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Corporate Social Responsibility

Die nichtfinanzielle Erklärung nach §§ 289b ff. HGB und ihre Auswirkungen auf die Aktiengesellschaft

Friebel, Lisa-Marie

Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Vol. 184

(2021)

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About The Author

Lisa-Marie Friebel studierte in den Jahren 2013 bis 2018 Rechtswissenschaften an der Universität Augsburg. Danach war sie von April 2018 bis März 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht, Unternehmensrecht, Europäisches Privat- und Internationales Verfahrensrecht von Herrn Professor Dr. Raphael Koch, LL.M. (Cambridge), EMBA. In dieser Zeit entstand ihre Dissertation. Sie widmet sich seit April 2021 ihrem Vorbereitungsdienst für Rechtsreferendare am OLG München. Lisa-Marie Friebel studied law at the University of Augsburg from 2013 to 2018. Afterwards, she was a research assistant at the chair of Civil Law, Civil Procedure Law, Corporate Law, European Private and International Procedural Law of Professor Dr Raphael Koch, LL.M. (Cambridge), EMBA from April 2018 to March 2021. During this time, she wrote her thesis She has been devoting herself to her preparatory service for legal trainees at the Munich Higher Regional Court since April 2021.

Abstract

Die Untersuchung befasst sich mit der durch das CSR RUG in der handelsbilanzrechtlichen Lageberichterstattung fixierten nichtfinanziellen Erklärung nach §§ 289b ff. HGB und ihren Auswirkungen auf die Aktiengesellschaft. Nach einer Skizzierung ihrer Entwicklungsstufen wird die nichtfinanzielle Erklärung als gesetzlicher Höhepunkt der Diskussion um »Corporate Social Responsibility« analysiert, um anschließend eine Bewertung über ihre tatsächliche Einflussnahme auf das bestehende Aktienrechtsregime vorzunehmen. Das unter Herausarbeitung ihrer Anreiz- und mittelbaren Steuerungsfunktion erörterte Resultat, dass die CSR-Berichtspflicht nicht über das Bilanzrecht hinaus die aktienrechtliche Leistungssorgfalt beeinflusst, stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Die Arbeit konzentriert sich außerdem auf eine Einschätzung, ob es sich bei dem gewählten Modell hinsichtlich des nationalen und europäischen Regelungsbedürfnisses um eine effektive Verankerung eines CSR Konzepts handelt. Sie schließt mit einem Ausblick de lege ferenda. »Corporate Social Responsibility. The Non-Financial Declaration According to §§ 289b ff. HGB and its Impact on the Public Limited Company«: The study deals with the non-financial declaration according to §§ 289b ff. HGB and its effects on public limited companies. Building on basic findings on the non-financial statement, its actual influence on the existing stock corporation law regime is assessed. This is followed by an assessment of whether the chosen model is an effective anchoring of a CSR concept.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 11
§ 1 Einführung 19
A. Fragestellung 20
B. Gang der Untersuchung 22
Teil 1: Historische Entwicklung von CSR 24
§ 2 Corporate Social Responsibility 24
§ 3 Entwicklungsstufen 25
A. Von der gesellschaftspolitischen Verantwortung zum konkreten CSR-Konzept 25
