. Rückgriff auf § 90 Abs. 1 Nr. 4 AktG 71
a) Bedeutung der Norm 71
b) Geschäft von erheblicher Bedeutung 72
c) Merkmale des Geschäfts von erheblicher Bedeutung 72
C. Konzernbezogene Leitungspflichten 73
I. Konzernleitungspflicht gegenüber der Obergesellschaft 74
1. Leitungsverantwortung für den Konzern 74
2. Ansichten im Schrifttum zur Intensität der Leitungsverantwortung 75
3. Schlussfolgerungen für den matrixorganisierten Konzern 76
II. Konzernleitungspflicht gegenüber der Matrixgesellschaft 76
III. Konzernweite Aufgaben 77
1. Allgemeines 78
2. Planung, Steuerung und Überwachung 78
a) Konzernplanung 79
b) Konzernorganisation 79
c) Konzernüberwachung 80
d) Besetzung von Führungsstellen 82
D. Zusammenfassung 82
Dritter Teil: Die Matrixorganisation als Organisation des Konzerns 84
§ 1 Implementierung von Matrixorganisationen 84
A. Der Zugriff auf die Leitungsmacht der Matrixgesellschaft 84
I. Matrixgesellschaft als Aktiengesellschaft 85
1. Die Pflicht zur eigenverantwortlichen Leitung oder das Verbot der Fremdsteuerung 85
2. Notwendigkeit eines Beherrschungsvertrags 86
3. Eine faktische Beherrschung reicht nicht aus 87
4. Schlussfolgerung 88
II. Exkurs: Die Matrixgesellschaft als GmbH 88
1. Die GmbH als Konzernbaustein 88
2. Möglichkeiten des Zugriffs auf die Leitung in der GmbH 89
a) Die nicht beherrschungsvertraglich gebundene GmbH 90
aa) Das Weisungsrecht der Gesellschafterversammlung 90
bb) Grenzen des Weisungsrechts 91
cc) Übertragbarkeit des Weisungsrechts auf Dritte 91
b) Die GmbH im Vertragskonzern 92
c) Schlussfolgerung 93
B. Das Weisungsrecht im Vertragskonzern – Folge- und Überprüfungspflichten 94
I. Umfang des Weisungsrechts – Folgepflicht 94
II. Grenzen des Weisungsrechts im Vertragskonzern 95
1. Der Beherrschungsvertrag als Grenze 95
2. Das Gesetz als Grenze 96
3. Nachteilige Weisungen und Konzerndienlichkeit 97
4. Die Satzung als Grenze 98
5. Überlebensfähigkeit als Grenze 98
6. Weisungen in existenzieller Schieflage der Obergesellschaft 100
III. Das Weisungsrecht als Leitungsmittel in der Matrixorganisation 100
1. Ausübung des arbeitsrechtlichen Weisungsrechts durch den Matrixmanager 101
a) Anweisung zur Übertragung des arbeitsvertraglichen Weisungsrechts 101
b) Arbeitsrechtliche Zulässigkeit der Übertragung 101
c) Aufspaltung vom fachlichen und disziplinarischen Weisungsrecht 103
d) Rechtliche Konstruktion zur Übertragung des arbeitsvertraglichen Weisungsrechts 104
e) Schlussfolgerung 105
2. Ausübung des konzernrechtlichen Weisungsrechts durch den Matrixmanager 105
a) Matrixmanager als Weisungsberechtigter 105
b) Der Adressat der Weisung 107
aa) Überprüfungspflicht der Weisung 108
bb) Möglichkeit der Delegation der Aufgaben 110
cc) Schlussfolgerung 112
3. Verhältnis von arbeitsvertraglichem und konzernrechtlichem Weisungsrecht 113
C. Zusammenfassung 114
§ 2 Grenzen und Voraussetzungen bei der Obergesellschaft 115
A. Verantwortlichkeit des Vorstands der Obergesellschaft 115
I. Die nicht delegierbaren Leitungsaufgaben 116
1. Leitungsaufgaben kraft gesetzlicher Zuweisung 116
