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Die unrichtige Gesellschafterliste der GmbH

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May, M. (2025). Die unrichtige Gesellschafterliste der GmbH. Eine Studie der Rechtsverhältnisse unter den Beteiligten. Duncker & Humblot. https://doi.org/10.3790/978-3-428-59411-5
May, Manuel. Die unrichtige Gesellschafterliste der GmbH: Eine Studie der Rechtsverhältnisse unter den Beteiligten. Duncker & Humblot, 2025. Book. https://doi.org/10.3790/978-3-428-59411-5
May, M (2025): Die unrichtige Gesellschafterliste der GmbH: Eine Studie der Rechtsverhältnisse unter den Beteiligten, Duncker & Humblot, [online] https://doi.org/10.3790/978-3-428-59411-5

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Die unrichtige Gesellschafterliste der GmbH

Eine Studie der Rechtsverhältnisse unter den Beteiligten

May, Manuel

Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Vol. 267

(2025)

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About The Author

Manuel May hat 2014 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf aufgenommen. Zum Ende seines Studiums hin, begann er 2019 eine Tätigkeit bei der Kanzlei Flick Gocke Schaumburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Im Rahmen dessen stieß er auf sein Dissertationsthema, dass er ab Oktober 2019 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht sowie deutsches und internationales Unternehmens-, Wirtschafts- und Kartellrecht seines Promotionsbetreuers, Herrn Prof. Dr. Christian Kersting LL.M. (Yale) weiterführte. Im Oktober 2023 begann der Autor sein Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

Abstract

Die Gesellschafterliste hat die Gerichte seit ihrer Neuregelung mit dem MoMiG immer wieder beschäftigt. Die Arbeit hat sich daher das Ziel gesetzt, das Verhältnis zwischen Gesellschaft, Anteilsinhaber und ggfs. Listengesellschafter in den Fällen der Unrichtigkeit der Gesellschafterliste näher zu beleuchten. Hierbei zeigt sich, dass sich anlässlich dessen auch die Frage, was das Wesen der Verbandsmitgliedschaft eigentlich ausmacht, aus einer bislang wenig beleuchteten Perspektive stellt. Als gesicherte Konstante erweist sich die vermögensrechtliche Zuordnung. Aufbauend hierauf entwirft die Arbeit einen Rahmen für die Rechtsbeziehungen unter den Beteiligten, wobei sie sich auch mit den Schwierigkeiten befassen muss, die sich daraus ergeben, dass auch für das Güterzuordnungsrecht von unkörperlichen Gegenständen bislang noch kaum allgemeine Grundsätze existieren.»The Incorrect List of Shareholders of a Limited Liability Company. A Study of the Legal Relationships Between the Parties Involved«: The list of shareholders has repeatedly kept the courts busy since its new regulation in 2008. This work has therefore set itself the goal of taking a closer look at the relationship between the company, the shareholder and, if applicable, the one listed as a shareholder in cases where the list of shareholders is incorrect. In doing so, it becomes apparent that the question of what actually constitutes the essence of association membership is also raised from a until now little-examined perspective. The classification under property law proves to be a certain constant. Building on this, the thesis develops a framework for the legal relationships between the participants.