B. Meilensteine der CSR-Berichterstattung 31
I. Grünbuch der Europäischen Kommission 32
II. Erste Mitteilung der Europäischen Kommission und CSR-Forum 34
III. Bilanzrechtsreformgesetz 35
IV. Zweite Mitteilung der Europäischen Kommission 35
V. Die „neue EU-Strategie (2011–14)“ 36
VI. Die CSR-Richtlinie 38
C. CSR-Umsetzungsgesetz – Ein unabhängiges, selbstständiges Regelungskonzept 40
Teil 2: Die nichtfinanzielle Lageberichterstattung über CSR-Belange 43
§ 4 Zielsetzung der nichtfinanziellen Erklärung nach §§ 289bff. HGB 43
§ 5 Anwendungsbereich und Veröffentlichung der nichtfinanziellen Erklärung nach §§ 289bff. HGB 46
A. Anwendungsbereich der CSR-Berichtspflicht 46
I. Die Pflicht zur nichtfinanziellen Erklärung nach § 289b Abs. 1 HGB 47
1. „Große“ Kapitalgesellschaft nach § 289b Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HGB 47
2. „Kapitalmarktorientiert“ im Sinne des § 264d HGB 48
3. Arbeitnehmerbeschäftigung 50
4. Das nationale Verständnis vom „Unternehmen von öffentlichem Interesse“ 50
II. Befreiungstatbestände 50
B. Art der Veröffentlichung 51
I. Erweiterung des Lageberichts 52
1. Erweiterung um einen separaten Abschnitt 52
2. Vollintegrierte nichtfinanzielle Erklärung 52
a) Vollintegrierte Erklärung als nichtfinanzielle Erklärung 53
aa) Grammatikalische Auslegung 54
bb) Rechtsentwicklung des § 289b HGB 55
cc) Systematik 55
dd) Telos 56
ee) Ergebnis 58
b) Kein Widerspruch zu allgemeinen Berichterstattungsgrundsätzen 58
II. Eigenständiger Bericht 60
III. Fazit 61
C. Veröffentlichungszeitpunkt 62
§ 6 Inhaltliche Anforderungen an die nichtfinanzielle Erklärung nach §§ 289bff. HGB 63
A. Inhaltliche Mindestanforderungen nach § 289c HGB 63
I. Beschreibung des Geschäftsmodells 63
II. Reichweite der nichtfinanziellen Erklärung 64
1. Benannte Belange nach § 289c Abs. 2 Nr. 1–5 HGB 64
2. Unbenannte CSR-Belange 66
a) Erweiterung auf unbenannte CSR-Belange 66
b) Unternehmensindividuelle Bestimmung 67
c) Erweiterung der Berichtspflicht auf wesentliche unbenannte CSR-Belange 69
III. Konkrete Angaben zu den Aspekten 69
1. Wesentlichkeitsgrundsatz nach § 289c Abs. 3 HS. 1 HGB 70
2. Beurteilungsmaßstab und Bestimmbarkeit 72
a) Bestimmbarkeit 72
b) Beurteilungsmaßstab 74
3. Einzelangaben nach § 289c Abs. 3 Nr. 1–6 HGB 74
a) Verfolgte Konzepte einschließlich der Due-Diligence-Prozesse 75
b) Ergebnisse der Konzepte 76
c) Wesentliche Risiken der Geschäftstätigkeit 76
d) Wesentliche Risiken der Geschäftsbeziehungen, Produkte und Dienstleistungen 77
e) Bedeutsamste nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 78
f) Hinweise auf im Jahresabschluss ausgewiesene Beträge und Erläuterungen 79
g) Zusammenfassung 79
IV. Comply or Explain nach § 289c Abs. 4 HGB 80
V. Anwendbarkeit der Anforderungen auf unbenannte Aspekte nach § 289c Abs. 2 HGB 81
VI. Freiwillige Erweiterung 82
VII. Resümee zu den inhaltlichen Mindestanforderungen nach § 289c HGB 83
B. Verwendung von Rahmenwerken 84
C. Weglassen nachteiliger Angaben nach § 289e HGB 88
§ 7 Berichtspflicht im Konzern 89
A. Pflicht zur nichtfinanziellen Konzernerklärung §§ 315bff. HGB 89
B. Befreiung des Einzelunternehmens nach § 289b Abs. 2 HGB 91
§ 8 Straf- und Bußgeldvorschriften 93
A. Unrichtige Darstellung nach § 331 Nr. 1 und Nr. 2 HGB 93