2. Ungeschriebene Leitungsaufgaben 117
3. Leitungsaufgaben vs. Vorbereitungs- und Ausführungsmaßnahmen 117
4. Schlussfolgerung 118
II. Grundsätze der Vorstandsarbeit 119
1. Grundsatz der Gesamtverantwortung 119
2. Grundsatz der Gleichberechtigung aller Vorstandsmitglieder 120
III. Die Delegation von Geschäftsführungsaufgaben auf den Matrixmanager 121
1. Zulässigkeit der Delegation 121
2. Pflichten des Vorstands der Obergesellschaft 122
a) Verhinderung einer unzulässigen Delegation 122
b) Auswahlsorgfalt 122
c) Einweisungssorgfalt 123
d) Überwachungssorgfalt 124
aa) Einschreiten bei Verdachtsmomenten 124
bb) Organisationspflichten 125
cc) Laufende Kontrolle 125
dd) Gesteigerte Überwachungspflicht 126
ee) Rückholverantwortlichkeit 126
ff) Richtlinienvorgabe 127
3. Überwachungsintensität 128
a) Steuerrechtliche Erkenntnisse 130
b) Verwaltungsrechtliche Erkenntnisse 131
c) Würdigung von Sachverständigengutachten im Zivilprozess 132
d) Schlussfolgerungen 132
4. Schlussfolgerung 133
B. Zustimmungsvorbehalte betroffener Aufsichtsräte 134
C. Mitwirkung der Hauptversammlung bei Einführung der Matrixorganisation 137
I. Zustimmung zum Abschluss und zur Änderung von Unternehmensverträgen 137
II. Hauptversammlungszuständigkeit nach gesetzlichen Zuständigkeitsbestimmungen 137
III. Ungeschriebene Hauptversammlungszuständigkeit 138
1. Holzmüller 138
2. „Gelatine“-Rechtsprechung 139
3. Anwendung dieser Rechtsprechungsgrundsätze 139
D. Zusammenfassung 141
Vierter Teil: Pflichten ausgewählter Akteure der Matrixorganisation 143
§ 1 Das Leitungsorgan der Matrixgesellschaft 143
A. Das „machtlose“ Leitungsorgan 143
I. Status quo 144
1. Das „machtlose“ Leitungsorgan und der Gleichlauf von Herrschaft und Haftung 144
2. Bisherige Diskussion 146
II. Unmöglichkeit der Erfüllung der Verpflichtung 147
III. Stellungnahme 149
1. Keine rechtserhebliche Unmöglichkeit 149
2. Rechtsordnung erfordert klare Verantwortlichkeiten 151
3. Drittschützende Pflichten 153
4. Verschuldenserfordernis 154
IV. Zusammenfassung 154
B. Die Leitungsaufgabe des Leitungsorgans der Matrixgesellschaft 154
I. Leitungsverantwortung des Leitungsorgans 155
II. Überwachung der Einhaltung der Grenzen des Weisungsrechts 156
III. Legalitätspflichten 157
1. Insolvenzantragspflicht 158
2. Massesicherungspflicht 160
3. Steuerrechtliche Pflichten 161
4. Buchführungspflicht 164
IV. Informationsverantwortung 165
1. Allgemeines 165
2. Selbstinformation 167
3. Informationsbeschaffung 168
4. Konzernweite Informationen 168
a) Exkurs: Informationsfluss von „unten nach oben“ 169
b) Informationsfluss von „oben nach unten“ 170
aa) Rechtliche Grundlage des Informationsflusses von „oben nach unten“ 170
(1) Informationsrecht kraft vertraglicher Vereinbarung 170
(2) Informationsrecht aus Treu und Glauben (§ 242 BGB) 171
(3) Kein Informationsrecht der Tochtergesellschaft 173
bb) Zusammenfassung 174
c) Ergebnis 174
V. Vorkehrungen in der Matrixgesellschaft 175
1. Legalitätspflicht und unentziehbarer Leitungsbereich 175
2. Organisationskompetenz 176
3. Eingriffsrechte 177