Table of Contents

Section Title Page Action Price
Vorwort 7
Inhaltsverzeichnis 9
A. Die Einführung 21
I. Der Gang der Untersuchungen 22
II. Der Gegenstand der Arbeit 23
1. Die Unrichtigkeit 23
2. Die Beteiligten 23
a) Der Beteiligtenbegriff 23
b) Die Bezeichnung der einzelnen Beteiligten in verschiedenen Konstellationen 24
B. Der Paradigmenwechsel hinsichtlich Gesellschafterliste und Legitimationsstellung durch das MoMiG 25
I. Die frühere Rechtslage 25
1. Die Gesellschafterliste 25
2. Die Legitimation gegenüber der Gesellschaft 26
II. Die Änderung durch das MoMiG 27
1. Die Ziele 27
2. Der Inhalt im Überblick 28
C. Die abwägungsrelevanten Belange in den Konstellationen der unrichtigen Gesellschafterliste 29
I. Betroffene Interessen des wahren Anteilsinhabers 29
1. Die Beeinträchtigungen durch die Legitimationswirkung 29
a) Die Eigentumsfreiheit (Art. 14 Abs. 1 GG) 29
b) Die Vereinigungsfreiheit (Art. 9 Abs. 1 GG) 30
2. Die Beeinträchtigungen durch die unrichtige Gesellschafterliste ohne Legitimationswirkung 32
II. Betroffene Interessen des Listengesellschafters 33
1. Die Beeinträchtigungen durch die Legitimationswirkung 33
a) Die negative Vereinigungsfreiheit (Art. 9 Abs. 1 GG) 33
b) Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs.1 GG) 34
2. Die Beeinträchtigungen durch die unrichtige Gesellschafterliste ohne Legitimationswirkung 34
III. Betroffene Interessen der Gesellschaft 35
IV. Weitere Belange 36
1. Die Rechtssicherheit unter den Beteiligten 36
2. Die Interessen Dritter und des Zivilrechtsverkehrs 36
3. Öffentliche Interessen 37
V. Ergebnisse 38
D. Mitgliedschaft und Listenposition 40
I. Die Struktur der Mitgliedschaft 40
1. Die Rechtsnatur der Mitgliedschaft 40
a) Die Mitgliedschaft als Position in einem Rechtsverhältnis 40
b) Die Mitgliedschaft als subjektives Recht 41
aa) Der Begriff des subjektiven Rechts 41
bb) Bedeutung für die Mitgliedschaft 41
2. Die Mitgliedschaft auf der Ebene der Güterzuordnung 42
a) Die Aufteilung der Mitgliedschaft in Rechtsinhalt und Rechtszuständigkeit 43
aa) Das Sachenrecht als Wertungsgrundlage 43
bb) Allgemeines zur Aufteilung in Rechtsinhalt und Rechtszuständigkeit 44
cc) Die Anwendbarkeit auf das Recht der Mitgliedschaft 47
b) Der Mitgliedschaftsinhalt als Gegenstand 49
aa) Zum Begriff des Gegenstands 49
bb) Die Bedeutung für die Mitgliedschaft 49
c) Die Inhaberschaft als verdinglichtes Recht 51
aa) Das dingliche Recht der unkörperlichen Gegenstände 51
bb) Die Voraussetzungen der Verdinglichung von Rechten an unkörperlichen Gegenständen und die Inhaberschaft 52
(1) Herrschaftsrecht 53
(2) Der absolute Schutz 55
cc) Schlussfolgerungen 56
II. Das Verhältnis zwischen Geschäftsanteil und Listenposition 57
1. Grundsätzliches 57
2. Eine Betrachtung der Stimmen im GmbH-Recht 58
3. Das Recht der Namensaktie 58
a) Der Anspruch gegen die AG auf Anpassung des Registers 59
aa) Die Umschreibung nach einer Rechtsänderung (§ 67 Abs. 3 AktG) 59
bb) Das Korrekturverfahren (§ 67 Abs. 5 AktG) 59
b) Der Anspruch des materiell Berechtigten gegen den Registeraktionär 60
aa) Die Umschreibung nach einer Rechtsänderung (§ 67 Abs. 3 AktG) 61
bb) Das Korrekturverfahren (§ 67 Abs. 5 AktG) 61
c) Schlussfolgerungen 62
4. Ein Vergleich mit anerkannten dinglichen Verbindungen 62
a) Das Verhältnis von Eigentum und Besitz 62
aa) Die Rechtsnatur des Verhältnisses zwischen Eigentum und Besitz 62
bb) Das Eigentum an Sachen und die Inhaberschaft von Geschäftsanteilen 63
(1) Ein Vergleich zwischen Sachen und Geschäftsanteilen an einer GmbH 63
(a) Die sinnliche Wahrnehmbarkeit 64
(b) Die Individualisierbarkeit 64
(c) Die Exklusivität und Rivalität 64
(d) Abnutzbarkeit 65
(e) Fazit 66
(2) Die Eigentümerschaft und die Inhaberschaft 66