B. Verstoß gegen die Rechtsvorschriften zur Aufstellung nach § 334 Abs. 1 Nr. 3 und Nr. 4 HGB 95
C. Anwendung auf übrige verpflichtete Gesellschaftsformen 96
D. Zusammenfassung 97
Teil 3: Tatsächlicher Wirkungskreis der CSR-Berichterstattungspflicht in der Aktiengesellschaft 98
§ 9 Pflichtenzuwachs in der Aktiengesellschaft 99
A. Leitungsorgan als erklärendes Organ 99
I. Handlungspflichten des Vorstands 100
1. Ausführungspflichten und Wahlrechte 101
a) Anfertigung der Erklärung 101
aa) Pflicht zur Geschäftsmodellbeschreibung 101
bb) Auseinandersetzung mit ausdrücklich benannten CSR-Belangen 102
cc) Identifizierung wesentlicher Informationen 102
dd) Konzept- und Ergebnisbeschreibung sowie Comply or Explain 103
ee) Beschreibung der übrigen Einzelangaben nach § 289c Abs. 3 Nr. 3–6 HGB 104
ff) Veröffentlichungsart und Verwendung von Rahmenwerken 104
b) Veröffentlichung der Erklärung 104
2. Vorbereitungs- und Verifizierungspflichten 105
3. CSR-Compliance 105
4. Unterrichtung des Aufsichtsrats nach § 170 AktG 106
5. Vorlagepflicht nach § 320 Abs. 1 HGB und § 320 Abs. 3 S. 1 HGB 107
6. Keine Pflicht zur Beauftragung einer externen Prüfung 107
7. Ein neues „Pflichtenbündel“ für den Vorstand 107
II. Delegation und Übertragbarkeit an Dritte 108
1. Grundsätzliche Delegations- und Übertragungsmöglichkeiten des Vorstands 108
2. CSR-bezogene Delegations- und Übertragungsmöglichkeiten 110
a) Ausdrücklich kodifizierte Leitungsaufgaben 110
b) Leitungsaufgaben mit Entscheidungsverantwortung 112
aa) CSR-Konzepte als Bestandteil der Planungs- und Steuerungsverantwortung 112
bb) CSR-Konzepte als „Chefsache“ 113
c) Vorbereitungs- und Ausführungsmaßnahmen ohne Entscheidungsverantwortung 114
3. Zwischenergebnis 115
III. Pflichtenbündel mit unübertragbarem Kernbestand 115
B. Die Prüfung der CSR-Erklärung 116
I. Der Abschlussprüfer 116
1. Formelle Prüfungspflicht des Abschlussprüfers 116
2. Freiwillige externe Prüfung 119
3. Keine Auswirkungen auf die Prüfung nach § 289 Abs. 3 HGB und § 315 Abs. 3 HGB 120
4. Bilanzkontrollverfahren 120
5. Die formelle Prüfung durch den Abschlussprüfer 120
II. Der Aufsichtsrat 121
1. Umfang der Prüfungspflicht nach § 171 Abs. 1 AktG 122
2. Übertragbarkeit auf die CSR-Berichterstattung 124
a) Einschränkung der Prüfungsanforderungen 125
b) Vollumfängliche Prüfungsleistung des Aufsichtsrats 127
aa) Wortlaut und Systematik 128
bb) Genetische Auslegung 130
cc) Teleologische Auslegung 131
(1) CSR-Angaben als gleichwertige Informationen 131
(2) Interessenabwägung 133
(3) Die gemeinsame Aufgabe von Vorstand und Aufsichtsrat 135
(4) „Neue Erwartungslücke“ beim Aufsichtsrat 137
(5) Vollumfängliche Prüfung als ratio legis des § 171 Abs. 1 AktG 141
dd) Ergebnis 142
c) Keine Einschränkbarkeit der Pflichtprüfung durch den Aufsichtsrat 142
3. Vollumfängliche Pflichtprüfung durch den Aufsichtsrat 143
III. Beauftragung nach § 111 Abs. 2 S. 4 AktG 143
IV. Ergebnis für die Prüfung der nichtfinanziellen Erklärung 144
C. CSR als Inhalt der Überwachungspflicht des Aufsichtsrats 145
I. Begleitende Überwachung und Beratung durch den Aufsichtsrat nach § 111 AktG 146
II. Zustimmungsvorbehalt des Aufsichtsrats nach § 111 Abs. 4 S. 2 HGB 146