4. Notfallorganisation 178
5. Informationsbeschaffung 178
C. Zusammenfassung 180
§ 2 Der Matrixmanager 181
A. Der Matrixmanager im Verhältnis zur Gesellschaft 181
I. Die Stellung des Matrixmanagers 181
1. Leitende Angestellte im Arbeitsrecht 181
a) Selbstständige Personalkompetenz (Nr. 1) 182
b) Handelsrechtliche Bevollmächtigung (Nr. 2) 183
c) Unternehmerische Teilfunktion (Nr. 3) 184
2. Der Matrixmanager als leitender Angestellter? 185
II. Aufgabenübertragung 186
1. Grenzen der Pflichten 186
2. Vorbereitung von Leitungsmaßnahmen 188
3. Bestehen von Kontrollpflichten 188
a) Vertragliche Kontrollpflichten 188
b) Überwachungspflichten aufgrund der Stellung als Matrixmanager 189
c) Nebenvertragliche Pflicht zur Überwachung 191
III. Die vom Matrixmanager einzuhaltenden Sorgfaltspflichten 192
1. Allgemeines 192
2. Grundsatz der Haftung von Arbeitnehmern und leitenden Angestellten 193
a) Anwendbarkeit auf den leitenden Angestellten 194
b) Stellungnahme 195
3. Anwendbarkeit der Business Judgment Rule auf den Matrixmanager 197
a) Business Judgment Rule als allgemeiner Grundsatz 198
b) Zweck der Business Judgment Rule 199
c) Anwendbarkeit trotz Weisungsbindung 200
d) „Organfunktion“ des leitenden Angestellten 202
e) Gleichlauf von Pflichtenmaßstab und Haftung 203
f) Schlussfolgerung 204
4. Zusammenfassung 205
B. Der Matrixmanager als faktisches Leitungsorgan 205
I. Abgrenzung des faktischen Organs 206
1. Fehlerhaft bestelltes Organ 206
2. Faktisches Organ 207
3. Organ kraft Rechtsscheins 207
II. Grundlagen zum faktischen Leitungsorgan 208
1. Status quo 208
a) Strafrechtliche Judikatur 208
b) Zivilrechtliche Judikatur 210
c) Schrifttum 212
2. Stellungnahme 212
a) Anerkennung des faktischen Organs 213
b) Voraussetzungen 214
c) Der Matrixmanager als faktisches Leitungsorgan der Matrixgesellschaft 217
III. Kein faktisches Organ im Vertragskonzern? 218
1. Verdrängung durch das Konzernrecht 218
2. Zweckverfehlung 220
3. Wertung des § 117 AktG 220
IV. Zusammenfassung 221
C. Zusammenfassung 221
§ 3 Die Stellung des Matrixmanagers als Organ der Matrixgesellschaft 222
A. Problembeschreibung 222
B. Die Rechtsbeziehungen des Matrixmanagers 223
I. Matrixmanager und Obergesellschaft 223
II. Matrixmanager und Matrixgesellschaft 223
III. Drittanstellungsverträge 225
1. Teilweise Zulässigkeit 225
2. Generelle Zulässigkeit 226
3. Die Rechtsprechung 227
4. Stellungnahme 228
IV. Beziehung der verschiedenen Rechtsverhältnisse 230
V. Zusammenfassung 231
C. Interessenkonflikte – Das „verkappte Doppelmandat“ 232
I. Interessenkollision 233
1. Konflikt zwischen arbeitsvertraglicher Weisung und konzernrechtlicher Weisung 233
2. Umgang mit Interessenkonflikten 235
II. Verhältnis zwischen Leitungstätigkeit und konzernrechtlichem Weisungsrecht 236
III. Sonderstellung des Matrixmanagers im Leitungsorgan der Matrixgesellschaft 238
IV. Zusammenfassung 239
Fünfter Teil: Haftungsrisiken im matrixorganisierten Konzern 241
§ 1 Haftungszweck 241
A. Allgemeines 241
B. Regelungsziele und Schutzbereiche der Binnenhaftung 241