cc) Der Besitz von Sachen und die Listengesellschafterschaft 67
(1) Die Funktion als Herrschaftsposition 67
(2) Die Funktion als Publizitätsinstrument 68
dd) Fazit 70
b) Das Immobiliarsacheigentum und die Grundbucheintragung 70
aa) Die Natur der Verbindung zwischen Immobiliarsacheigentum und Grundbucheintragung 70
bb) Die Vergleichbarkeit dieser Beziehung mit der Beziehung zwischen Geschäftsanteil und Listenposition 71
(1) Die Funktion als Publizitätsmittel 71
(2) Das Verfahren von Registeränderungen 72
(3) Die Einbeziehung staatlicher Institutionen 73
cc) Fazit 73
5. Zusammenfassung und Ergebnis 73
III. Die dingliche Beziehung von Geschäftsanteil und Listenposition als Dispositionsgegenstand 74
1. Die Legitimationszession als Anknüpfungspunkt der Diskussion 74
2. Die Dispositionsbefugnis über den Inhalt des Aktienregisters 76
a) Die Funktion des Aktienregisters 76
b) Die Richtigkeitsbegriff des Aktienregisters 76
3. Die Dispositionsbefugnis im GmbH-Recht 78
4. Die Konsequenzen 79
IV. Ergebnisse 79
E. Die Betreuung der Gesellschafterliste 80
I. Die Zuständigkeitsverteilung 80
1. Das reguläre Verfahren gemäß § 40 Abs. 1, 2 GmbHG 80
a) Allgemeines 80
b) Die zuständigkeitsbegründende Mitwirkung des Notars 80
aa) Sinn und Zweck der Notarzuständigkeit 81
(1) Die Aussagen in den Gesetzgebungsmaterialien 81
(2) Die aus dem Zweck der Einbindung des Notars folgenden Grundsätze für die Auslegung des Mitwirkungsbegriffs 82
bb) Die Art der notariellen Mitwirkungshandlung 83
cc) Der Gegenstand der notariellen Mitwirkungshandlung 84
dd) Der Vollzugsauftrag 86
ee) Die Mitwirkung eines ausländischen Notars 87
2. Die Zuständigkeit für die Korrektur 89
a) Der Begriff der Korrektur 89
b) Allgemeines zur Zuständigkeit für die Korrektur 90
c) Die Korrektur einer ursprünglich unrichtigen Liste 91
d) Die Aktualisierung einer inaktuellen Liste 92
3. Keine Notzuständigkeit der Gesellschafter 93
II. Die Miteinbeziehung der Betroffenen 94
1. Die Geschäftsführerliste 94
a) Die Bedeutung der Mitwirkung 94
aa) Sinn und Zweck der Mitwirkung 94
bb) Die Fälle der Entbehrlichkeit einer Mitwirkung 94
b) Die taugliche Mitwirkung 95
aa) Die Mitteilung i. S. d. § 40 Abs. 1 Satz 4 GmbHG 95
(1) Die Rechtsnatur der Mitteilung und die sich hieraus ergebenen Konsequenzen 95
(2) Die Befugnis zur Erteilung der Mitteilung 96
(3) Die Erforderlichkeit der Mitteilung 96
bb) Die Mitwirkung an der Rechtsänderung 97
cc) Das beredte Schweigen 98
(1) Einordnung der Widerspruchsregelung des § 67 Abs. 5 AktG 99
(2) Die Übertragbarkeit auf das Recht der GmbH 100
(a) Die Voraussetzungen 100
(b) Die Konsequenzen 102
2. Die Besonderheiten bei der Notarliste 102
III. Die Pflichtenbindung der Geschäftsführer bei der Listenbetreuung 103
1. Die Bindung der Geschäftsführung an das Ziel der objektiven Listenrichtigkeit 103
2. Die Pflichten bei der Listeneinreichung 104
a) Der Adressat 104
b) Die Sorgfaltspflichten der Geschäftsführung bei der Einreichung einer Liste 105
aa) Die Einreichung auf Mitteilung und Nachweis 105
bb) Die eigenmächtige Einreichung 106
(1) Die grundsätzliche Zulässigkeit 107
(2) Die Sorgfaltspflichten 108
3. Die Kontrolle- und Überwachung der Gesellschafterliste durch die Geschäftsführung 109
a) Die allgemeine Pflicht zur Listenbetreuung 110
b) Die Verpflichtung der Geschäftsführer gegenüber dem Gesellschaftsinteresse 111
c) Die Treuebindungen der Gesellschaft 113
IV. Die Weisungsbefugnis der Gesellschafterversammlung 113
V. Die Rolle des Registergerichts 116
1. Die Entgegennahme von Listen durch das Registergericht 116
2. Die Verwahrung der Gesellschafterliste durch das Registergericht 118
VI. Ein Fazit zur Listenbetreuungssituation 118
1. Die Rolle der Geschäftsführer bei der Listenbetreuung 118