1. Comply-Entscheidungen 147
2. Explain Entscheidungen 149
3. Zustimmungsvorbehalt bei bedeutsamen CSR-Entscheidungen 150
D. CSR-Ausschuss 151
I. Plenarvorbehalt 152
1. Plenarvorbehalte nach § 107 Abs. 3 S. 7 AktG 152
2. Ungeschriebener Plenarvorbehalt 153
II. Übertragbarkeit nach § 107 Abs. 3 S. 2 AktG 154
III. CSR-Ausschuss 157
IV. Resümee 159
E. Zusammenfassung 160
§ 10 Gesellschaftsinterne Auswirkungen der CSR-Berichterstattungspflicht auf die Aktiengesellschaft 161
A. Haftungsrisiken und Gestaltungsmöglichkeiten 162
I. Innenhaftung der Verwaltungsorgane 163
1. Objektiv sorgfaltswidrige Pflichtverletzung 163
2. Schuldhafte Pflichtwidrigkeit 165
3. Kausaler Schaden 166
4. Innenhaftung bei vorsätzlicher Pflichtverletzung 167
II. Außenhaftungsrisiken gegenüber Wertpapierinhabern 167
1. Kein Eingriff in Mitgliedschaftsrecht nach § 823 Abs. 1 BGB 168
2. Verletzung eines Schutzgesetzes nach § 823 Abs. 2 BGB 169
a) CSR-Berichterstattungspflichten als Schutzgesetz 170
b) Schutzgesetzeigenschaft der §§ 331, 334 HGB 171
c) Vorsätzliches Handeln 171
d) Kausaler Schaden 171
3. Keine vorsätzlich sittenwidrige Schädigung nach § 826 BGB 172
4. Haftung bei Erwerb auf dem Primärmarkt 172
a) Prospekthaftung nach §§ 9, 10 WpPG 173
aa) Prospekthaftung wegen fehlerhaftem Börsenzulassungsprospekt nach § 9 WpPG 174
(1) Nichtfinanzielle Berichterstattung als Bestandteil des Prospekts 174
(2) Unrichtigkeit und Unvollständigkeit 175
(3) CSR-Informationen als „wesentliche“ Angabe 176
(4) Bestehendes Haftungsrisiko wegen fehlerhaftem Börsenzulassungsprospekt 178
bb) Prospekthaftung wegen fehlerhaftem Verkaufsprospekt nach § 10 WpPG 179
cc) Haftungsausschluss bei fehlerhaftem Prospekt § 12 WpPG 180
(1) Ausschluss nach § 12 Abs. 1 WpPG 180
(2) Keine haftungsbegründende Kausalität § 12 Abs. 2 Nr. 1 WpPG 180
(3) Ausschluss nach § 12 Abs. 2 Nr. 2 WpPG 181
dd) Prospekthaftung bei unrichtiger Berichterstattung über wesentliche Informationen 181
b) Mängelgewährleistung bei fehlerhafter CSR-Berichterstattung 182
aa) Anwendbarkeit der Sachmängelhaftung 183
bb) Bezugspunkt der Sachmängelhaftung 185
cc) CSR-Angaben und der Beschaffenheitsbegriff 186
dd) Rechtsfolgen aus dem Gewährleistungsrecht 189
(1) Nacherfüllung gemäß § 437 Nr. 1 in Verbindung mit § 439 BGB 189
(2) Rücktritt und Minderung 192
(3) Schadensersatz 193
c) Deliktische Haftungsansprüche 194
d) Zusammenfassung zur Primärmarkthaftung 195
5. Haftung bei Erwerb auf dem Sekundärmarkt 196
6. Resümee zu den Außenhaftungsrisiken 197
III. Zusammenfassung der Haftungsrisiken und Gestaltungsmöglichkeiten 198
B. CSR-Berichterstattung als Gegenstand der Hauptversammlung 199
I. Anfechtbarkeit von Hauptversammlungsbeschlüssen 200
II. Verweigerung der Entlastung und Anfechtung von Entlastungsbeschlüssen 201
1. Verweigerung der Entlastung 202
2. Anfechtung des Entlastungsbeschlusses 202
a) Vollständiges Fehlen der Erklärung oder ihrer wesentlichen Bestandteile 204
b) Unrichtige Erklärung 205
c) Zwischenergebnis 206
III. Anfechtbarkeit des Wahlbeschlusses 207
IV. Anfechtbarkeit des Jahresabschlusses 207
C. Abberufung des Vorstands aus dem Amt 207
D. Recht zur Überprüfung 208
E. Das vorsätzliche Missachten als scharf sanktioniertes Verhalten 209