I. Regelungsziele der Binnenhaftung 241
II. Schutzbereiche der Binnenhaftung 242
§ 2 Haftung des Vorstands der Obergesellschaft 243
A. Zulässigkeit des Rückzugs auf die Delegationshaftung 243
B. Haftung gegenüber der Obergesellschaft 245
I. Haftung aus § 93 Abs. 2 S. 1 AktG 246
1. Sorgfaltspflichten des Vorstands im Matrixkonzern 246
2. Verschulden 248
3. Vermögensschaden 248
4. Kausalität und Zurechnungszusammenhang 249
5. Haftung als Gesamtschuldner 249
6. Darlegungs- und Beweislastverteilung 250
II. Haftung aus dem Anstellungsvertrag 250
C. Haftung gegenüber der Matrixgesellschaft 250
I. Haftung nach § 309 AktG 250
1. Grundlagen 250
2. Haftung für eigene Weisungserteilung 251
3. Haftung für die Weisungserteilung durch den Matrixmanager 252
a) Haftung nach § 278 BGB i. V. m. § 309 AktG 252
b) Haftung nach § 309 AktG aufgrund Delegationsverschulden 253
c) Stellungnahme 253
4. Schadensproblematik 254
D. Haftung aus § 117 AktG 256
E. Haftung aus § 280 Abs. 1 BGB \ni. V. m. dem Beherrschungsvertrag 257
§ 3 Haftung des Leitungsorgans der Matrixgesellschaft 257
A. Allgemeine Organhaftung im „weisungsfreien“ Raum 257
B. Haftung für die Befolgung von Weisungen 258
I. Zulässige Weisungen 258
II. Unzulässige Weisungen 258
1. Haftung aufgrund von § 310 Abs. 1 AktG 259
2. Haftung nach § 93 Abs. 2 AktG 260
3. Überwachungsverschulden 260
§ 4 Haftung des Matrixmanagers 261
A. Gesetzliche Haftung 262
I. Die Haftung als faktischer Vorstand 262
II. Haftung aus § 309 Abs. 2 AktG analog? 262
1. Status-quo 263
2. Stellungnahme 263
a) Vergleichbare Interessenlage 264
b) Planwidrige Regelungslücke 264
aa) Regelungslücke 264
bb) Planwidrigkeit der Regelungslücke 266
c) Ergebnis 268
III. Haftung aus § 117 AktG 268
B. Vertragliche Haftung 269
I. Arbeitsvertrag 269
II. Vertrag zugunsten Dritter 269
III. Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter 271
C. Zusammenfassung 272
D. Haftung als Teil der Geschäftsleitung der Matrixgesellschaft 272
I. Gesetzliche Haftung 272
1. Haftung aus § 309 AktG 272
2. Haftung aus § 93 Abs. 2 AktG 274
3. Haftung aus § 310 Abs. 1 S. 1 AktG 274
II. Vertragliche Haftung 275
1. Haftung aus dem Arbeitsvertrag zur Obergesellschaft 275
2. Haftung aufgrund § 280 Abs. 1 BGB i. V. m. Vertrag zugunsten Dritter 275
III. Zusammenfassung 275
§ 5 Haftung der Obergesellschaft 276
A. Ausgleichspflicht nach § 302 AktG 276
B. Haftung aus § 280 Abs. 1 BGB i. V. m. dem Beherrschungsvertrag 277
C. Vertragliche Haftung 279
I. Ursprüngliche Mitverpflichtung 279
II. Schuldbeitritt, Bürgschaft, Garantievertrag 279
III. Patronatserklärung 280
IV. Rechtsscheinhaftung 281
1. Ermittlung des Vertragspartners 282
2. Duldungs- und Anscheinsvollmacht 283
3. Rechtsschein der Einheit 284
4. Schlussfolgerung 285
D. c. i. c. Haftung – § 311 Abs. 3 BGB im Konzern 285
I. Ausgangspunkt der Haftung 286
1. Fallgruppe Besonderes persönliches Vertrauen 286
2. Fallgruppe wirtschaftliches Eigeninteresse 287
II. Schlussfolgerung 288
E. Deliktische Haftung 288
I. Zurechnung gemäß § 830 Abs. 1 BGB 289