a) Die Gefahr von Interessenkonflikten 119
aa) Die Gesellschafterliste als Austragungsort von Gesellschafterkonflikten 119
(1) Die personalistische Ausgestaltung von GmbH 119
(2) Der Einfluss der Gesellschafter auf die Geschäftsführung 120
(3) Die Problematik der Position von Gesellschafter-Geschäftsführern 121
bb) Das Eigeninteresse der Geschäftsführung an den Ergebnissen von Gesellschafterbeschlüssen 122
b) Die fehlende juristische Kompetenz aufseiten der Geschäftsführer 122
c) Die persönliche Haftung der Geschäftsführung als Gegengewicht 123
d) Fazit zur Rolle der Geschäftsführer 123
2. Die Rechtsschutzmöglichkeiten 124
a) Rechtsschutz im Hauptsacheverfahren 124
b) Rechtsschutz im Eilverfahren 124
3. Die Richtigkeitsgewähr durch staatliche Institutionen 126
4. Resümee 126
F. Die Legitimationswirkung 128
I. Der Inhalt der Legitimationswirkung 128
1. Allgemeines 128
2. Die Adressaten und die Art der Legitimationswirkung 128
a) Das vorherrschende Konzept 129
b) Das Gegenkonzept von Altmeppen 130
c) Das Gegenkonzept von Foerster 130
d) Eigene Betrachtung 131
aa) Eine Betrachtung von Wortlaut und Historie 131
(1) Die Wertungsquellen der Legitimationsstellung im MoMiG 131
(a) Das Aktienrecht 131
(aa) Die Legitimationsstellung im Falle der Namensaktie im heutigen Aktienrecht 131
(bb) Die Legitimationsstellung im Fall der Namensaktie im früheren Aktienrecht 132
(b) Die Rechtslage im vormaligen GmbH-Recht 135
(c) Die Zusammenhänge zwischen dem aktuellen GmbH-Recht und seinen Wertungsquellen 136
(aa) Das vormalige GmbH-Recht 136
(bb) Das Aktienrecht 137
(2) Der Wortlaut von § 16 Abs. 1 Satz 1 GmbHG im Lichte seiner Wertungsquellen 137
bb) Eine Betrachtung von Teleologie und Systematik der Legitimationsstellung im GmbH-Recht 138
(1) Die auf das Wesen von unwiderleglicher Vermutung und gesetzlicher Fiktion gestützten Einwände von Altmeppen 138
(2) Die Schutzzwecke der Legitimationswirkung 140
(a) Die objektive Richtigkeit der Liste 140
(b) Die Rechtssicherheit 140
e) Fazit 141
3. Die Reichweite der Legitimationswirkung 142
a) Allgemeines 142
b) Die Fälle der Einziehung 145
aa) Der Adressat der Einziehung 146
bb) Die relevante Person bei der Prüfung, ob ein wichtiger Grund vorliegt 147
c) Die Kaduzierung 148
d) Der Ausschluss 150
II. Die Voraussetzungen der Legitimationswirkung 151
1. Der Anwendungsbereich der Legitimationswirkung 151
a) Die Geltung der Legitimationswirkung für Altlisten und Gründungslisten 151
b) Die formellen Anforderungen 152
c) Die Existenz des Anteils 154
2. Die negativen Tatbestandsmerkmale der Legitimationswirkung 154
a) Die Unrichtigkeit der Liste als Voraussetzung jeder Legitimationsbeschränkung 155
b) Zuständigkeitsverstöße 156
c) Die Zurechenbarkeit als Voraussetzung der Legitimationswirkung 156
aa) Eine Untersuchung der Anwendbarkeit der Zurechenbarkeit als einschränkendes Kriterium 157
(1) Der Normtext und die Systematik von § 16 GmbHG als Ausgangspunkt 157
(2) Die Gesetzesmaterialien 159
(3) Eine teleologische Betrachtung 160
(a) Die Schutzzwecke der Legitimationswirkung 160
(aa) Die objektive Listenrichtigkeit 160
(bb) Die Rechtssicherheit 161
(b) Der Charakter der Legitimationswirkung und die Konsequenzen 161
(aa) Das Verhältnis zwischen Legitimationswirkung und Rechtsscheintatbeständen 161
(bb) Eine Untersuchung der Legitimationswirkung auf Gründe, welche einen Verzicht auf das Erfordernis der Zurechenbarkeit rechtfertigen würden 162
(c) Die Geschäftsführerliste 164
(d) Die Notarliste 165
bb) Die Kriterien der Zurechenbarkeit 166
(1) Allgemeine Zurechnungsfähigkeit 166
(2) Zurechnungsmaßstab 166
(3) Zurechnungsadressat 168
(a) Die Betroffenen 168
(b) Die Gesellschaft 169