Teil 4: Der raffinierte Wirkungsmechanismus der CSR-Berichterstattungspflicht und rechtspolitische Vorschläge de lege ferenda 211
§ 11 Ausstrahlungswirkung der CSR-Berichterstattungspflicht auf die deutsche Aktiengesellschaft 211
A. Handlungsanreize der nichtfinanziellen Erklärung 212
I. Kategorisierung der Erklärungstypen 212
II. Selbststeuerung durch unternehmerische Selbstinformation 213
III. Fremdsteuerung durch Marktteilnahme 214
1. Fremdsteuerung durch Offenlegung der Geschäftspolitik 214
2. Fremdsteuerung durch Marktkonkurrenz 215
IV. Mittelbare Regulierungsfunktion 216
V. Resümee 217
B. Veränderung des Formalziels der Aktiengesellschaft 217
I. Keine gesetzliche Verankerung 217
II. Faktisch materielle Verhaltensvorgaben? 218
1. Nichtfinanzielle Leistungserfolge als eigenständiges Unternehmensziel? 219
2. Keine Indienstnahme des Aktienrechts durch das Bilanzrecht 220
III. Kein Ausgreifen in die aktienrechtliche Formalzielleitbestimmung 223
C. Bindungswirkung der positiven nichtfinanziellen Erklärung 224
I. CSR-Erklärung als unverbindliche Absichtserklärung 224
II. CSR-Verfolgung keine „Nebenleistungspflicht“ 225
III. Konzeptverfolgung als „Bemühenspflicht“ 226
IV. CSR-Verfolgung als Obliegenheit 227
V. Nichtfinanzielle Erklärung als unverbindliche Absichtserklärung 228
D. Ergebnis 228
§ 12 Effizienz und Ausblick de lege ferenda 229
A. Das nationale Konzept „Funktionstrias der CSR-Rechnungslegungsvorschriften“ 229
I. Funktion als Informationsbasis 230
1. Offizielle und unmittelbar vom Unternehmen stammende Informationen 230
2. Verlässlichkeit 230
3. Verständlichkeit 231
4. Festhalten an § 289d HGB de lege ferenda? 232
a) Die ersatzlose Streichung des § 289d HGB de lege ferenda 233
b) Keine ersatzlose Streichung des § 289d HGB 234
c) Verbindliche Vorgabe eines staatlichen Leitfadens in § 289d HGB 235
d) Resümee 236
5. Erweiterung des Anwendungsbereichs der Berichtspflicht de lege ferenda 237
a) Regulierung als Hauptzweck der CSR-Berichterstattung? 237
b) Informationsvermittlung als Hauptfunktion 238
c) Entscheidungserheblichkeit für den Kapitalmarkt? 239
d) Ausweitung des Anwendungsbereichs auf „große“ Kapitalgesellschaften 240
e) Ergebnis 241
II. Vervollständigung der Lageberichterstattung 241
1. Die Lageberichterstattung als „unstimmiges Gesamtkonzept“? 241
2. Nichtfinanzielle Informationen als für die Gesamtwürdigung erforderliche Informationen 242
3. Das stimmige Gesamtkonzept der Lageberichterstattung 243
III. Förderung einer nachhaltigen Unternehmenspolitik 243
1. Erweiterung des Wesentlichkeitsgrundsatzes § 289c Abs. 3 HS. 1 HGB de lege ferenda 244
2. Einbettung in die Geschäftsleiterpflichten 245
a) Bedürfnis eines über die Berichtspflicht hinausgehenden Modells 245
b) Verankerung im materiellen Aktienrecht 245
aa) Gründe für eine Befürwortung der aktienrechtlichen Einbettung 245
bb) Keine verbindliche rechtsethische Anreichung der Geschäftsleitung 246
3. Mittelbare Steuerungswirkung als ausreichendes Konzept 248
B. Der „Übergang“ zu einer nachhaltigen globalen Wirtschaft 249
Teil 5: Ergebnisse 252
§ 13 Zusammenfassung 252
A. Teil 1 252
B. Teil 2 252
C. Teil 3 254
D. Teil 4 256
Literaturverzeichnis 259
Stichwortverzeichnis 270