II. Geschäftsherrenhaftung der Obergesellschaft nach § 831 BGB 291
1. Tochtergesellschaft als Verrichtungsgehilfin 292
a) Ansicht des Schrifttums 292
b) Bisherige Rechtsprechung 293
c) Eigene Ansicht 296
aa) Eine juristische Person kann Verrichtungsgehilfin sein 296
2. Anwendung auf den Matrixkonzern 297
III. Haftung aus § 823 Abs. 1 BGB aufgrund der Verletzung von Organisationspflichten 299
1. Deliktsrechtliche Organisationspflichten im Konzern – Meinungsstand 299
a) Bisherige Rechtsprechung 300
b) Bejahende Literatur zu deliktsrechtlichen Organisationspflichten 301
c) Keine deliktsrechtlichen Organisationspflichten im Konzern 303
d) Eigene Auffassung 306
2. Anwendung auf den Matrixkonzern 307
IV. Zwischenergebnis 308
F. Zusammenfassung 310
Sechster Teil: Möglichkeiten der Haftungsbeschränkung 312
§ 1 Organisatorische Vorkehrungen 312
A. Anforderungen an die erteilten Weisungen 312
B. Gesellschaftsrechtliche Vorkehrungen 313
I. Einbindung in das Konzern-Informationssystem und gesellschaftseigenes System 313
II. Geschäftsverteilung 314
III. Eingriffs- und Rückholrechte 314
§ 2 Privatautonome Haftungsbeschränkung 314
A. Statuarische Haftungsbeschränkung 315
B. Schuldvertragliche Haftungsbeschränkung 316
I. Vorstand der Obergesellschaft 317
1. Keine vertragliche Haftungsbeschränkung 317
2. Halbvermögensschonung 317
a) Keine Vorwegbindung 318
b) Entscheidung am Unternehmenswohl auszurichten 319
c) Keine Umgehung des § 93 Abs. 4 S. 3 AktG 320
d) Schlussfolgerung 321
II. Leitungsorgan der Matrixgesellschaft 321
III. Matrixmanager 321
1. Matrixmanager ist bei der Obergesellschaft vertraglich gebunden 321
2. Matrixmanager ist auch Leitungsorgan der Matrixgesellschaft 322
§ 3 Anwendbarkeit des innerbetrieblichen Schadensausgleichs 323
A. Allgemeines 323
I. Dogmatische Grundlage 323
II. Rechtsfolgen 324
B. Anwendbarkeit dieser Grundsätze auf das Leitungsorgan der Obergesellschaft 326
I. Aktuelle Diskussion 326
II. Stellungnahme 327
1. Unzutreffende Ausgangsbasis 327
2. Kein Unterlaufen der Präventivfunktion 328
3. Betriebsrisiko 329
4. Business Judgment Rule bietet ausreichenden Schutz 330
5. Keine Regelungslücke 331
6. Ergebnis 331
C. Anwendbarkeit auf das Leitungsorgan der abhängigen Gesellschaft 331
§ 4 Freistellungsvereinbarung 333
A. Vorstand der Obergesellschaft und der Matrixgesellschaft 333
B. Freistellungsvereinbarung mit dem Matrixmanager 334
I. Matrixmanager als Leitungsorgan der Matrixgesellschaft 334
II. Matrixmanager als leitender Angestellter der Obergesellschaft 336
§ 5 D&O-Versicherung 336
A. Allgemeines 336
B. Gegenstand der Versicherung 337
C. Ausgestaltung des Versicherungsschutzes 337
I. Zulässigkeit 337
II. Keine Pflicht zum Abschluss und Abschlusszuständigkeit 337
III. Rechtliche Beziehungen 338
IV. Schlussfolgerung 339
Siebter Teil: Wesentliche Ergebnisse/Thesen 342
A. Allgemeines 342
B. Der Matrixmanager 343
C. Das Leitungsorgan der Obergesellschaft 343
D. Das Leitungsorgan der Matrixgesellschaft 344
E. Die Obergesellschaft in der Matrixorganisation 345
Literaturverzeichnis 346
Stichwortverzeichnis 371