(4) Das zurechnungsbegründende Verhalten 169
(a) Die Zurechenbarkeit aufgrund von aktivem Tun 170
(b) Das zurechnungsbegründende Unterlassen 171
cc) Die Rechtsfolgen fehlender Zurechenbarkeit 174
(1) Die erstmals unrichtige Liste 174
(a) Die von Anfang an unrichtige Liste 174
(b) Die inaktuelle Liste 175
(2) Die fortgesetzt unrichtige Gesellschafterliste 175
d) Der Einwand des Rechtsmissbrauchs (§ 242 BGB) 176
3. Die Rückbeziehung der Legitimationswirkung gemäß § 16 Abs. 1 Satz 2 GmbHG 178
a) Die Voraussetzungen 178
aa) Der Anwendungsbereich 178
bb) Die unverzügliche Aufnahme 179
b) Die Rechtsfolgen 182
III. Die Legitimationsinhaberschaft im Verhältnis zu Mitgliedschaft und Listenposition 183
1. Das Verhältnis zwischen Legitimationsinhaberschaft und Mitgliedschaft 183
a) Das Verhältnis zwischen Legitimationsinhaberschaft und Anteilsinhaberschaft 183
b) Das Verhältnis zwischen Legitimationsinhaberschaft und Mitgliedschaftsinhalt 184
2. Das Verhältnis zwischen Legitimationsinhaberschaft und Listenposition 185
a) Grundsätzliches 185
b) Die Dispositivität der Verbindung zwischen Legitimationsinhaberschaft und Listenposition 185
IV. Ergebnisse 186
G. Der Berichtigungsanspruch der Betroffenen gegen die Gesellschaft 187
I. Die Passivlegitimation 187
II. Die Rechtsnatur des Anspruchs 188
1. Der Rechtsanspruch des Anteilsinhabers 188
2. Der Rechtsanspruch des Listengesellschafters 190
a) Die Anspruchsgrundlage 190
b) Der Anspruchsinhalt 191
III. Die Voraussetzungen des Anspruchs 192
1. Die Fehlerhaftigkeit der Liste 192
2. Die Übereinstimmung der Betroffenen 192
IV. Die Verjährung 195
V. Sonstige Eigenheiten des Anspruchs 196
VI. Ergebnisse 197
H. Die Ansprüche des Anteilsinhabers gegen den Listengesellschafter zum Schutz der Mitgliedschaft 198
I. Der Anspruch des Anteilsinhabers gegen den Listengesellschafter auf Mitwirkung bei der Berichtigung 198
1. Das Gesellschaftsrecht 199
2. Das Vertragsrecht 201
3. Vorvertragliche Anspruchsgrundlagen 202
4. Das dingliche Recht 203
a) Die Anspruchsgrundlagen des dinglichen Rechts 203
aa) Der Vindikationsanspruch (§ 985 BGB) 203
bb) Der quasinegatorische Anspruch aus § 1004 BGB 203
(1) Die geschützte Rechtsposition und ihre Beeinträchtigung 203
(2) Die Zurechenbarkeit des Eingriffs 204
(3) Die Subsidiarität bei Besitzentziehung 206
cc) Der Anspruch auf Zustimmung zur Grundbuchberichtigung gemäß § 894 BGB 206
(1) Der Anspruch auf Zustimmung zur Grundbuchberichtigung als Wertungsgrundlage anderer Normen 207
(2) Die Parallelen zwischen dem Widerspruch gegen eine Eintragung im Grundbuch und dem einer Gesellschafterliste zugeordneten Widerspruch 207
dd) Schlussfolgerungen 210
b) Die Verjährung 212
II. Flankierende Ansprüche 212
III. Ergebnisse 213
I. Der Anspruch des Listengesellschafters gegen den wahren Anteilsinhaber auf Mitwirkung an der Berichtigung 214
I. Die Rechtsgrundlage 214
1. Das Schuldrecht 214
2. Das dingliche Recht 214
a) Der quasinegatorische Anspruch aus § 1004 BGB 215
aa) Die geschützte Rechtsposition 215
bb) Die Zurechenbarkeit 215
b) Das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 216
c) Der Anspruch auf Zustimmung zur Grundbuchberichtigung 216
d) Schlussfolgerungen 217
3. Die Verjährung 218
II. Ergebnisse 219
J. Der Anspruch der Gesellschaft auf Mitwirkung bei der Berichtigung 220
K. Das Verhältnis zwischen den Betroffenen 222
I. Die Auswirkungen der Listenunrichtigkeit im Betroffenenverhältnis 222
II. Das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis und das Bereicherungsrecht als konkurrierende Systeme 222
1. Das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis und das Bereicherungsrecht in ihren Grundzügen 223
a) Das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis in seinen Grundzügen 224
aa) Die Interessenlage im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 224
(1) Der Eigentümer 224
(2) Der Besitzer 225
bb) Die Wertungen der Normen zum Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 225
(1) Die Privilegierung des redlichen unverklagten Besitzers 225
(2) Der Eigentumsschutz 227
(3) Das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis und allgemeinwirtschaftliche Zielsetzungen 228
cc) Grundsätzliches zur Anwendbarkeit der Normen zum Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses auf das Anteilsinhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 229
b) Das Bereicherungsrecht 230
aa) Die Interessenlage im Bereicherungsrecht 230
bb) Die Wertungen des Bereicherungsrechts 231
cc) Grundsätzliches zur Anwendbarkeit des Bereicherungsrechts 232
2. Eine Diskussion über die Eignung der beiden Systeme 232
a) Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Systemen und deren Bewertung 232
aa) Konzeptionelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede 232
bb) Die Privilegierung des schutzwürdigen Okkupanten 235
(1) Die Voraussetzungen der Privilegierung 235
(2) Die Behandlung des schutzwürdigen Okkupanten 236
cc) Die Behandlung des nicht schutzwürdigen Okkupanten 238
b) Fazit 238
III. Die Behandlung der im Zusammenhang mit der unrichtigen Gesellschafterliste auftretenden vermögensrelevanten Vorfälle im Betroffenenverhältnis im Einzelnen 239
1. Die Behandlung von Nutzungen, insbesondere von Gewinnbezügen 240
a) Ein Überblick über die Behandlung von Nutzungen nach den Normen des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses 240
b) Die Behandlung des schutzwürdigen Okkupanten hinsichtlich der Nutzungsherausgabe 240
aa) Die Befreiung des schutzwürdigen Besitzers von der Herausgabepflicht bezüglich regulärer Nutzungen 240
bb) Die Übertragung dieser Grundsätze auf das Anteilsinhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 241
cc) Der Umgang mit Übermaßfrüchten 241
(1) Die Behandlung von Übermaßfrüchten im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 241
(2) Die Übertragung dieser Grundsätze auf das Anteilsinhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 242
c) Die Pflicht des nicht schutzwürdigen Okkupanten zur Herausgabe von Nutzungen 243
aa) Die Fälle der nicht bestehenden Schutzwürdigkeit 243
(1) Die Fälle der nicht bestehenden Schutzwürdigkeit im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 243
(2) Die Übertragung dieser Grundsätze auf das Anteilsinhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 243
bb) Die Pflicht zur Herausgabe tatsächlich gezogener Nutzungen 244
cc) Die Pflicht zur Herausgabe von Nutzungen, die entgegen den Regeln einer ordnungsgemäßen Wirtschaft nicht gezogen wurden 244
(1) Die Pflicht zur Herausgabe fiktiver Nutzungen im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 244
(2) Die Übertragung dieser Grundsätze auf das Anteilsinhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 245
d) Die Pflicht des Okkupanten zur Nutzungsherausgabe bei Unentgeltlichkeit 246
e) Die Pflicht des Okkupanten zur Nutzungsherausgabe bei Rechtsgrundlosigkeit 246
2. Der Umgang mit Verwendungen und Aufwendungen zur Bestreitung von Lasten 248
a) Ein Überblick über die Regelungen im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 248
b) Die Übertragbarkeit der Grundsätze auf das Inhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 248
aa) Der Verwendungs- und Lastenbegriff 248
(1) Verwendungen im engeren Sinne 249
(2) Lasten 250
(3) Die Differenzierung zwischen Verwendungen und Lasten im Anteilsinhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 250
bb) Die Ansprüche des redlichen und unverklagten Okkupanten 251
(1) Notwendige Verwendungen und Lasten 251
(a) Die Regelung im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 251
(b) Die wertungsmäßige Übertragbarkeit auf das Anteilsinhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 252
(c) Die Übertragbarkeit im Einzelnen 252
(aa) Die Notwendigkeit einer Verwendung 252
(bb) Ordentliche und außerordentliche Erhaltungskosten und Lasten 253
(2) Nützliche Verwendungen 254
cc) Die Ansprüche des nicht schutzwürdigen Okkupanten 255
(1) Die Ansprüche des nicht schutzwürdigen Besitzers im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 255
(2) Die Übertragbarkeit dieser Grundsätze auf das Anteilsinhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 256
dd) Der Ersatz von Verwendungen und Aufwendungen zur Bestreitung von Lasten des Rechtsvorgängers 257
(1) Der Ersatz von Verwendungen Aufwendungen zur Bestreitung von Lasten des Rechtsvorgängers im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 257
(2) Die Übertragung dieser auf das Anteilsinhaber-Listengesellschafter-Verhältnis 257
ee) Die Problematik der nicht bestehenden Legitimationswirkung 257
3. Die Schadenersatzansprüche gegen den Okkupanten 259
a) Das Schadenersatzsystem im Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 259
b) Die Anwendung dieser Grundsätze auf das Eigentümer-Listengesellschafter-Verhältnis 259
4. Die Übertragbarkeit sonstiger Grundsätze aus dem Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 261
a) Das Wegnahmerecht 261
b) Das Zurückbehaltungsrecht 261
IV. Ergebnisse 261
L. Die gesellschaftsrechtliche Treuepflicht im Kontext der unrichtigen Gesellschafterliste 262
I. Die Bedeutung der Treuepflicht in den Konstellationen der unrichtigen Gesellschafterliste 262
II. Die Frage nach der Geltung der Treuepflicht in den Fällen der unrichtigen Gesellschafterliste 263
1. Die dogmatischen Hintergründe der Treuepflicht in der GmbH 263
a) Die materiellrechtlichen Geltungsgründe 263
aa) Das mitgliedschaftliche Vertrauensverhältnis 264
bb) Die Korrelation von Einfluss und Verantwortung 264
cc) Die mitgliedschaftlichen Förderpflichten 265
b) Die Rechtsgrundlage der Treuepflicht 266
aa) Die Treuepflicht zwischen Mitglied und Verband 266
bb) Die Treuebindungen unter den Verbandsmitgliedern 266
(1) Die Mitgliedschaft als organisationsrechtliche Verbindung 267
(2) Die Mitgliedschaft als vertragliche Verbindung 267
c) Der positivrechtliche Geltungsgrund der Treuepflicht 268
aa) Die Förderpflicht (§ 705 BGB) 268
bb) Der allgemeine Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB) 268
cc) Die nicht konkret rechtsnormbezogenen Geltungsgründe die Treuepflicht 269
dd) Die Kombinationsansätze 270
2. Die Treuepflicht in den Fällen der unrichtigen Gesellschafterliste 271
a) Die Bedeutung des allgemeinen Grundsatzes von Treu und Glauben 271
aa) Treu und Glauben als Ausgangspunkt von Treuebindungen in den Fällen der unrichtigen Gesellschafterliste 271
bb) Die Sonderverbindung als Tatbestandsvoraussetzung des Grundsatzes von Treu und Glauben 271
b) Der Exilgesellschafter 272
aa) Die dem Exilgesellschafter obliegenden Treuepflichten 272
bb) Die gegenüber dem Exilgesellschafter bestehenden Treuepflichten 273
c) Der Scheingesellschafter 274
d) Der Realgesellschafter 275
e) Der Anscheinsgesellschafter 275
aa) Die Treuebindungen des Anscheinsgesellschafters 275
(1) Das Schuldverhältnis als Anwendbarkeitsvoraussetzung 276
(2) Die Relevanz des Nichtbestehens gesellschaftsrechtlich vermittelter Einwirkungsmöglichkeiten 277
bb) Die Treuepflichten gegenüber dem Anscheinsgesellschafter 278
M. Schlussteil 279
I. Epilog 279
II. Ausblick 279
III. Zusammenfassung in Thesen 281
Literaturverzeichnis 283
Stichwortverzeichnis 312